Dienstag, 4. Dezember 2018

Tischlein deck dich!

Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hallöle,

kennt ihr das, wenn ihr etwas seht und dabei sofort an jemanden denken müsst? Wenn etwas einfach wie der Deckel auf den Topf passt? (Wie A.... auf Eimer?) Wenn die Person dann auch noch bald Geburtstag hat, kann man doch gar nicht mehr anders, als zu kaufen.

In meinem Fall war das Stoff. Als ich den Stoff sah, musste ich sofort an Kati von Kati make it denken. Sie mag rosa, türkis, schwarz und weiß und grafische Muster passen auch. Also habe ich noch einen Kombistoff ausgesucht und gekauft. Die richtige Idee, was ich daraus nähen mag, ist mir passenderweise dabei auch gekommen.



Während hier bei uns meistens das Essen auf den Tisch kommt und gegessen wird, wird bei Kati der Tisch gedeckt. Sie mag es hübsch, das sieht man ihrem gedeckten Tisch auch an und ich bin oft immer noch überrascht, wenn ich via Instagram auf ihren Frühstückstisch luschern darf. Außerdem durfte ich schon ein paar mal an ihrem Tisch Platz nehmen :) Passend dazu habe ich ihr Tischsets und Bestecktaschen genäht.



Die Tischsets haben auf der einen Seite mehr von dem Karo-Stoff und auf der anderen Seite mehr vom Tupfen-Stoff. Je nachdem, wonach einem ist oder was gerade besser zum Teller passt (oder wo gerade (k)ein Fleckchen ist), kann man sie einfach wenden. Die Anleitung dazu habe ich bei Verena von einfach bunt entdeckt, ich habe nur die Größe an das Raster des Stoffes angepasst.



Die Bestecktaschen habe ich ohne Anleitung genäht. Der Einschub bekam als kleines Detail eine Paspel und auch die Bestecktaschen kann man Wenden, sodass der Karo-Stoff entweder oben oder unten ist.



Und nach dem Motto "mehr geht immer" gab es dazu noch ein rundes Utensilo, das man zum Beispiel für Brötchen verwenden kann. Und fertig war das Geburtstagsgeschenk. Das schwierigste war übrigens, den Mund zu halten und nicht an Kati zu schreiben "weißt du, was ich gerade gekauft habe?" oder "weißt du, was ich gerade nähe?". Zu gerne hätte ich ihr davon berichtet, aber dann wäre die Überraschung dahin gewesen - also habe ich mich beherrscht.

Liebe Grüße,
Katharina


Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag
Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)

Freitag, 30. November 2018

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! ... Mein Schraubglas-Adventskranz

 Werbung wegen Verlinkung und Erwähnung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hallo,

Adventszeit - besinnliche Zeit. Wer schafft das? Ich habe es dieses Jahr schon vorher verbockt *lach*. Mitte November habe ich mit meinem Adventskranz angefangen und heute, am Freitag vor dem 1. Advent ist er endlich fertig - und wird direkt verbloggt.


Es ist kein richtiger Kranz, denn ein Kranz ist irgendwie rund oder wenigstens eierförmig. Bei mir sind es einfach 4 Schraubgläser. Die Idee ist auch nicht von mir, ich habe das so ähnlich in der Zeitschrift "Meine kreative Welt" vom Frechverlag gesehen. Und vermutlich hat das so schonmal jemand vorher gemacht. Ich erzähle euch jetzt einfach mal, wie ich das gemacht habe. Nicht, weil das so unheimlich schwierig ist, sondern weil ich im Nachhinein drüber lachen kann - und ihr vielleicht auch.


Zuerst mussten Baumkerzenhalter her. Das war gar nicht so einfach. Letztendlich habe ich sie online bestellt und habe nun noch einige Kerzenhalter in verschiedenen Größen mehr. Mein Warenlager lässt grüßen. Danach waren die Baumkerzen dran. Wachsbaumkerzen haben wohl nicht mehr all zu viele zu Hause. "Zack, Stecker rein" geht ja auch viel schneller und ist nicht so brandgefährlich. Rote, silberne, goldene oder bienenwachsfarbene Kerzen sind übrigens einfacher zu bekommen als weiße. Hätte ich nicht gedacht, ist aber so. Aber Hauptsache, ich habe weiße Baumkerzen.

