Dienstag, 14. Juli 2020

Das allererste Geburtstagsoutfit. Oder: Mama im Glück (nach einem kleinen Krimi).

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Hallo  zusammen :)

Neulich war es soweit: Es war an der Zeit, ein Geburtstagsoutfit fürs Baby zu nähen. Als nähende Mama freut man sich da ja drauf. Ein Shirt mit einer großen 1 wollte ich nicht haben. Es sollte ein Oberteil und eine Hose werden. Die Stoffe dafür hatte ich schon da, fehlte noch der passende Schnitt.

Eine Zeit lang habe ich die Augen offen gehalten, aber so richtig klick hat es nicht gemacht. Als der 1. Geburtstag näher rückte (kleiner Spoiler: ich habe nicht in der letzten Nacht genäht, aber ein kleiner Krimi war es am Ende schon noch), habe ich mich also durch Makerist geklickt. Nach ein paar Seiten Babyklamotten dachte ich "ok, nimmste das Shirt XY, das ist doch ok" und habe trotzdem weiter geklickt. Ich weiß nicht genau, warum. Lust hatte ich keine mehr. Und dann kam doch noch dieses ganz schöne Shirt: Die Tunika "lockerflockig" von Rabaukentochter.


Das war Liebe auf den 1. Blick. Diese einfach gehaltene Jersey-Tunika mit den farbigen Bündchen, unten ne Vo-Ku-Hi-La (vorne kurz und hinten lang) und dazu das breitere Bündchen. Ja, die sollte es werden. Da kommt der Schmetterlings-Käfer-Stoff schön zur Geltung.

Fehlte noch der Schnitt für die Hose. Ne Leggins. Kann doch so schwer nicht sein. Und tadaaaa: Von der Rabaukentochter gibt es die Leggins Rabaukenlady, sogar als FreeBook. So war diese Entscheidung schnell getroffen.

Zuerst habe ich die Hose genäht. Ich dachte ja, ich hätte gut zugeschnitten. Naja. Im oberen Bereich treffen petrolfarbene auf weiße Streifen, statt auf petrolfarbene. Aber egal, die Tunika wird es richten. Graues Bündchen dran, unten gesäumt, fertig.


Weiter mit der Tunika. Stolperstein 1: Mein halber Meter Stoff. Ich dachte, für so ein Baby reicht das ja. Für ein normales Shirt bestimmt. Für eine hinten schön lang geschnittene Tunika ... reicht er ganz, ganz, ganz arg knapp. Weiter mit den Bündchen. Tja, das schöne türkis-petrol-geringelte Bündchen, das ich passend zum Shirtstoff gekauft hatte, passte nun nicht mehr zum Hosenstoff, den ich erst spter gekauft hatte. Ätschbätsch.

Also habe ich meine Bündchen raus gekramt. Das einzige, was überhaupt in Frage gekommen wäre: GRAU. Och nööööö, das ist so trist. Ich: ab ins Internet und los gesucht. Es sollte ein dunkler, beeriger Rotton werden, zum Stoff passend. Habe dann auf gut Glück ein Bündchen in "mittelrot" geordert. Es wurde auch am nächsten Tag verschickt, machte kurz Station in Hamburg und von dort Richtung Süden. Und irgendwo auf halber Strecke wurde es dann vom Paketlieferanten 3 Tage eingelagert. Ich wartete und wartete und klickte auf den Verfolgungslink. Auch die Wäsche wartete, denn ich brauchte ja eine Masse, mit der ich das Bündchen waschen konnte.


Und dann kam es. Die Farbe war perfekt, aber *räusper* es war quasi ein Schnipsel. Ich Heldin habe das Bündchen nämlich in den Warenkorb gelegt und bestellt. Leider ohne die Menge hochzusetzen. So habe ich ein 10-Zentimeter-Stück bekommen. Aaaaaahhhhhhhh! Aber Schreien hilft nichts. Ab in die Waschmaschine, trocken bügeln, ausmessen, hier 5 mm in der Höhe weg, da auch noch, messen, rechnen .... passt. 2 Minischnipsel waren übrig. Ich hatte richtig Bammel davor, diese Mini-Armbündchen anzunähen. Ich wusste ja: ich habe genau einen Versuch. Und der ist mir zum Glück geglückt. Puh, geschafft. Als dann bei der Anprobe noch der Kopf durchs Shirt passte, war ich voll und ganz zufrieden.

Es wird wohl nicht die letzte Kombi dieser Art bleiben. Beim nächsten Mal dann hoffentlich ohne Bündchenkrimi.

