Dienstag, 20. August 2019

easy-peasy Babydecke aus Jacquard

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Hey!

Heute zeige ich euch eine ganz einfache und schnell gemachte Babydecke. Ursprünglich dachte ich, das wird eine Kinderwagendecke. Aber als ich fertig war, die Decke zusammen gefaltet hatte und das Päckchen so klein war, wurde sie dazu zur sommerlich leichten Unterwegsdecke, die auch noch superleicht ist. Und letztendlich wurde sie zur Lieblingsdecke, auch zu Hause. Vielleicht brauchen wir nochmal so eine.

Die Decke besteht aus genau 2 Materialien (ok, und dem Nähgarn):
- einem Stück Strickjacquard von Hamburger Liebe und Albstoffe (hier Kollektion CheckPoint, Design SwipeUp) und
- ganz viel Jersey-Schrägband.


Ich mag das Material Jacquard und die Muster von Hamburger Liebe sehr. Irgendwie fehlen mir aber die Ideen, um Kleidung für mich daraus zu nähen. Für eine leichte Decke fand ich es aber ideal. Die Rückseite sieht zwar nicht aus wie die Vorderseite, aber man kann sie gut anschauen, sodass eine Lage Material reicht. Ich habe mir ein Quadrat zugeschnitten - so groß, wie es aus meinem Stoffstück eben ging (das waren 87 x 87 cm). Die Ecken habe ich mit einer Untertasse abgerundet - so konnte ich das Schrägband schön gerundet anbringen (weil ich aus dem Jersey-Band keine Briefecken falten wollte und es zu der Decke ganz gut passt). An der Vorderseite habe ich es mit einem Geradstich angenäht und auf der Rückseite per Hand. Wenn man die 2. Seite auch mit der Maschine näht, geht es nochmal schneller (dann würde ich das Band aber zuerst an der Rückseite festnähen und dann knappkantig auf der Vorderseite, damit es da schön gleichmäßig wird).

Viele Grüße, 
Katharina

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Dienstag, 13. August 2019

Flowers for the Girl - Babystrampler mit Plott

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Hallo  zusammen :)

Hach ja, Babysachen sind sooooo klein. Da braucht man fast keinen Stoff dafür! Deshalb war natürlich auch noch etwas übrig vom "Coming-Home-Set". Den grauen Stoff mit den Blümchen wollte ich gerne mal mit senfgelb kombinieren. Gewählt habe ich als Schnitt wieder den Tiger-Strampler (das Freebook, welches es bei Tigerlilly in der Facebook-Gruppe gibt, wie schon *hier* genäht und gezeigt), aber dieses Mal habe ich ihn 2-geteilt genäht - weil ich ja 2 Stoffe hatte.

Als ich dann fertig war mit dem Nähen, fand ich das Gelb doch ein wenig eintönig. Irgendwie fehlte mir da was. So kam ich auf die Idee, mal wieder den Plotter anzuwerfen. Ein paar wenige Plott-Dateien besitze ich schon. Daraus habe ich den "Blumenwiese Rapport" von MamasSachen gewählt, ein bisschen was davon weggelassen (weil ja nicht so viel Platz ist auf so einem Babystrampler) und das dann noch so verkleinert, dass es auf den oberen Strampler-Teil passt. Ähm ja, es ist ein bisschen filigran geworden. Eigentlich habe ich kein Problem damit, etwas zu entgitern, ich mach das ganz gerne - aber das war schon ne Nummer. Aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall.


Und um nochmal auf den wenigen Stoffverbrauch zurück zu kommen: Bitte wie klein sind nur diese Beinbündchen? Da passt ja der Nähfuß fast nicht rein! Ich fand es auch echt schwierig, Teil für Teil zu nähen ohne ein Gefühl dafür zu haben, ob es dem Baby wohl passen wird bzw. ob das Ergebnis der gewählten Größe entspricht. Abwarten ist da nicht unbedingt meine größte Stärke, aber ich musste ja. Ich habe dann einfach weitere Sachen fürs Baby genäht. Und noch mehr und noch mehr .... und deshalb wird es hier auch noch einige Posts mit Babysachen geben. Ich hoffe, ihr mögt es genau so sehr wie ich.


Viele Grüße, Katharina

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Dienstag, 6. August 2019

Kuschelalarm! - ein Nest fürs Baby

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Hey!

Heute zeige ich euch etwas genähtes, von dem ich - als ich es nähte - nicht wusste, ob man es wirklich braucht: ein Babynestchen. Bestimmt ist es ganz kuschelig fürs Baby, dachte ich. Ich hoffte, dass es sich darin sehr geborgen fühlt (tut es aber nicht, weiß ich mittlerweile). Und: hätte ich es nicht nähen können (und wollen), hätte ich wohl keines gekauft. Und in der Praxis ist es auch recht wenig im Einsatz.

EDIT: An dem Tag, als ich diesen Blogpost veröffentlichte (getextet war er schon ein paar Wochen früher), schlossen Baby und Nestchen Freundschaft.

Aber nun kann ich ja nähen und war neugierig, wie das funktioniert. Und schön ist es ja auch - das Nest und die Tatsache, seinem Baby eines zu nähen.

Am Anfang stand die Frage nach dem Schnitt. Ich habe mir verschiedene Anleitungen angeschaut und mich dann für die von Stilweg entschieden. Dank Anleitungsvideo erschien mir die Umsetzung gut machbar - und so war es dann auch.


Doch bevor ich nähen konnte, musste erstmal Material her. Die Stoffe sind vom Möbelschweden, ebenso die Füllung (Füllwatte von 2 Kissen 50 x 50 cm habe ich hineingestopft). Schrägband, Kordel und Kordelstopper hatte ich noch zu Hause. Für die Wattierung des "Bodens", also er Liegefläche, habe ich statt dem empfohlenen mehrlagigen Vlies eine Schaumstoffplatte eingenäht. Dafür habe ich ein günstiges Stuhlpolster für Hochlehnstühle gekauft und aus dem Rückenteil die "Matratze" für das Nestchen geschnitten.


