Donnerstag, 17. Dezember 2015

Sommerurlaub 2015 | Teil 10 | Finale in Stavanger

Hallo,
mit diesem 10. Teil endet leider die Blog-Reihe Sommerurlaub 2015. Wir steuern Stavanger - den letzten Hafen unserer Reise - an (wenn wir mal vom Hamburger Zielhafen absehen). Was macht man am letzten Tag? Klar, ausländische Währung auf den Kopf hauen. Die Schaufenster waren echt grandios. Ich mag das skandinavisch schlichte Design sehr. Was ich vor lauter Urlaub allerdings nicht auf dem Schirm hatte: Es war Sonntag. Und somit hatten die Läden geschlossen. Sehr ärgerlich. Anstatt ein paar Wohnaccessoires hatte ich also norwegische Kronen im Koffer und ein paar Tage später dann eine Einzahlung auf dem Konto. Andenken Adé.


Hier ein paar Impressionen für euch. Zuerst der Blick vom Schiff auf den Hafen und die Stadt ...





... und auf die Altstadt, die mit ihren vielen weißen Häuschen sehr sehenswert ist.








Ein Muss in Stavanger: Der Prekestolen - ein gigantischer kantiger Fels. Der Weg dorthin ist allerdings auch nicht ganz ohne und bei feuchtem Wetter (ja, wir hatten dann doch mal grauen Himmel) nicht ganz so spaßig. So schauten wir ihn uns von unten an. Mit dem Katamaran ging es durch die Fjorde bis zum Fuß des Berges. Schon die Fahrt dorthin war sehenswert. Ich fand es sehr interessant, wie viele unterschiedliche Steinarten/-formen/-oberflächen es auf recht kleinem Raum gab.



Gigantische Brücken bauen können die Norweger gut, ebenso wie Tunnel.




Wasserfälle - wie den auf dem folgenden Bild - interessierten uns nur noch am Rande - in den Tagen zuvor hatten wir schon unzählige gesehen.



Und dann lag der Prekestolen vor uns:



Und dachten wir nachmittags noch, dass wir es wohl nicht mehr schaffen würden, eine Waffel zu essen (denn Waffeln isst man in Norwegen wie man in Oberbayern Bier trinkt), gab es dann doch noch welche bei einem Zwischenstopp auf der Rückfahrt. Da haben wir die Beschreibung des Ausflugs wohl nicht so genau gelesen. Was ein Glück *lach*.



Das war sie also: meine viele Jahre lang ersehnte Kreuzfahrt durch Norwegen. Ich dachte immer: die Reise mache ich, wenn ich mein passendes Deckelchen gefunden habe, denn zu zweit ist es ja viel schöner. Im Sommer 2014 wollte ich dann nicht mehr warten und habe für Sommer 2015 die Reise gebucht - 330 Tage lang Vorfreude zeigte der extra eingerichtete Countdown auf dem Handy an. Alleine und mit horrendem Einzelkabinenzuschlag gebucht - verreist zu zweit, für nicht viel Geld mehr (denn der Zuschlag entfiel dann). Perfekt, alles richtig gemacht.
Ebenfalls perfekt war das Wetter. Für norwegische Verhältnisse war es sehr trocken und sonnig - traumhaft. Auch unsere Ausflugswahlen bzw. unsere Entscheidungen gegen einen organisierten Ausflug waren perfekt, denn am Ende des Tages haben wir so oft gesagt: "Wir haben alles richtig gemacht".

So endet also meine Sommerurlaub-Norwegen-Reihe gerade noch vor Weihnachten. Es hat sich ganz schön hingezogen. Hier nochmal alle Teile im Überblick für euch (und mich) zum nachlesen:
Teil 10 - Stavanger (dieser Post)

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