Dienstag, 25. Februar 2020

Mein Conni-Pulli: Eine Frau Lene für Fasching

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Hallo :)

Warum schon wieder? ... für alle, die es nicht gesehen hatten: *hier* hatte ich letztens erst einen gezeigt.

Warum jetzt noch eine Frau Lene und dann noch in der Farbe? ... Weil ich ein Kind habe, mit dem ich in die Krabbelgruppe gehe und da wird sich an Fasching (Karneval) verkleidet. Das Baby hat - neben einer Conni-Puppe - eine blaue Hose und ein rot-weiß gestreiftes Shirt. Noch ne Schleife dazu und fertig ist ihr Outfit. Da gestehe ich, dass ich einfach faul war und nicht für 1,5 Stunden extra ein ganzes Kostüm nähen wollte, in dem sich das Baby dann noch nicht mal bewegen kann.


Und so kam ich darauf, dass wenn das Conni-Baby mit der Conni-Puppe zum Karneval geht, ich mich dem anschließen könnte. Blaue Hose: hab ich. Schleife fürs Haar: hab ich fix genäht. Rot-weiß-gestreiftes Oberteil: hab ich mir in 2 Tagen genäht. Ok, den Stoff hätte ich mir ohne diesen Anlass nie ausgesucht. Aber für zu Hause auf der Couch zieh ich den trotzdem noch an. Und wer weiß: vielleicht geh ich die nächsten Jahre ja noch öfters als Conni zum Karneval?


Da ich weder weißes noch rotes Bündchen zu Hause hatte, habe ich mich für graues entschieden. Da beißt sich schon kein Rotton. An der nach vorne heruntergezogenen Schulternaht habe ich wieder Stoffstreifen (in dem Fall aus Bündchenstoff) eingenäht. Die Frau Lene ist wieder um 5 cm verlängert, aber diesmal hat sie unten trotzdem noch ein Bündchen bekommen (das hatte ich beim letzten Mal weggelassen). Irgendwie fand ich es gut, das grau dort nochmal zu wiederholen.


Und so sa das dann aus, als das Conni-Trio unterwegs war:

Viele Grüße,
Katharina

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Donnerstag, 20. Februar 2020

Frau Lene Nr. 2 ... mein neuer Lieblingspulli

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Hej :)

Endlich, endlich habe ich mal wieder was für mich genäht. Juhuuuuu! Vor lauter Babysachen und Geschenken bin ich da lange nicht dazu gekommen. Den dunkelblauen Sommersweat mit den gelben Streifen habe ich schon vor einigen Monaten bei Stoff + Liebe gekauft. Ich mag gelb sehr, kann es aber (außer als Schuh zu Jeans) nicht wirklich tragen. In der geringen Dosis geht es dann aber doch und deshalb habe ich zugeschlagen, als ich den Stoff gesehen habe, obwohl ich wusste, dass ich erstmal keine Zeit für ihn haben werde.

Neulich, als ich dann abends doch noch etwas Energie übrig hatte, war seine Zeit gekommen und ich habe mir eine Frau Lene (Schnittmuster von Hedi näht) zugeschnitten. Das Baby hat mir am darauf folgenden Tag durch einen ausgedehnten Mittagsschlaf (eigentlich nappen wir hier nur) etwas Nähzeit verschafft und so wurde der Pulli doch glatt innerhalb von 5 Tagen fertig.


Ja, das geht eigentlich schneller. Aber wenn man immer nur in kleine Etappen näht, ist das gut (finde ich). Ausgebremst habe ich mich noch, als ich das Halsbündchen angenäht habe. In der Beschreibung steht extra drin, dass das Schnittteil für Sweat konzipiert ist. Ich habe es trotzdem in der gleichen Länge aus Bündchenware zugeschnitten. Was soll ich sagen: Wer pfuscht näht 2x und darf dafür natürlich auch auftrennen. Ja, das tat weh, dafür Zeit zu investieren, aber es hat sich gelohnt.


Statt einer Paspel habe ich senfgelbe, gefaltete Jerseystreifen an den Schultern eingenäht - wie bei meiner 1. Frau Lene (damals noch inkl. Platz für die Babykugel). Und weil ich unten Saumbündchen nicht so gerne mag, habe ich mir die Schnittteile um 5 cm verlängert, knapp umgeschlagen und gecovert. Fertig ist der neue Lieblingspulli.



Eine Schwierigkeit gab es dann noch. Als der Pulli fertig war und dann Haare gewaschen, gutes Licht und Freund zum Foto knipsen anwesend zusammen fielen ... kam Sabine. Aber wir haben es geschafft, ein paar Fotos ohne Sturmfrisur zu machen. Und auf manchen habe ich sogar die Augen offen. Ich sollte wohl mehr für mich nähen, damit wir etwas mehr Routine beim fotografieren bekommen.

