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Dienstag, 27. Juli 2021

Gesangbuchhüllen als Geschenk zur Erstkommunion

Hallo  zusammen :) 

Schon vor einiger Zeit wurde ich gefragt, ob ich eine Gesangbuchhülle zur Erstkommunion nähen könnte und was das kosten würde. Meine Antwort war: "Mach ich, aber verkauf ich nicht, das wird dann direkt mein Geschenk." Denn mal ehrlich: was soll man auch immer schenken und so hat man direkt etwas, was gebraucht wird und allen ist geholfen.


Danach habe ich mich erstmal erkundigt, wer aus dem Dorf noch zur Erstkommunion geht und gleich noch eine weitere Geschenke-Notwendigkeit festgestellt. Kurz nachgefragt, ob noch eine Gesangbuchhülle gebraucht wird - ja - ok, übernehme ich.




Die Stoffe habe ich per Foto bzw. einer Open-Air-Terrassen-Bemusterung (wegen Corona) mit den Kindern und Müttern zusammen ausgesucht und dann ... ja, dann hatte ich mal wieder eine kleine Blockade, weil ich die Hüllen nicht nähen wollte. So eine Gesangbuchhülle muss schließlich passen. Zu groß oder zu klein hilft da einfach nichts.





Tatsächlich habe ich einen Notizzettel von der letzten Hülle gefunden, nochmal nachgemessen und geprüft und dann ... waren die beiden Hüllen recht zügig genäht und haben dem Buch auch gut gepasst. Da hatte ich mir mal wieder umsonst in die Büxx gemacht ... und mir nochmal richtig ordentliche und genaue Notizen in mein Nähnotizbuch geschrieben. Die nächste Erstkommunion kommt schließlich bestimmt.

Liebe Grüße,
Katharina


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Creativsalat von Annette

Dienstag, 11. August 2020

Eine Handytasche (Probegenäht für Greenfietsen)

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Huhu

Noch gar nicht lange ist es her, da habe ich euch das neue Täschchen KISS von Greenfietsen gezeigt (siehe *hier*). Nun war Katharina gerade so richtig im Flow und hatte - kaum war KISS veröffentlicht - schon das nächste eBook zum Probenähen parat. Dieses Mal ging es um eine supereinfache Handytasche. Falls ihr mal ein kinderleichtes oder ein ganz schnelles Projekt sucht: *hier* seid ihr richtig.


Ich habe es auch recht einfach umgesetzt und mein Täschchen nur mit einem Lederlabel aufgehübscht. Aber da war noch diese Idee, eine Stickerei drauf zu machen. Dann geht es natürlich nicht ganz so schnell - aber darum widerum geht es ja bei einem Hobby nicht unbedingt.


Die eine oder andere Idee zur Umsetzung hätte ich also noch. Jedoch: was mach' ich dann damit? Was könnte ich denn noch in so ein Täschchen hinein tun? Wer dazu eine Idee hat, möge mir doch bitte einen Kommentar hinterlassen. Ich suche ja auch immer Ideen für Serienproduktionen für Weihnachten und Ostern (die man recht zügig umsetzen kann) und wenn ich eine Idee zum Befüllen hätte, dann wäre dieses Täschchen ein richtig guter Kandidat (ja, das schon erwähnte Täschchen KISS ist das auch, aber das übernächste Weihnachten kommt bestimmt, man kann da nie genug Ideen vorrätig haben).


Und nun nochmal zurück zum eBook:
- die Anleitung ist toll bebildert und klar beschrieben
- es sind Schnittmuster für 3 verschiedene Größen enthalten
- für weitere Größen gibt es eine Erklärung zur Anpassung
- Katharina hat sich noch ein kleines AddOn überlegt und eine Beschreibung für ein kleines Fach für Scheckkarten oder Bargeld ergänzt
- noch mehr Infos und natürlich den Link zum Shop findet ihr im Beitrag auf der Greenfietsen-Seite *klick hier*

Ich bedanke mich bei Katharina dafür, dass ich wieder beim Probenähen dabei sein durfte und bin schon gespannt, was (und wann) als nächstes kommt.

Viele Grüße,
Katharina


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Creadienstag von Anke
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Dienstag, 9. Juni 2020

Probegenäht: Das neue Schnittmuster von Greenfietsen - Täschchen KISS

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Hallo,

heute kann ich mal wieder ein Probenähergebnis zeigen. Katharina von Greenfietsen hat eine neue Nähanleitung geschrieben und zwar für ein kleines Laschentäschchen, das Täschchen KISS. Dieses gibt es in 5 verschiedenen Größen und es kann zusätzlich auf eigene Wunschmaße angepasst werden. Und das ist wirklich nicht schwer, sonst würde ich es nicht extra erwähnen.


