Donnerstag, 16. August 2018

Aller guten Dinge sind 3 - mein langer Weg zur neuen Handyhülle

Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt und unbeauftragt)

Huhu :)

heute erzähle ich euch von "neulich sonntagmorgens". Ich hatte ein neues Handy bekommen und zum einen passte es nicht mehr in die Hülle des bisherigen Geräts und zum anderen kann frau sich zu einem neuen Gerät (auf das sie sich länger gefreut und gespart hat) ja auch ne neue Hülle nähen. Am Vorabend hatte ich in der Dämmerung schon Materialien ausgesucht. Diese wollten am Sonntagmorgen bei Tageslicht nicht mehr so ganz gut zusammenpassen, aber eine Paspel und ein Gummiband passten zu den beiden Wunschstoffen und das reichte. Schön angerichtet habe ich die Kombi noch bei Instagram gezeigt (*hier*) und etwas von einem "schnellen Projekt" geschrieben. Und dann ging es los. Es ging länger als geplant und deshalb wird der Blogpost auch nicht so kurz wie gedacht.



Es sollte eine Hülle werden, wie sie sich bei den Vorgängermodellen (z.B. *hier*) bewährt hatte: Eine Einsteckhülle, oben offen, mit Aufsatzfach für Notizzettelchen oder auch mal einen Geldschein und einem Gummiband zum Verschließen. Neu dazukommen sollte eine umlaufende Paspel, für die ich die unteren Ecken abgerundet habe. In der Seite habe ich eine Webbandschlaufe eingefasst - weil sie mir so gut gefällt. Auf den Pünktchenstoff habe ich noch Bäume und Blätter des Musterstoffs appliziert.



Die Hülle hat durch die Paspel und Applikationen (und meine Trödelei) länger gedauert als das Vorgänger-Blitz-Modell (*hier*), aber das war es mir wert. Ich war happy mit meinem neuen Handy und seinem Zuhause - exakt so lange, bis ich das Handy in die Hülle schieben wollte. Ging nämlich nicht! Hülle zu klein - sagte der Freund. Nein - sagte ich. Das Problem war nicht die Größe, sondern das Material. Das Handy hatte (weil mir die Farbe nicht gefiel, schlechtes Produktfoto) eine Schutzhülle bekommen. Die ist aus Silikon, damit das gute Teil auch gut geschützt ist. Liegt gut in der Hand - rutscht aber überhaupt nicht. Die Handyhülle war schön, aber unbrauchbar.



So schnell gebe ich natürlich nicht auf, ich hatte ja noch den Sonntagnachmittag. Zuerst habe ich getestet, ob ich ein Material finde, auf dem die Silikonhülle rutscht. Wachstücher, Nähpappe, Filz, Jeans, .... nee, geht alles nicht. Es rutscht nicht. Kurz habe ich überlegt, Teflonspray in die Hülle zu sprühen, aber das ist auch keine Lösung (hätte dem Handy bestimmt nicht gut getan). Also musste eine neue "Konstruktion" für die Hülle her. Überlegung: seitliche Öffnung, verschließbar mit Reißverschluss, so ist die Öffnung größer. Also wieder: Aufsatztasche, umlaufende Paspel, gerundete Ecken, Applikationen, Webbandschlaufe ... fertig. 


Das Handy passt rein, sehr gut sogar. Und noch mehr. Es ist Luft in der Hülle, bedingt durch die Stoffenden am Reißverschluss, wodurch die Hülle größer wurde als das Handy. Das ist mir so ein bisschen zu groß um es permanent mit mir herum zu tragen. Fürs erste durfte das Handy darin wohnen, ich wollte es ja benutzten und schützen. Auf Dauer musste jedoch was passenderes her. Handyhülle 2 wird mittlerweile übrigens als Stiftemäppchen benutzt. Dafür hat es die perfekte Größe.



Etwas demotiviert war ich schon. Aufgegeben habe ich nicht. Also machte ich mich nach ein paar Tagen an einen neuen Versuch. Da der Stoff nun knapp wurde, erstmal mit einem anderen Stoff - zum Glück. Die Hülle sollte einen Reißverschluss auf 3 Seiten bekommen und dafür brauchte ich 2 Anläufe. Anfangs dachte ich, er soll noch gerundet in die 4. Seite laufen. Das habe ich aber technisch nicht hinbekommen. Also das ganze etwas vereinfacht und nun passt es. 