Und noch eine Notiz: Ich habe bei beiden Teilen die Größen 74 (Breite) und 80 (Länge) gemixt. So passt es am besten zum Baby. An dieser Stelle bin ich mal wieder sehr froh, nähen zu können und somit Dinge so anzupassen, wie sie gebraucht werden.
 
Liebe Grüße,
Katharina


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Dienstag, 7. Juli 2020

Eine Kinderwagentasche für die Flasche. Und Snacks.

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Hallo,

heute zeige ich euch unsere Kinderwagentasche für die Flasche. Und natürlich passen da auch noch Snacks rein. 2 Fails habe ich auch eingebaut. Einen konnte ich wieder ausbauen, der zweite ist nicht mehr zu ändern. Vielleicht wird die Tasche also nochmal abgelöst. Nichts desto trotz will ich sie hier in meinem "Nähtagebuch" verewigen.



Am Anfang war der Wunsch nach einer Tasche, die man am Kinderwagen befestigen kann und in der man die Trinkflasche verstauen kann. Ich war es leid, immer in meiner Tasche zu kramen und überhaupt läuft man auch Gefahr, dass das Fläschchen mal umkippt. Auch wenn es nur Wasser ist: ich kann mit meiner Zeit etwas besseres anfangen als meinen Tascheninhalt trocken zu legen. Und von all dem abgesehen sah der Freund leicht unmöglich aus, wenn er mit der Flasche in der Gesäßtasche losmarschierte.

Flaschentaschen habe ich ja schon ein paar genäht (siehe *hier*). Nach dem gleichen Prinzip sollte es nun eine für den Kinderwagen werden, nur eben nicht zum umhängen, sondern zum an der Schiebestange befestigen. Dafür habe ich eine Schlaufe mit Druckknöpfen eingenäht. Das funktioniert soweit ganz gut.


Bei den Maßen habe ich mich ein wenig vertan, da ist die Tasche etwas üppig geworden. Dafür passt jetzt auch mal die Mütze mit rein. Oder die Sonnenbrille. Oder auch beides. Nicht kompatibel damit ist allerdings die Verstärkung mit nur einer Lage H630 auf dem Außenstoff aus Baumwolle. In Kombination mit einem superdünnen, beschichteten Innenstoff ist die Tasche in dieser Größe einfach unförmig - oder labberig, wie man hier sagen würde. Das ist nun so und lässt sich nicht ändern. Beim nächsten Mal würde ich noch eine ordentliche Schabrakeneinlage aufbügeln.

Ursprünglich hatte ich auch noch ein Gurtband eingenäht, das bis in den Taschenboden reichte. Damit sollte man die Snackdose, die unter der Flasche gelagert werden sollte, aus den Tiefen der Tasche holen können. Soweit die Theorie. In der Praxis habe ich einfach so viel Luft zu den Außenmaßen der Flasche dazu gegeben, dass man problemlos einfach reinfassen kann. Davon abgesehen passt unser Keksdöschen auch wunderbar senkrecht neben die Flasche. Damit das Band nicht unsinnig herumbaumelt, habe ich es postwendend wieder herausgetrennt. Satz mit X, war wohl nix. Auch egal, ich werde auch in Zukunft tüfteln, wenn ich eine Idee habe.

Viele Grüße,
Katharina


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Dienstag, 30. Juni 2020

Lampion selber nähen - ich hab's einfach mal versucht

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Hej!

Lampions im Garten sind was tolles, nicht wahr? Also ich mag die bunten Dinger, die im Wind tanzen, sehr. Aus Papier ist das natürlich so eine Sache, da hält die Freude nur bis zum nächsten Regen (ok, vielleicht ein bisschen länger, aber optimal und haltbar ist das nicht). Bei Pinterest habe ich ein Bild von einer schönen Laterne aus bunten Stoffstreifen gesehen. Leider verbarg sich hinter dem Pin weder eine Anleitung noch ein Link dorthin. Ich habe ein bisschen gegoogelt - aber alles, was ich fand, überzeugte mich nicht.

Nähen wollte ich natürlich trotzdem, denn: wenn man eine gute Geschenkidee hat, sollte man die nehmen - wer weiß, ob man nochmal eine neue Idee bekommt. Und: Was habe ich schon zu verlieren? Ein bisschen Stoff (davon habe ich reichlich) und etwas Zeit (ok, die ist kostbar, aber egal). Ich habe also Stoffe herausgesucht, in Streifen geschnitten, diese zusammen genäht, oben und unten umgebügelt, "gesäumt", Draht eingezogen, einen Aufhängedraht angebracht und das ganze mit etwas Webband verziert.