Die Besonderheit des Täschchens? Es kommt ohne Knopf, Reißverschluss, Klettverschluss, Magnetknopf, Schnalle oder ähnlichem aus. Verschlossen wird es durch eine Klappe, die man durch eine Lasche zieht - und die schneidet man einach aus einem Stückchen Stoff zu. Toll für die Umwelt und unseren Geldbeutel. Und ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man immer alles im Haus hat und der passende Verschluss niemals fehlt.


Nun zu meiner Näherei: ich habe nur 2 Größen genäht, das Mini-Täschchen (das quasi die Basisgröße ist) und zusätzlich ein Stifte-Etui. Dieses könnte man noch mit einem Tunnel sowie Gummizug versehen, um es an ein Notizbuch zu schnallen. Eine tolle Option, aber ich wollte die Tasche für die Kinderzahnbürste nutzen und dafür brauche ich natürlich keinen Gummi.


Genäht habe ich das kleine Laschentäschchen innen und außen aus Baumwolle. Beim Etui aka der Zahnputzhülle habe ich innen auf Wachstuch zurückgegriffen.


Und wisst ihr was? Das Täschchen hat großes Potential, mal eines meiner "Seriengeschenke" zu Ostern oder Weihnachten für die ganze Familie und für Freunde zu werden, denn: hat man einmal ein Täschchen genäht, gehen alle weiteren ruckizucki und das ist bei einer größeren Stückzahl ja supergut.



Wer auch gerne viele Geschenke näht oder einfach ein kleines Täschchen für seinen Kram in der Handtasche oder im Kulturbeul oder das Hobbyzubehör oder oder oder (das Täschchen ist wirklich in ganz vielen Bereichen einsetzbar) braucht, der gehe doch einmal zu Katharina auf die Greenfietsen-Seite, dort findet ihr jede Menge Infos und die Bezugsquellen für diese ausführlich bebilderten Anleitung: HIER KLICKEN


Und wer jetzt von den Fotos überrascht ist: Ich habe den Flatlay-Crashkurs von Lisa/Mein Feenstaub mitgemacht und danach drauf los geknipst. Leider weiß ich nun auch nicht, welches Foto ich am besten finden soll, deshalb zeige ich hier einfach ganz viele (nicht alle ;) ). Ihr dürft also gespannt sein, ob sich hier fototechnisch ein wenig was ändert.


Liebe Grüße,
Katharina


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Creadienstag von Anke
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Donnerstag, 11. April 2019

Mein bisher kürzester Blogpost, dafür mit besonderem Inhalt

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Ich habe eine Mutterpasshülle genäht und verlinke sie bei "Du für Dich am Donnerstag" (Linkparty vom Nähfrosch). Das sagt doch alles, oder 😊



Donnerstag, 16. August 2018

Aller guten Dinge sind 3 - mein langer Weg zur neuen Handyhülle

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Huhu :)

heute erzähle ich euch von "neulich sonntagmorgens". Ich hatte ein neues Handy bekommen und zum einen passte es nicht mehr in die Hülle des bisherigen Geräts und zum anderen kann frau sich zu einem neuen Gerät (auf das sie sich länger gefreut und gespart hat) ja auch ne neue Hülle nähen. Am Vorabend hatte ich in der Dämmerung schon Materialien ausgesucht. Diese wollten am Sonntagmorgen bei Tageslicht nicht mehr so ganz gut zusammenpassen, aber eine Paspel und ein Gummiband passten zu den beiden Wunschstoffen und das reichte. Schön angerichtet habe ich die Kombi noch bei Instagram gezeigt (*hier*) und etwas von einem "schnellen Projekt" geschrieben. Und dann ging es los. Es ging länger als geplant und deshalb wird der Blogpost auch nicht so kurz wie gedacht.



Es sollte eine Hülle werden, wie sie sich bei den Vorgängermodellen (z.B. *hier*) bewährt hatte: Eine Einsteckhülle, oben offen, mit Aufsatzfach für Notizzettelchen oder auch mal einen Geldschein und einem Gummiband zum Verschließen. Neu dazukommen sollte eine umlaufende Paspel, für die ich die unteren Ecken abgerundet habe. In der Seite habe ich eine Webbandschlaufe eingefasst - weil sie mir so gut gefällt. Auf den Pünktchenstoff habe ich noch Bäume und Blätter des Musterstoffs appliziert.



