Samstag, 1. April 2017

Taschen-Sew-Along 2017 | April: Mit Knopf

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Ab heute geht's los: das 4. Thema vom Taschen-Sew-Along 2017, der Taschen-Näh-Gemeinschaft organisiert von Greenfietsen und mir :)

Ganz egal, ob du die bisherigen 3 Themen mitgenäht hast, erst eines geschafft hast oder neu einsteigst: wir heißen alle Taschennähbegeisterten herzlich Willkommen. Die Jahresübersicht findest du *hier*.

Unser Thema im April lautet "MIT KNOPF". Laut Wikipedia ist er klein, fest und rund. Das kann uns aber egal sein. Knopf ist Knopf, egal ob rund, eckig, herzchenförmig oder sonst wie und egal ob aus Kunststoff, Metall, Holz, Horn, Glas oder vielleicht Stoff und egal wie groß: erlaubt ist, was gefällt. Und genauso dürft ihr ihn auch einsetzen, euren Knopf des Monats ;) also entweder als Verschluss oder zur Zierde. Wichtig ist nur, dass wir ihn sehen können. Also ein Mini-Druckknopf zum Verschließen der Innentasche gildet nicht ;)

kleine Knopfauswahl
Mit den Beispielen tue ich mir gerade sehr schwer. Mir fällt gar kein Taschenschnitt ein, der zwingend einen Knopf braucht. Oft kann man eine Schnalle durch einen Knopf ersetzen oder umgekehrt. Vielleicht lerne ich ja einen Schnitt durch die Linkparty kennen, ihr habt ja immer tolle Schnitte in petto.


Zusammen mit einer Schlaufe kann man einen Knopf an sehr viele Taschen als Verschluss nähen. Das habe ich auch durchaus schon getan, z.B. an meiner Lieblingstasche - aber die habe ich nie verbloggt, weil ich sie vor meiner Bloggerzeit genäht habe. Heute zeige ich euch mal ein Foto davon (wenn auch die Tasche schon Gebrauchsspuren zeigt).



Als Dekoration kann man Knöpfe eigentlich überall aufnähen. Ich habe das z.B. bei meinem kleinen Hoteltäschchen schon gemacht. Die kleine Tasche ist sehr schlicht und da kommt so ein kleiner Eyecatcher ganz gut.



Und dann *psssst* kann man Knöpfe noch zum Vertuschen von kleinen Makeln nutzen. Aber verratet mich bitte nicht. #pfuschamnähwerk. Bei meinem Strickutensilo habe ich das Paspelende nicht sauber eingenäht und es viel zu spät gemerkt. Der Deko-Knopf kaschiert diese Stelle nun geschickt. Ihr sollt jetzt nicht absichtlich so nen Murks für den Sew-Along nähen. Aber ich dachte mir, so als kleiner Tipp passt es gut hier her.



Ganz ganz unbedingt solltet ihr euch alle auf die Greenfietsen-Seite klicken (falls ihr nicht gerade von dort kommt). Neben einigen Ideen von Katharina zum Knopf-Thema gibt es dort in diesem Monat in Zusammenarbeit mit "I'm sew happy!" (Blog und Shop) etwas Schönes FÜR EUCH ALLE (na, neugierig?) und dazu etwas zum gewinnen. Schaut gleich nach und versucht euer Glück!

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die im März hier auf meinem Blog an der Verlosung des Miri-D-Pakets teilgenommen haben. Es konnte leider nur eine gewinnen. Aber ihr seht ja: wir haben noch weitere Überraschungen für euch :)

Noch mehr Inspiration gefällig? Das Taschen-Sew-Along-Pinterest-Board hält auch in diesem Monat viele Ideen und Beispiele, wie ihr den Knopf einsetzen könnt, für euch bereit. Und schon am Dienstag zeige ich hier mein erstes Projekt mit Knopf.