Fazit: Joa, gefällt mir und der Lampion schwebt auch schön im Wind, während die Bänder dazu flattern. Kann verschenkt werden. Und hat Wiederholungspotential. Allerdings: Meine Drahtkonstruktion ist - im wahrsten Sinne des Wortes - noch nicht ganz rund. Das werde ich versuchen, beim nächsten Mal zu optimieren.


Viele Grüße,
Katharina


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Dienstag, 23. Juni 2020

Für schöne Träume: eine Regenbogen-Bettschlange

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Hallöle 😀

Ich habe da mal nen Regenbogen genäht. Oder halt ne Bettschlange in Regenbogenfarben. Wie ihr mögt. Mein Ziel war die Bettschlange und bei der Überlegung, welchen Stoff ich dafür nehme, kam mir die Idee mit dem Farbverlauf.


Zugegeben, der grün-blaue Bereich ist etwas ausgeartet. Aber was solls. Das schlafende Baby sieht's ohnehin nicht. Und bei Tageslicht ist die Wurst so doch ganz schön anzuschauen.


Verwendet habe ich 13 verschiedene Stoffe, 12 davon doppelt. Meine Bettschlange besteht also aus 25 Streifen mit einer Breite von 10 cm (+ Nahtzugabe) und ist somit 2,50 Meter lang. Über die Länge habe ich etwas nachgedacht und nach einigen Wochen im Einsatz kann ich sagen: für uns passt das so.


Der Durchmesser der Bettwurst sollte eigentlich 10 cm werden. Bei einer Nahtzugabe von 2 x 7 mm hätten meine zugeschnittenen Streifen somit 33 cm lang werden müssen. Da ich ein Lineal mit 32 cm Länge habe, habe ich es mir etwas vereinfacht, sodass das Würstchen nun nur 9,7 cm im Durchmesser misst. Das ist etwas dünn, da würde ich beim nächsten Mal wohl auf 12 oder noch etwas mehr gehen.


Um den Regenbogen dann befüllen zu können, habe ich 3 Wende- bzw. Befüllöffnungen offen gelassen. Gewendet habe ich den Schlauch natürlich nur durch eine Öffnung, aber zum Befüllen waren die anderen beiden schon gold wert.


Wieviel Füllmaterial da nun drin steckt, kann ich nicht genau sagen, da ich auch einige Reste aufgebraucht habe. Hier kommt es auch immer darauf an, wie fest man die Watte stopfen will. Ich würde mal auf knapp 2 Kissenfüllungen von 40 x 40 cm oder vielleicht anderthalb Kissen vom Format 50 x 50 cm tippen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Viele Grüße,
Katharina


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Dienstag, 16. Juni 2020

3 auf einen Schlag: ein Taschen-Trio

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Huhu

Heute zeige ich euch gleich 3 Taschen bzw. Täschchen auf einmal. Ich habe dieses Trio aus dem gleichen Stoff genäht und verschenkt. Und: Alle 3 Schnitte gibt es als Freebook. Ich verlinke euch diese weiter unten im Post. Der Stoff, aus dem meine Täschchen sind, ist aus der Serie "Ring a Roses" von Gütermann. Leider hat er sich beim Waschen sehr verzogen, was bei diesem Muster für große Schnittteile echt fies ist. Total schön finde ich ihn trotzdem, sowohl das Muster als auch den Blauton.


1. Stoffbeutel Oma's Liebling
Mein Dauerbrenner. *Hier* könnt ihr alle sehen, die ich schon genäht habe. Ich liebe diesen Einkaufsbeutel, weil so herrlich viel rein passt und die Henkel so lang sind, dass man die Tasche über den Schultern tragen oder im Auto auch mal einen Knoten rein machen kann, damit nichts rausfällt. Das Schnittmuster gibt es bei Farbenmix *hier*


2. KrimsKramsTäschchen Beroende
Dieses Täschchen hatte ich in großer Stückzahl schon zu Weihnachten verschenkt (schaut mal *hier*). Es ist ideal für Kleinkram in der Tasche und die Anleitung gibt es bei Zauber-Na(h)nna *hier*



3. Ganz glitzeklein: ein Einkaufswagenchiptäschchen
Ergänzt habe ich das Taschen-Set noch mit einem Einkaufswagenchiptäschchen. Diese habe ich ebenfalls schonmal in Serie genäht (ihr findet sie *hier*). Mein Mini-Täschchen mit dem Chip möchte ich nicht mehr missen, denn seit ich es habe, hat das Suchen nach Kleingeld oder dem Plastikchip ein Ende. Die Anleitung ist von kinderleicht und schön und ihr findet sie *hier*


Auf bald!
Katharina

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