Und - tadaaaa! - die nächste Lene ist mittlerweile auch schon fertig. Für was, warum und dann so schnell, dass berichte ich ganz bald mit Fotos in einem separaten Post.

Viele Grüße,
Katharina

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Dienstag, 4. Februar 2020

Der erste Ball fürs Baby

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Hallöle :)

Vor 2 Wochen hatte ich euch *hier* die Decke gezeigt, die das Baby zu Weihnachten bekommen hat. Dazu passend gab es noch einen Ball.

Ich habe ihn aus Fünfecken per Hand zusammen genäht - also ähnlich wie die Hexies (ich hatte *hier* mal was dazu gezeigt) und ideal, um Reste zu verwenden.


Warum das Baby zu Weihnachten einen Ball bekam?
- vielleicht, weil ich mal wieder per Hand nähen wollte?
- oder, weil ich selbst 16 Jahre lang Kinder-Handballtrainerin war? Man kann ja nie früh genug ...
- oder weil Kinder einfach Spaß daran haben?
Ich weiß es nicht :D


Genäht habe ich nach der Anleitung von Wiebke Maschitzki auf dem Bernina-Blog. Beim nächesten Mal würde ich 12 verschiedene Musterstoffe nehmen und nicht wie hier Muster- und Uni-Stoffe in Reihen"sortieren". Das sieht irgendwie nix aus. Leider haben sich die Stoffstücke schon ganz schön verzoge was komisch aussieht - macht dem Baby aber nichts - zumal ich in der Füllwatte noch eine Rassel versteckt habe.

Liebe Grüße,
Katharina

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Dienstag, 28. Januar 2020

Ein Utensilo, das größer werden sollte und dann doch genau richtig war

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Hallo :)

Heute zeige ich mal wieder - ganz banal und wie schon so oft - ein Utensilo. Grundform eckig, innen Wachstuch, außen Stoff, gefüttert mit Volumenvlies H630 und nach der Anleitung von Farbenmix. Soweit nichts  neues.

Aber es gibt da eine Anekdote, von der ich euch erzählen kann. Nämlich: Es sollte eigentlich größer werden. *Hier* hatte ich 3 verschieden große Utensilos genäht und der Plan war, die größte Variante davon zu nähen, dann zu befüllen und zu verschenken. Der Inhalt war schon gekauft, ich nähte und nähte und ziemlich am Ende beim Wenden denke ich mir: das ist zu klein! Das sollte viel größer werden! So ein Mist! Vor Weihnachten hat man ja nicht wirklich die Zeit für solcherlei Fehler.


Da ich aber schon so weit war, habe ich es zu Ende genäht und dann dem Freund gebeichtet, dass mir da ein Fehler unterlaufen ist und es jetzt aus zeitlichen Gründen wohl nichts mehr wird mit der tollen Geschenkverpackung. Aus der Not heraus habe ich dann man probiert, ob denn alles rein ginge, was angedacht war. Und siehe da: Es war sogar noch etwas Luft! Also im Nachhinein habe ich genau die richtige Größe genäht. Ein glücklicher Zufall.

Beim nächsten Mal gibt es hier dann mal etwas Neues. Kein Utensilo, kein Täschchen, keine Decke ;)

Bis bald,
Katharina

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Dienstag, 21. Januar 2020

Wie ein UFO ganz schnell fertig wurde ... eine Decke fürs Baby

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Hej!

Heute zeige ich mal wieder eine Babydecke. Es ist ... die Dritte. Selbstgenähte. Ein Baby kann ja überall mal ne Decke brauchen ;) Die 1. Patchworkdecke habe ich *hier* gezeigt und dann gab es noch eine in der Express-Variante *hier*

Nun also noch eine Decke. Weil ... es so viele schöne Stoffe gibt. Ihr versteht das doch, oder? Also ich könnte noch 50 Decken nähen und dafür tolle Stoffe finden. OK, nur in der Theorie. In der Praxis hatte ich schon mit dieser zu kämpfen. Angefangen hatte ich sie, als ich noch schwanger war.


Das Top war fertig und mit einer Filz-Fleece-Mischung (das war mal ein Fehlkauf, der jetzt von der Dicke und Größe ideal passte) sowie der Rückseite zusammen gesteppt. Sogar das Binding war schon angenäht - aber nur einseitig. Die zweite Seite wollte ich per Hand annähen, wenn ich dann ganz am Ende der Schwangerschaft nicht mehr vom Sofa hoch kam ... aber so weit kam es nicht, ich war bis zum Schluss unterwegs bzw. saß hinter der Nähmaschine. Nix Sofa für mich.