Next Step: Gläser. Eigentlich sollten es Marmeladengläser werden, aber ich habe so viel Marmelade eingekocht, dass keine 4 großen leeren Gläser da waren. Während ich vor dem Gläserschrank kauerte und überlegt, wie viele Marmeladenbrote ich wohl essen müsste, um ein leeres Glas zu haben (man hätte die Marmelade auch umfüllen können, aber das wäre schon sehr einfach), fielen mir die Honiggläser ins Auge. Warum also nicht die? Rausgeholt und Deckel angepinselt. Tafellack auf Plastikdeckel ist nicht die beste Idee. Die Farbe hält, aber die Deckel sind nachher hoch empfindlich. Egal, ich will und deshalb mache ich. Kerzenhalter draufgeklebt (gut, dass die Honiggläser in der Mitte so einen kleine Hubbel haben), Kerzen reinstecken wollen ... ja, wollen. Die Baumkerzen waren nämlich zu dick für die Halter. Also Kerzen angespitzt und rein gedrückt.

Dann die Füllung rein und Gläser auf den Tisch gestellt. Sieht Mist aus. Die verlieren sich, da fehlt die Zusammengehörigkeit. Holztablett raus gekramt, Gläser draufgestellt, angeschaut. Sieht Mist aus. Die Aufkantung rundum ist zu hoch, die Gläser versinken. Also beim Papa ein Brett geordert. Brett ins Holztablett gelegt, Gläser darauf gestellt. Sieht  Mist aus. Das Brett ist strubbelig (wie frisch aus der Zimmerei, die liegt in der Verwandtschaft) und hat fast orangefarben rausgeknallt. Also: ich in den Garten, Moos geholt, trocknen lassen. Auch wenn ich das hier so zack zack zack nacheinander schreibe, in Wirklichkeit war schon viel Zeit vergangen. Es war der gestrige Donnerstag, als ich dann das Moos rein holte und um die Gläser auf dem Brett im Holztablett stopfte. Und dann ... wer ahnt es? Sieht Mist aus! Klar, glasklar. Die Gläser sind durchsichtig und das Brett schaute durch. Argh! Hätte ich ja mal gleich dran denken können. Also: Papier raus gekramt, zugeschnitten, unter die Gläser geschoben, Moss drum herum. Angeschaut. Sah nicht Mist, aber langweilig aus. Deshalb noch rote Schlupfen drangebunden. Und dann war es zwar nicht perfekt, aber ich zufrieden. Nur für Fotos war es zu spät. Aber auf einen Tag sollte es nicht mehr ankommen.

Fazit:
- Das Moos ist ganz schön hoch. Ich hätte welches nehmen sollen, das weniger strubbelig ist.
- Der Baum ist ein wenig klein.
- Der Stern hängt zu tief, der sitzt quasi im Moos (und außerdem hat er ein Loch an einer Ecke, sauempfindlich das Zeug)
- Die kleinen Kugeln mag ich sehr.
- Der Elch stößt sich fast das Geweih.
- Das rote Band ist manchmal ein wenig schief.
- Baumkerzenhalter auf die Tafelfarbe zu kleben ist nicht optimal. Einmal blöd an die Kerze gekommen, hat man das Ding in der Hand. Da fehlt die Verbindung von Farbe zu Plastik. Aber ich lass das jetzt so.
- Von oben siehts auch ganz gut aus ;) 


Nun wünsche ich euch ein schönes erstes Adventswochenende. Ich habe in bisschen war vor und werde mal schauen, was ich schaffe. Stresst euch nicht, das mach ich schon! ... Ach nee, ich versuche auch mal, mich nicht zu stressen.

Liebe Grüße,
Katharina


Verlinkt bei: was eigenes, denn Bine sammelt gerae Weihnachtsdeko

Dienstag, 27. November 2018

Es wird kuschelig: Wolkenkissen

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)


Huhu,

ich habe hier nochmal Kissen zu zeigen :) Nach den Apfelkissen, dem Kissen aus Blätterstoff mit Paspel und dem Walkissen sind es heute Wolkenkissen. Um ehrlich zu sein, habe ich die zu allererst genäht und irgendwie den Blogpost immer wieder verschoben. Und jetzt, wo wir mitten in der Kuschelzeit sind, passen sie auch echt perfekt.

Eine Seite habe ich aus Fleece bzw. Teddystoff genäht. Das macht die Wölkchen besonders kuschelig. Auf die einfarbigen Materialien habe ich noch kleine Applikationen aufgenäht. Durch die voluminösen Stoffe kommen diese besonders gut zur Geltung.


Genäht habe ich die Wolkenkissen in 2 Größen. Das größere ist mit Füllwatte ausgestopft, das kleiner mit Kirschkernen. Die fühlen sich zwar nicht so flauschig an, aber wenn sie gewärmt sind, lässt es sich mit ihnen auch wunderbar kuscheln. 