Wie jeden Monat hier nochmal unsere Spielregeln:
  • Bitte verlinke nur aktuelle Beiträge, die zum Thema passen, keine alten Posts.
  • Du kannst jederzeit in diesen Sew-Along einsteigen, auch wenn du bisher nicht teilgenommen hast (und du kannst aussetzen, wenn du in einem Monat nicht mitnähen möchtest). Außerdem kannst du nähen, für wen du möchtest.
  • Damit deine Verlinkung funktioniert, füge in deinen Blogpost einen Back-Link zu unseren beiden Blogs ein. Eine ausführliche Anleitung findest du bei Katharina/Greenfietsen: Tutorial - Wie du einen Blogpost bei einer Linkparty verlinkst
  • Teilnehmen könne nur Blogs.
  • Wenn du keinen Blog hast, aber trotzdem mitmachen möchtest, komm gerne in unsere Facebookgruppe Taschen-Sew-Along.
  • Bei Instagram verwende gerne den Hashtags #taschensewalong2017 und #taschensewalongapril2017.
  • Der Sew-Along wird organisiert von Katharina (greenfietsen) und mir (4Freizeiten). Du findest diese Linkparty identisch auf beiden Websites. Wenn du deinen Beitrag einmal verlinkst, erscheint er automatisch auf beiden Blogs.
  • Diese Linkparty startet am 1.4.17 und endet am 14.5.17.
Und jetzt: Auf die Knöpfe - fertig - los!


Donnerstag, 30. März 2017

12tel-Blick 2017 (März) - Anzeichen von grün

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Hallo,

schon ist das erste Quartal in 2017 vorbei. Schwups. Aber rasende Zeit ist ja nichts neues. Ich muss nur immer wieder feststellen, dass ich es am 12tel-Blick ganz besonders merke.


Nun geht also der März zu Ende. Die Naturexplosion des Frühjahrs ist noch nicht zu sehen. Doch die Wiese ist schon deutlich grüner als im Februar und es gibt erste kleine, weiße Blümchen. Im Vergleich zu den Vormonaten sind die Berge (nicht zu verwechseln mit den Bergen der Alpen) im Hintergrund nun viel besser zu erkennen.



Ich finde, da hat sich auf meiner Collage schon ein bisschen was getan und bin sehr gespannt auf den April.

Der 12tel-Blick und die dazugehörige Link-Liste ist eine Aktion von Tabea Heinicker.

Dienstag, 28. März 2017

Das neue Webbandhotel von Greenfietsen - ich hab' probegenäht

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Ein Webbandhotel. Fragst du dich jetzt, was das ist? Dann erkläre ich es dir: Es ist eine Mappe, die Webbänder beherbergt. Es hat 32 Betten (bzw. Webbandplätze für bis ca. 1 m Länge), wobei auch mal 2 schmale in eines passen. Man könnte jetzt natürlich auch eine Schachtel nehmen, Webbänder hinein tun und sie Webbandhotel nennen. Trotzdem würde sie sich von dem Webbandhotel, um das es hier geht, deutlich unterscheiden.


Das Webbandhotel wurde von Katharina von Greenfietsen entwickelt. Es beherbergt nicht einfach nur Webbänder, sondern es sortiert sie auch, hält sie ordentlich fest (Chaos Adé) und nebenbei sieht es noch gut aus - sonst wäre es kein Greenfietsen-Teil. Ich weiß, dass Katharina sehr lange daran getüftelt hat. Alleine die Verstärkung, die der Mappe ihre Stabilität gibt, ist eine Wissenschaft für sich.

Hier kannst du die Dicke der Mappe erkennen.

Ihr wisst: ich experimentiere gerne mit den Einlagen und halte mich nicht unbedingt an die Angaben in der Anleitung. Dieses mal aber schon, denn ich war im Probenäh-Team für das Webbandhotel. Da wollte ich natürlich ein ordentliches Ergebnis abliefern. Und außerdem ticken Katharina und ich in Sachen Einlagen recht ähnlich. Wenn Frau Greenfietsen sich intensiv damit beschäftigt hat und diese Kombination aus Einlagen in ihrem neuen eBook empfiehlt, dann kann man sich sicher sein, dass das auch die beste Möglichkeit ist.