Die Hülle hat durch die Paspel und Applikationen (und meine Trödelei) länger gedauert als das Vorgänger-Blitz-Modell (*hier*), aber das war es mir wert. Ich war happy mit meinem neuen Handy und seinem Zuhause - exakt so lange, bis ich das Handy in die Hülle schieben wollte. Ging nämlich nicht! Hülle zu klein - sagte der Freund. Nein - sagte ich. Das Problem war nicht die Größe, sondern das Material. Das Handy hatte (weil mir die Farbe nicht gefiel, schlechtes Produktfoto) eine Schutzhülle bekommen. Die ist aus Silikon, damit das gute Teil auch gut geschützt ist. Liegt gut in der Hand - rutscht aber überhaupt nicht. Die Handyhülle war schön, aber unbrauchbar.



So schnell gebe ich natürlich nicht auf, ich hatte ja noch den Sonntagnachmittag. Zuerst habe ich getestet, ob ich ein Material finde, auf dem die Silikonhülle rutscht. Wachstücher, Nähpappe, Filz, Jeans, .... nee, geht alles nicht. Es rutscht nicht. Kurz habe ich überlegt, Teflonspray in die Hülle zu sprühen, aber das ist auch keine Lösung (hätte dem Handy bestimmt nicht gut getan). Also musste eine neue "Konstruktion" für die Hülle her. Überlegung: seitliche Öffnung, verschließbar mit Reißverschluss, so ist die Öffnung größer. Also wieder: Aufsatztasche, umlaufende Paspel, gerundete Ecken, Applikationen, Webbandschlaufe ... fertig. 


Das Handy passt rein, sehr gut sogar. Und noch mehr. Es ist Luft in der Hülle, bedingt durch die Stoffenden am Reißverschluss, wodurch die Hülle größer wurde als das Handy. Das ist mir so ein bisschen zu groß um es permanent mit mir herum zu tragen. Fürs erste durfte das Handy darin wohnen, ich wollte es ja benutzten und schützen. Auf Dauer musste jedoch was passenderes her. Handyhülle 2 wird mittlerweile übrigens als Stiftemäppchen benutzt. Dafür hat es die perfekte Größe.



Etwas demotiviert war ich schon. Aufgegeben habe ich nicht. Also machte ich mich nach ein paar Tagen an einen neuen Versuch. Da der Stoff nun knapp wurde, erstmal mit einem anderen Stoff - zum Glück. Die Hülle sollte einen Reißverschluss auf 3 Seiten bekommen und dafür brauchte ich 2 Anläufe. Anfangs dachte ich, er soll noch gerundet in die 4. Seite laufen. Das habe ich aber technisch nicht hinbekommen. Also das ganze etwas vereinfacht und nun passt es. 


Der Pünktchenstoff war leider nahezu aufgebraucht, weshalb es daraus nur ein Mini-Einsteckfach für innen gab. Applikation, Paspel und Webband haben auch keine Platz gefunden. Aber: Ich habe eine Handyhülle die passt, nicht ewig groß ist, in die ich das Handy problemlos rein und wieder raus bekomme und auch ohne diverse Details finde ich sie schön. Es war eine schwere Geburt, aber nun passt es. Vom Musterstoff habe ich mir übrigens Nachschub besorgt. Den Pünktchenstoff konnte ich in den weiten des Webs leider nicht mehr finden.



Auf bald!
Katharina

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Du für Dich am Donnerstag von Katja (Nähfrosch)

TT - Taschen und Täschchen von Evelyn (Lilli & Faxi Design)

Dienstag, 5. Juni 2018

Coole Gotteslobhülle? ... Kann ich!

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Hallo zusammen :)

Beim Nähen für andere finde ich die Stoffauswahl oft ganz schön schwer. Noch schwerer wird es, wenn es sich dabei um etwas für das männliche Geschlecht handelt und zwar in einem Alter jenseits vom Kindergarten. Aktuell ging es um eine Gotteslobhülle für einen Sechstklässler. Da muss es schon echt cool werden. Trotzdem sollte es natürlich kirchentauglich sein.