Und dann lag die unfertige Decke erst im Wohnzimmer, dann im Schlafzimmer, ... sie zog ein paar Mal um, bis mich kurz vor Weihnachten meine Mamaherz anstupste und meinte, dass es ja ganz ok wäre, dem Baby nicht noch mehr Sachen zu kaufen, aber was genähtes, das hätte es zur 1. Bescherung unterm Bauch ja wohl verdient. Was willste da machen? So saß ich abends da, neben dem schlafenden Baby (jetzt nur weiterlesen, wenn neben euch kein Baby schläft) mit der Decke in der einen und der Nadel in der anderen Hand. Auf dem Kopf: eine Stirnlampe, damit ich was sehe. Auf den Ohren: Kopfhörer, verbunden mit dem Tablet, das irgendwie auch noch vor die Nase passte und auf dem - nach vielen Monaten - mal wieder ein Film lief. Natürlich habe ich es geschafft und war vor Weihnachten fertig. Und ja, ein weiteres, dazu passendes UFO wurde genau so auch noch fertig. Aber das zeige ich euch ein anderes Mal.


Noch ein paar Fakten zur Decke:
- Fertigmaß ca. 90 x 130 cm
- 9 Quadrate breit, 13 Quadrate hoch
- Quadratgröße 10 x 10 cm vernäht, ca 11,5 x 11,5 cm (4,5 x 4,5 Inch) zugeschnitten
- 3 Musterstoffe, 4 Unistoffe (hier hatte ich ursprünglich 4 passende Stoffe bestellt, die mir aber nach dem Waschen zu quietschig waren, weshalb ich nur 2 verwendete und ansonsten nahm, was da war, deshalb ...)
- Anordnung der Stoffe diagonal, wie es mit den Unistoffen gerade passte
- Rückseite uni rostorange
- Binding Zuschnittsbreite 4 cm, fertige Breite 1 cm

Viele Grüße,
Katharina

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Dienstag, 14. Januar 2020

Weihnachten 2019 ... ich habe ganz viele Beroende-Täschchen verschenkt

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Hallo  zusammen :)

Dies ist mein 1. Post im Jahr 2020 und so möchte ich damit beginnen, euch für dieses Jahr noch alles Gute, viel Glück und Gesundheit zu wünschen. Ich hoffe, ihr habt das Jahr schon gut begonnen.

Nach einigen Wochen Pause und keinem vorbereiteten Post hatte ich mal wieder den Gedanken, den Blog in einen tiefen Schlaf zu schicken. Nicht, weil es mir keinen Spaß macht, sondern weil die Zeit mit Baby einfach sehr begrenzt ist. Nun ist dies hier aber so etwas wie mein Nähtagebuch und ich liebe es, dass ich hier "nachschlagen" kann, was ich genäht habe und auch sehe, wie es aussieht. Das hilft mir oft. Und es ist einfach schön. Deshalb: Ich versuche hier weiter zu machen, aber ganz klar ohne den Druck, jede Woche (oder auch jede 2. Woche) etwas zu veröffentlichen. Ich muss einfach sehen, wie ich "Material" (Nähwerke mit Fotos) und Zeit zum verbloggen habe.

Der Anfang macht mein Weihnachts-Seriengeschenk: das Beroende-Täschchen von Zauberna(h)nna (übrigens ein Freebook). Es gehört zur Kategorie "1.000 mal gesehen - will ich auch nähen". 1.000 Mal habe ich es nicht genäht, aber einen ordentlichen Schwung. So eine Serienproduktion mache ich regelmäßig (zu Weihnachten und Ostern) und verschenke sie dann an alle möglichen Verwandten und Freunde.



Das Beroende-Täschchen eignet sich da sehr gut. Man kann kleinere Stoffstücke verarbeiten und so hat man am Ende verschiedene Designs und für jeden ist was dabei. Was für wen habe ich mir im Vorfeld gar nicht so genau überlegt, sondern einfach bereits angeschnittene Stoffe aus dem Schrank gezogen, einen Kombistoff gesucht und dann losgenäht. Beim Nähen habe ich mir dann schon gedacht, was zu wem passen könnte und ganz am Ende habe ich Zettelchen verteilt, noch etwas getauscht und dann verpackt und verschenkt.


Es näht sich übrigens auch recht fix, das Täschchen. Ich mache das dann immer Schritt für Schritt: alles Zuschneiden, alle Vliese aufbügeln (ich habe H630 verwendet und mal meine Restesammlung dabei vernichtet), alle Aufsatztaschen fertigstellen, alles zusammennähen, alles Wenden, alles absteppen, überall Knöpfe dran machen. Man denkt zwar zwischendurch, dass man wohl nie fertig wird, weil man ja arbeitet und arbeitet und kein eines fertiges Teil in den Händen hat. Aber am Ende geht doch alles ganz schnell.

Da meine Zeit im Moment sehr begrenzt ist, habe ich auch alles einfach mit grauem Garn genäht. Das hat mir ungefähr dröfzigmillionen Mal den Fadenwechsel erspart.


Und hier noch ein paar meiner bisherigen "Kleinserien-Geschenk-Produktionen" (teils auch von Ostern):

Liebe Grüße,
Katharina

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