Normalerweise schreibe ich in meine Blogposts, welche Materialien ich in den Taschen versteckt habe - für euch und auch für mich. Dieses mal natürlich nicht, denn das steht ja im neuen eBook für das Webbandhotel, das ihr ab sofort *hier* kaufen könnt.
Weitere Infos und Nähbeispiele zum Webbandhotel findest du *hier* auf Katharina's Blog. 

Für den Außenstoff und die Einfassung habe ich zu einem Stoff von Hamburger Liebe gegriffen. Innen ist das Hotel langweilig eintönig, da hier die Webbänder im Mittelpunkt stehen sollen - die sind ja schon bunt und gemustert genug. Geschlossen wird mein Webbandhotel mit 2 Steckschlössern. Im eBook wird auch erklärt, wie man anstattdessen Druckknöpfe oder ein Gummiband anbringen kann.

Außerdem erfahrt ihr, wie ihr die Gummis anbringt und unterteilt und natürlich ist super beschrieben, wie ihr das umlaufende Einfassband herstellt und anbringt. Die Anleitung ist ausführlich und gut verständlich geschrieben, dazu ist sie mit vielen Fotos versehen und probenähgeprüft. Und ich glaube ja, die Mappe ist - neben ähnlichem Nähzubehör - auch für vieles andere geeignet, z.B. Datenkabel, kleine Werkzeuge etc. - das habe ich allerdings nicht getestet.


Verlinkt beim Creadienstag und bei HOT - Handmade On Tuesday.

*) Das eBook wurde mir von Katharina/Greenfietsen zum Probenähen zur Verfügung gestellt. Der Blogtext stammt wie immer original von mir und ist durch nichts und niemanden beeinflusst.

Sonntag, 26. März 2017

Kreativ mit Knetbeton - ich war zum ersten Mal auf einer Buchparty

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Hallo am Sonntagabend :)
gestern war ich unterwegs im Schwabenländle. Das ist eine ganze Ecke weg von meinem Zuhause. Aber wenn Kati von Kati make it mich zur Buchparty einlädt, dann fahr' ich da hin. Kati kenne ich quasi mein ganzes Bloggerleben lang, seit wir uns bei einem Workshop vor 3 Jahren kennen gelernt haben. In der Zwischenzeit haben wir uns noch ein paar mal wieder getroffen und sind sehr regelmäßig in Kontakt.

Der Anlass der Party war das Erscheinen des Buches "Kreativ mit Knetbeton", in dem 20 Projekte von 12 Bloggerinnen enthalten sind, davon auch 2 von Kati. Natürlich findet ihr im Buch auch alle notwendigen Infos sowie ein paar Tipps zur Materialverarbeitung.

Nun war das meine erste Buchparty, die ich besucht habe. Erwartungen hatte ich keine. Naja, fast keine. Da Kati mir schrieb, dass für das leibliche Wohl gesorgt sei, habe ich natürlich schon etwas essbares erwartet :) Kati hat nicht gekleckert, sondern geklotzt und einen ganzen Sweet-Table aufgebaut.


Knetbeton ist ein neues Material am DIY-Markt, welches sich deutlich leichter und vielseitiger als der übliche Gießbeton verarbeiten lassen soll. Soviel wusste ich vorher, stellte mir eine teigähnliche Masse vor und hoffte, auf der Buchparty mehr zu erfahren. Und so war es auch. Nach Kati's Begrüßung wurde ein Eimerchen Beton für alle angemischt und dann durften wir uns mit diversen bereitgestellten Hilfsmitteln sowie Kati's Unterstützung kreativ austoben.