Ich war froh, dass ich die Stoffauswahl nicht alleine treffen musste und glaube, wir haben es ganz gut hinbekommen. Entschieden haben wir uns für einen grauen Chambrey als Grundstoff und einen schwarz-grauen Buchstabenstoff für eine Kreuzapplikation - Buchstaben sind in dem Buch schließlich genug drin.


Das Rückenteil habe ich mit H250 + H630 gefüttert (aber nicht im Bereich der Nahtzugabe). Die Einschlaglaschen habe ich bis zur Hälfte (also nach dem Falten 1-lagig) mit H250 versehen. Das würde ich wieder so machen. Für das Kreuz habe ich 4 cm breite Streifen zugeschnitten, die langen Kanten bis circa zur Mitte umgebügelt, mit Stylefix auf dem Außenstoff fixiert und festgenäht. Mit dem Obertransportfuß geht das ganz gut.

Liebe Grüße,
Katharina

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Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)

Dienstag, 16. Januar 2018

Ratz-fatz-Tablethülle

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Hallo zusammen :)

Seit ich nähe, verschenke ich gerne selbstgenähtes. Wenn ich also mitbekomme, dass jemand etwas gebrauchen könnte, merke ich mir das sofort, denn einfacher kann ich es nicht haben. Und Geschenke, die man brauchen kann, sind zweifelsfrei gut. Als meine Tante sich kurz vor ihrem Geburtstag ein Tablet zulegte, kam das für mich wie gerufen.


Genäht habe ich eine einfache Einsteckhülle mit einem Einsteckfach auf der Vorderseite, aber ohne Verschluss. Das Einsteckfach finde ich praktisch für Papierkram, der noch mit muss und außerdem ist es gestalterisch einfach schön. Den Verschluss habe ich weggelassen, da Knöpfe und Schnallen nicht des Displays Lieblinge sind. Nicht, dass mir schonmal eines kaputt gegangen wäre, aber bei einer Maßschneiderung bleibt das Tablet auch so in der Hülle. Um es mal in die Tasche zu packen oder auch zu Hause vor Staub zu schützen, reicht das so.


Außen haben ich den Taschenstoff ROM verarbeitet und innen Baumwolle mit Volumenvlies H640. Der Zuschnitt ist B/H 19/31 cm für ein Tablet der Abmessung B/H/T 15,5/22,5/8,2 cm. So ist oben noch etwas "Luft", damit das Tablet auch ordentlich in der Hülle steckt.
Der Zuschnitt für die Aufsatztasche ist B/H 19/44 cm und zur Hälfte (19/22 cm) mit Vlies H250 verstärkt, in der Mitte gefaltet und 2x abgesteppt.
Alle Zuschnitte inkl. Nahtzugabe.
Die Vorgehensweise ist übrigens die gleiche wie bei meiner neuen Handyhülle, die ich euch vor einigen Tagen gezeigt hatte - nur dass die noch einen Gummi bekommen hat.

Liebe Grüße,
Katharina

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TT - Taschen und Täschchen von Evelyn (Lilli & Faxi Design)
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Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)

Donnerstag, 4. Januar 2018

Als ich an Silvester fast zu spät zur Feier kam

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Hallo zusammen :)

Silvester. Gefühlt gestern. In Wirklichkeit ist es dann doch schon wieder 4 Tage her. Alles feiert - wir auch. Und ich wäre fast zu spät gekommen. Wo ich doch Pünktlichkeit so schätze. Ups! Und warum? Ich musste unbedingt noch ein Projekt in 2017 nähen. Um 18:15 Uhr habe ich gestartet. 19:30 Uhr war Partybeginn.



Jetzt könnte man ja denken: ein Outfit für die Party! Aber nee, das war es nicht. Eine neue Handyhülle musste es sein. Und zwar noch unbedingt in 2017, denn die alte war nicht mehr schön. Sie hatte an Farbe verloren und die unteren Ecken waren kurz davor, durchzuscheuern. So kann ich ja nicht rumlaufen!



Genäht habe ich sie genauso wie das Vorgängermodell - das hat sich bewährt. Außen Jeans, innen Baumwolle mit Volumenvlies H630 (in gelb), vorne noch ne Aufsatztasche für Zettelchen (möchte ich nicht  mehr missen) mit viel bunt und Muster und dieses Mal ein Gummi in pink. Da bin ich gespannt, wie er sich entwickelt. Der vorige Gummi war auf einer Seite schnell wellig.