Ganz einfach war es nicht, das große und nun formstabile "Gebilde" durch die Nähmaschine zu schieben. Aber mit einer Kombination aus Obertransportfuß, vorne schieben und hinten ziehen (und dabei irgendwo noch den Babybauch unterbringen) hat es geklappt. Ein paar kleine Fältchen habe ich eingenäht, aber die sieht man am Ende, nachdem das Nestchen zugezogen ist, ohnehin nicht.


Und dann habe ich noch eine Änderung vorgenommen. Eigentlich wird die Wendeöffnung (zwischen den Schenkeln des "U") mit einem Schrägband verschlossen. Das war aber quasi unmöglich bei meinem gut gepolsterten Nest und sah dementsprechend aus. Deshalb habe ich den Stoff eingeschlagen und die Öffnung per Hand zugenäht. Mir macht das nichts aus, dank einiger Übung komme ich mittlerweile sehr zügig voran und mit dem Ergebnis bin ich optisch auch sehr zufrieden.


Liebe Grüße,
Katharina

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Dienstag, 30. Juli 2019

Coming-Home-Set fürs Baby

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Huhu,

nachdem ich zum warmwerden eine Hose und danach ein Wickelshirt genäht hatte, war ich etwas angefixt. Beides ging mir recht zügig von der Hand. Da hat man einfach schneller ein Ergebnis in der Hand als bei einer Tasche, bei der man Einlagen aufbügelt, Innentaschen näht etc. Nachdem die vorigen Sachen in Größe 56 waren, beschloss ich, auch noch etwas in Größe 50 zu nähen in der Hoffnung, dass es einige Male getragen werden kann (und mittlerweile weiß ich, dass dem so ist - es passt noch alles). Ich entschied mich für das Coming-Home-Set von Kits4Kids (den Wickelpulli davon hatte ich ja schon genäht) und kaufte 2 passende Jersey-Stoffe und etwas Bündchenware.



Dann ging es los und hätten mir nicht farblich passende Bindebänder gefehlt, wäre ich richtig schnell fertig gewesen. Mit den Bindebändern bin ich nicht so ganz zufrieden, die sind mir ein bisschen dick. Ich hatte echt nach etwas dünnerem gesucht, aber nicht gefunden. So musste ich hoffen, dass es schon gehen wird. Mit dem Rest vom Set war ich sehr zufrieden.



Liebe Grüße,
Katharina

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Dienstag, 23. Juli 2019

Das Ergebnis von „beim Zuschnitt total verzählt“


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Hey!

Neulich habe ich euch unsere Picknickdecke gezeigt (*hier*). Beim Zuschnitt hatte ich mich böse vertan. Es waren um die 50 Quadrate und noch einige kleine Reststücke vom Stoff übrig. Man kann sich ärgern, so viel Stoff verschnitten und so viel Zeit dafür gebraucht zu haben. Oder man kann eine Babydecke daraus nähen - was für mich gerade sehr passend war ;).

Das Ursprungsmaß der Quadrate (ca. 15,5 x 15,5 cm zugeschnitten und ca. 14 x 14 cm vernäht) war mir etwas zu groß, weshalb ich sie auf 13 x 13 cm gekürzt habe, sodass sie vernäht ca. 11,5 x 11,5 cm groß sind. Ja, das hat nochmal Zeit gekostet und die Rest-Streifen waren zu nichts mehr zu gebrauchen, aber egal - das war halt notwendig für diese Decke. Aus den vorhandenen Rechtecken sowie den kleineren Reststücken habe ich dann 73 Quadrate erhalten. Die Decke wurde also 7 Quadrate breit und 10 Quadrate hoch. Oder in Maßen ausgedrückt: 80,5 x 115 cm.




Fix habe ich alle Stoffteile angeordnet. Ja, dieses Mal habe ich kurzen Prozess gemacht und nicht 3 Stunden Quadrate verschoben. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich es so geschafft habe. Und dabei bin ich mit dem Ergebnis auch noch zufrieden. Das zusammennähen geht mittlerweile ratzfatz. Für die Rückseite habe ich einen Fleece verwendet. Beide Lagen habe ich zusammen genäht und dann das Binding … was nehm ich nur? Knallbunt wie bei meinen bisherigen großen Quilts kam nicht in die Tüte, das wäre zu viel und zu unruhig. Beim Rundblick durch den Stoffschrank blieb nur der türkise Stoff übrig, von dem ich dank diesem Stoffbeutel, der aus dem gleichen Stoff genäht ist den ich auch für die Decken gewählt hatte, noch ein etwas größeres Reststück hatte. Passt.

Beim Annähen der 2. Seite des Bindings habe ich lange geflucht. Die Nadel wollte nicht so recht durch den Fleece. Irgendwann kurz vor dem Ende habe ich versehentlich zu einer anderen Nadel gegriffen. Sie war ein bisschen dünn. Aber sie flutschte ganz hervorragend durch den Fleece. Warum habe ich die nicht vorher genommen? Man lernt halt nicht aus und auch bei der 4. Decke bin ich am Ende etwas schlauer. Und Decke Nummer 5 folgt ganz gewiss. Ich hätte da noch so viele Stoffe, die ich dafür vernähen könnte. Bleibt die Frage: Wie viele Decken braucht so ein Baby wirklich? So viel kann ich euch verraten: diese ist nicht die einzige geblieben :).

Liebe Grüße,
Katharina


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Sewing4MyHome von Steffi (Tophill Kitchen)