Ich habe mir ein paar "Kekse" ausgestochen und mit Stempeln geprägt. Nach kurzer Antrocknungszeit wurden diese noch mit Chalky-Farbe betupft. Bei Kati habe ich das schon öfters gesehen - ich muss das wohl noch etwas üben. Mein Muster ist nicht deutlich genug und so ist nach dem Tupfen nicht mehr viel zu erkennen.
Fragst du dich noch, was das "komische Etwas" auf dem rechten Bild unten ist? Da hätte ich gerne ein Schälchen gemacht (habe ich im Buch gesehen). Hat nicht geklappt :) Als ich mir meinen Versuch so angeschaut habe, dachte ich aber, es könnt ein Pilz werden. Unten ein Holzstöckchen rein, fertig. Das konnte ich aber noch nicht machen, weil der Pilzkopf noch ein wenig trocknen muss. Wie lange ist eigentich die Trocknungszeit?
Laut Buch 2 - 20 Tage. Ziemlich unkonkret (wo Beton im Englichsen doch concrete heißt). Um es etwas zu verdeutlichen und mich selbst zu zitieren: "Ein Keks braucht im Ofen nicht so lange wie ein Kuchen" - wisst ihr Bescheid, ne! (Damit keine Missverständnisse entstehen: Knetbeton ist lufttrocknend.)
Und noch ein Verarbeitungstipp von mir, der auch zum Backen passt: Nach dem Rühren und vor der Verarbeitung der Masse den Teig einmal mit den Händen (in Gummihandschuhen) durchkneten. Knetbeton halt.

Am Ende der Party gab es noch ein Goodie-Bag. Neben dem Buch des Tages war ein ganzer Schwung Zeitschriften und ein Armband enthalten, alles verpackt in einem Stoffbeutel, den ich richtig schön finde, obwohl er ganz schön rosa-pink ist (und nebenbei ist er voll Kati-like).

Ich bedanke mich bei Kati für die Einladung zur Buchparty, wünsche euch allen schonmal eine gute neue Woche und entschuldige mich bei allen, die etwas zum Thema Backen suchen und hier gelandet sind. Mit der Wortwahl ist heute vielleicht etwas schief gelaufen :)

Donnerstag, 23. März 2017

Dreieck-Zickzack-Patch-it-Stoffbeutel

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Als ich neulich mein Ordnungshelfertäschchen vom Titel des Buches "Nähen im Zakka-Stil" genäht habe, war klar: daraus nähe ich noch etwas fürs März-Thema vom Taschen-Sew-Along, da geht es nämlich um "Patch it!". Beim Zakka-Stil geht es darum, Stoffreste zu verarbeiten - genau wie beim Patchwork. Nicht alle Projekte im Buch passen zum Thema, aber einige. Entschieden habe ich mich für eine Stoffbeutel mit Zick-Zack-Muster.


So schnell, wie ich mich für die Tasche entschieden hatte, so langsam war ich dann bei der Umsetzung. Die Stoffwahl hat etwas länger gedauert. Und als ich nach dem Zuschnitt die ganzen Dreiecke vor mir liegen hatte, war ich der Überzeugung, das nicht zu schaffen. Aber dann .... hat's doch geklappt :) Da die Stoffstücke nun schon zugeschnitten da lagen, hatte ich ja nichts zu verlieren und habe es einfach versucht. Sollte ich viel öfters tun.


OK, das ist echt fummelig mit den Dreiecken. Und irgendwas ist beim Nähen auch schief gegangen. Auf der Vorlage sind die Zick-Zack-Streifen nämlich deutlich schmaler. Meine mühsam genähten Zacken waren am Ende ein ganzes Stück zu lang und ich musste sie kürzen. Da hätte ich fast ein kleines Tränchen verdrückt. Aber nun, wo der Beutel fertig ist, bin ich ganz zufrieden. Und mal ehrlich: wenn ich es hier nicht geschrieben hätte, hätte doch keiner gemerkt, dass es so nicht geplant war, oder?


Materialien: 
Außenstoff: wasserabweisender Dralon in beige für (wie schon *hier* verwendet)
Zick-Zack-Streifen: Baumwollreste (wiederholt bei Innentasche und Trägerinnenseite)
Innenfutter: abgelagerter Baumwoll-Punkte-Stoff
Tasche gefüttert mit H630, Henkel 1x verstärkt mit H250 

Auch ohne Inhalt steht die Tasche von alleine.



Verlinkt beim Taschen-Sew-Along im März bei Greenfietsen und mir,

Rückseite: schön schlicht.