Der Pünktchenstoff war leider nahezu aufgebraucht, weshalb es daraus nur ein Mini-Einsteckfach für innen gab. Applikation, Paspel und Webband haben auch keine Platz gefunden. Aber: Ich habe eine Handyhülle die passt, nicht ewig groß ist, in die ich das Handy problemlos rein und wieder raus bekomme und auch ohne diverse Details finde ich sie schön. Es war eine schwere Geburt, aber nun passt es. Vom Musterstoff habe ich mir übrigens Nachschub besorgt. Den Pünktchenstoff konnte ich in den weiten des Webs leider nicht mehr finden.



Auf bald!
Katharina

Verlinkt bei:
Du für Dich am Donnerstag von Katja (Nähfrosch)

TT - Taschen und Täschchen von Evelyn (Lilli & Faxi Design)

Dienstag, 14. August 2018

Die Sommer-Urlaubs-Kylie

Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt und unbeauftragt)

Hallo zusammen :)

Nach fast 7 Wochen kann ich doch mal wieder mit einer Kylie (so heißt der Schnitt für dieses Reißverschlusstäschchen) um die Ecke kommen, oder? Sie sieht auch ganz anders aus als alle, die ich schon gezeigt hatte.

Die Teilung habe ich mal wieder weggelassen, für maritime Ankerchen allover und damit mehr Platz für die Applikation ist bzw. diese schöner zur Geltung kommt. Hier ist es ein Fisch aus SnapPap geworden. Der macht sich gut, erst recht mit den kontrastfarbenen Nähten.

Und innen drin gibt es noch viel mehr Fischchen. Das ist ein Baumwollstoff, also ist die Tasche nicht so ganz Kosmetiktauglich. Aber es gibt ganz viele Dinge, die da trotzdem rein können. Kleinkram hat ja jeder genug.

 
Liebe Grüße,
Katharina

Schnitt: Kylie von Zucker & Zimt Design (Freebook)

Verlinkt bei:
TT - Taschen und Täschchen von Evelyn (Lilli & Faxi Design)
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag 
Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)

Dienstag, 7. August 2018

Oma's Liebling als kleiner Lichtblick

 Werbung (unbezahlt, unbeauftragt, wegen Verlinkung)

Hallo zusammen :)

Hier kommt die monatliche Dosis des Stoffbeutels Oma's Liebling :) mein kleiner Dauerbrenner. Ich habe noch jemanden gefunden, der tatsächlich keinen hatte ... Quatsch, da gibt es schon noch ein paar Leute in meinem Umfeld. Und überhaupt: der Trend geht zum Zweitbeutel ;)

Normalerweise verschenke ich den Beutel zu Geburtstagen. Dieses Mal war es ehr ein trauriger, katastrophaler Anlass. Ich wollte in einer schwierigen Zeit eine Freude bereiten und wie ich gehört habe, ist mir das auch gelungen.

Liebe Grüße,
Katharina

Schnitt: Oma's Liebing von Farbenmix (Freebook)

Verlinkt bei:
TT - Taschen und Täschchen von Evelyn (Lilli & Faxi Design)
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag 
Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)

Dienstag, 31. Juli 2018

Mal wieder eine Tasche ... Farbkombination lila-orange

 Werbung (unbezahlt, unbeauftragt, wegen Verlinkung/Nennung von Schnitt und Stoff)

Hallo zusammen :)

Es ist mal wieder Zeit für eine richtige Tasche, oder? Diese habe ich nicht für mich genäht. Gewünscht war lila-orange-mit-Blumen - ich hätte sonst vermutlich nie zu dieser Farbkombi gegriffen. Das fertige Stück gefällt mir trotzdem ganz gut, irgendwie hat sich alles gut zusammen gefügt.


Zutaten für diese Tasche:
Schnitt: Schultertasche Sanne von Tillabox (ein Freebook)
mit zusätzlichem Reißverschluss nach der Kurventasche vom Taschenspieler 3 (Farbenmix)

Stoff: Canvas in lila, dazu Popeline (schon etwas älter von Hamburger Liebe), verstärkt mit Volumenvlies H630.
Die applizierte Blume sowie die Paspel mussten sein, um der Wunschfarbe orange nochmal gerecht zu werden. Im Inneren habe ich dann noch einen organgenen Blümchenstoff verwendet.