Bis bald,
Katharina


Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag
Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)
Kissenparty von Steffi (Tophill Kitchen)

Donnerstag, 22. November 2018

Aller guten Dinge sind drei ... meine dritte Frau Ava

 Werbung wegen Verlinkung und Produktnennung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hallo :)

Aller guten Dinge sind drei!
Stimmt's? Stimmt's nicht? Ist da was dran?
Ich weiß es nicht wirklich. Manchmal hoffe ich es. Manchmal ist es so. Vielleicht ist es dann auch nur Zufall und aller guten Dinge sind auch mal zwei. Oder aller guten Dinge sind vier trifft genauso zu. Ganz oft nähe ich Dinge drei Mal. Aber irgendwann kommt vielleicht oder bestimmt auch ein viertes dazu. Und 2 gute Nähwerke sind auch gut.

Den Mantel Frau Ava nach dem Schnitt von Hedi näht habe ich nun zum dritten Mal genäht. Diesen zeige ich euch hier und heute und ich finde, es ist mein bester geworden. Der erste war gut, aber etwas groß. Beim zweiten habe ich mich im Material vergriffen, der war einfach viel zu dünn und somit schlabberig. Beim dritten wollte ich es besser machen und habe den Service von Mira genutzt: man darf ihr eine Mail schreiben und Fragen zu den Produkten im Shop stellen. Das habe ich dieses Mal gemacht, bevor ich mir den Strick Steffen (Farbe terracotta) bestellt habe - schließlich ist es bei der Verbrauchsmenge kein günstiger Spaß und dann soll es auch passen.


"Für Frau Ava super geeignet" hat mir Mira geantwortet und so habe ich ihn bestellt und auch ganz bald vernäht. Das war gar nicht so einfach mit dem dicken Strick. Ich habe ihn schön durch die Overlock gejagt. Die hat augenscheinlich auch gut genäht, aber bei der Anprobe hatte ich riesige Löcher in der Naht. Da war mir die untere Lage wohl etwas nach links gerutscht und durch die groben Schlingen des Stricks wurden nicht beide Lagen mitgefasst. Aber was solls, doppelt (zwei Mal) hält besser und so habe ich einfach eine weitere Naht darüber gesetzt und dabei von der anderen Seite genäht.


Die Taschen habe ich wieder ohne Beleg genäht, das Stoffstück einfach rundum gesäumt und dann oben umgeschlagen und abgesteppt. Alle Steppnähte habe ich wieder mit dem Obertransportfuß der normalen Nähmaschine genäht, der macht das wunderbar. Und die Ärmel sind verlängert, denn bei dem kuschelig warmen Material macht Dreiviertelarm einfach keinen Sinn. Als kleinen Eyecatcher habe ich 2 Schlaufen aus Gummiband an er Tasche bzw. am unteren Saum angebracht. Das hat mir gut gefallen, passt farblich gut und lockert den einfarbigen Stoff etwas auf.


Mit den Fotos hat es natürlich etwas gedauert, aber ich finde, es wird immer besser. So mit den bunten Herbstblättern, die so schön zur rostigen Frau Ava passen, sind die doch ganz gut geworden.

Das sollte jetzt erstmal meine letzte Frau Ava gewesen sein - ich bin jetzt mit dem Ergebnis zufrieden. Nun stehen neue "Klamottenprojekte" auf der Liste. Mal schauen, wie es mit denen läuft.

Liebe Grüße,
Katharina

Schnitt: Frau Ava von Hedi näht
Material: Strick Steffen in terracotta via Mira Rostock

Verlinkt bei:
Du für Dich am Donnerstag von Katja (Nähfrosch)
Sew La La von Melanie (The Flying Needle) und Steffi (Sewrender)

Dienstag, 20. November 2018

Die Bulli-Badetasche

Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hallo,

aller guten Dinge sind 3. Und so kommt heute noch eine XL-Badetasche, dieses mal im Bulli-Look (*hier* und *hier* hatte ich schon diesen Schnitt gezeigt).

Bei diesem Exemplar habe ich mal eine Paspel mit eingenäht. Paspeln sind einfach eine super Sache, machen richtig was her und lassen sich ganz leicht mit einnähen.


Innen habe ich beschichtete Baumwolle verwendet und für Kleinkram ein Reißverschlussfach eingenäht.


Liebe Grüße,
Katharina

Schnitt: selbst gebastelt
Material: Canvas von Snaply (ich finde ihn leider nicht  mehr, aber es gibt noch ähnliche Stoffe)

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag
Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)