Gurt: selbst genäht, längenverstellbar und mit Karabinern befestigt. Ein lilanes Gurtband zu finden, dass dann auch noch perfekt zum Canvas passt, erschien mir schwierig. Und ganz ehrlich: der Musterstoff ist so schön, dass er ruhig nochmal zum Einsatz kommen konnte. Gefüttert mit Volumenvlies und mit einigen Steppnähten in Kontrastorange versehen, wird der Gurt so zum Eyecatcher.



Für die sichtbaren Nähte habe ich zu orangefarbenem Garn gegriffen, um den Orangeanteil (außen) nochmal zu erhöhen und weil ich Kontratnähte einfach mag.




Liebe Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
TT - Taschen und Täschchen von Evelyn (Lilli & Faxi Design)
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag 
Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)

Donnerstag, 26. Juli 2018

Kann man jemals genug Nadelkissen haben?

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo zusammen :)

Ich bin Katharina und ich habe 5 Nadelkissen. Bis vor 1,5 Jahren hatte ich überhaupt kein Nadelkissen. Meine Stecknadeln wohnten in der kleinen Plastikbox, in der ich sie gekauft hatte. Immer mal wieder kam ich blöd an dieses Schächtelchen, sodass es umkippte und sich die Nadeln wahlweise auf dem Tisch, auf dem Boden oder auf beidem verteilten. Im Januar 2017 kam ich dann zufällig (völlig legal) in den Besitz meines ertes Nadelkissens (siehe *hier*) und nach einigen Wochen der Annäherung habe ich es auch benutzt. Aber dieses Nadelkissen war nie dort, wo ich gerade war. Saß ich an der Nähmaschine, war das Kissen dort, wo ich zuvor die Stoffe gesteckt hatte. War ich am Stoffe zusammen stecken, lag das Kisselchen neben der Nähmaschine. Abhilfe schuf ich mit einem zweiten, irgendwann dritten und dann noch weiteren Nadelkissen, denn: Nadelkissen machen richtig Spaß.


Bereits im letzten Sommer, als das Hexievirus um sich schlug, hatte ich Hexienadelkissen genäht (siehe *hier* und *hier*). Ich benutze diese sehr gerne für Handnähnadeln. Das kleine Kissen lässt sich dann gut mit auf die Gartenbank oder das Sofa nehmen, wo man ideal Wendeöffnungen schließen kann. Die beiden Hexiekissen vom oberen Bild habe ich allerdings verschenkt (mehr als 2 davon brauche ich dann doch nicht).


Anfang diesen Jahres habe ich dann Blumennadelkissen genäht, die ich schon so oft gesehen hatte. Diese Nadelkissen sind etwas größer und man kann richtig viele Stecknadeln reinpieksen. Ich habe das kreisförmige Kissen in 6 Felder geteilt. Die Standartstecknadeln haben übrigens Köpfe in 6 verschiedenen Farben. Es ist ja wohl klar, was da (total idiotischerweise) immer mal wieder passiert, oder? ;) Im Foto kann man das auch ehen. Diese beiden Nadelkissen habe ich am Häufigsten in Gebrauch. Eines beim Zuschnitt zum Stecken und das andere neben der Nähmaschine, wenn die Nadeln wieder aus dem Stoff gezogen werden. Wenn das voll ist, tauscht es schnell mit dem anderen Kissen beim Zuschnitt und schon geht es weiter.



Und dann hätten wir noch Nadelkissen mit Windrädern. Hier hat ganz klar das Patchworken vom Quilt-Along etwas abgefärbt. Ich mag die Anordnung der beiden verschiedenen Stoffe sehr und noch ein bisschen mehr den Knopf in der Mitte. Das Nadelkissen mit den Blümchen (links im Bild) werde ich bald verschenken. Das andere ist tatsächlich im Einsatz, denn trotz dem oben beschriebenen System fehlte mir doch tatsächlich ab und an ein Nadelkisen. Und es gibt auch noch ein drittes Windradkissen, aber das habe ich schneller verschenkt als ich fotografieren konnte.

Ja, das ist die Geschichte von mir und den Nadelkissen. Eine ganz schöne Wandlung. Und ich schätze, es werden noch weitere Nadelkissen hinzukommen, weil es einfach so einen Spaß macht, sie zu nähen. Wie ist das denn so bei euch? Seid ihr Team Nadelkissen oder Schachtel oder vielleicht Magnet? Und: wie viele Nadelkissen braucht ihr denn so? Ich bin gespannt, was ihr zu berichten habt.

Liebe Grüße,
Katharina

Weil die Hälfte der Nadelkissen meine sind, verlinke ich zu "Du für Dich am Donnerstag" von Katja (Nähfrosch).