Fertig war ich übrigens um 19:15 Uhr. Und dann habe ich das gute Stück natürlich fotografiert (Fotokeller sei Dank ;). 19:20 Uhr: Haare kämmen, Brille putzen, schminken (wer mich kennt, der weiß: das war nicht viel, aber mangels Übung für mich nicht einfach), frisches Shirt überwerfen, rein in die Schuhe, Jacke, Mütze, Schal, Tasche geschnapt ... Fertig! Ab ins Auto und um 19:31 Uhr waren wir am Ziel. Ich finde, das gilt noch als pünktlich ;)

Liebe Grüße,
Katharina

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RUMS - Rund ums Weib von Sarah (Muddis kleine Welt)

Dienstag, 5. September 2017

Kork trifft KUORI von Hansedelli

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Hallo zusammen :)

in diesem Monat dreht sich beim Taschen-Sew-Along alles um SnapPap, Kork & Co. Alle Infos dazu findet ihr *hier* sowie bei Katharina (Greenfietsen). Schon als wir Ende letzten Jahres die Themen festgelegt haben, war für mich klar: ich vernähe endlich mal das Stück Kork, das schon länger in meinem Schrank liegt. Mir war eigentlich auch klar, dass ich das geplante Täschchen schon sehr früh im Jahr nähen will und mir den Post dann einfach für September aufhebe. Planung und so. Pustekuchen, das habe ich nicht geschafft. Am Ende war das auch gut so, denn sonst hätte ich die KUORI von Hansedelli (ein neues Freebook) nicht nähen können (letztes Wochenende).

Von KUORIs wimmelt es derzeit geradezu auf den Blogs und in den sozialen Medien. Da wollte ich sie natürlich auch mal nähen und der Kork bot sich dafür natürlich an. Da das Handytäschchen ideal zur Resteverwertung ist, konnte ich auch eines der letzten verbleibende Ministücke meiner Ex-Lieblingsjeans verarbeiten. Dazu kombiniert habe ich einen Baumwollstoff.


Mein Fazit:
Das eBook ist super. Viele Bilder und verständliche Erklärungen machen das Nähen leicht. Allerdings: die von mir gewählte Variante mit dem Gummizug gefällt mir nicht so. Mein Gummi ist zu fest und schneidet ins Täschchen ein. Beim nächsten Mal würde ich eine andere Verschlussart wählen (ist im eBook ebenfalls enthalten) - oder einen "labberigeren" Gummi.
Und wie war es mit dem Kork? Das Nähen hat gut geklappt, das Wenden ebnefalls. Beim Ausformen der Ecken habe ich mir dann allerdings direkt ein Loch ins Material gepiekst. Da ich Kork auch optisch nicht so mag, werde ich das restliche Material noch verarbeiten, aber keine langfristige Beziehung damit eingehen. Die Handytasche KUORI werde ich aus anderen Materialien bestimmt nochmal nähen. Bis dahin wohnt mein Handy in der mittlerweile leicht verschlissenen Apfel-Hülle.

Liebe Grüße,
Katharina


Schnitt: KUORI von Hansedelli (Freebook)

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Taschen-Sew-Along von Katharina (Greenfietsen) und mir

Dienstag, 9. Mai 2017

Gesangbuchhülle * meine erste Erfahrung mit EPP

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Hallo :)
heute wird's hier katholisch ;) aber keine Angst, nur ein kleines bisschen und ich will auch niemanden bekehren. Nun, die Sache ist so, dass ich hier in einem kleinen katholischen Dorf in Bayern wohne. Hier bin ich aufgewachsen und natürlich habe ich die katholische Erziehung erfahren. Auch heute noch gehen hier im Ort jährlich viele Kinder am weißen Sonntag (immer 1 Woche nach Ostern) zur Erstkommunion.

Bereits im Januar fragte mich eine Freundin, ob ich für ihren Sohn eine Gesangbuchhülle (Gotteslobhülle) nähen könne. Klar, kann ich! Die Tochter einer anderen Freundin hat bereits nach meiner Anleitung 2 Gesangbuchhüllen genäht. Im Prinzip ist das ja nichts anderes als eine Pixibuchhülle. Ich war also froh, dass die Geschenkfrage frühzeitig (Anfang Januar) geklärt war und fragte nach den Wunschfarben.


Eine Hülle in blau mit rot und grün sollte es also werden. Dazu kam meine Idee, die Außenseite mit einem Patchworkkreuz zu gestalten, wobei der Querbalken nach links über den Buchrücken und die Rückseite weiter laufen sollte. Das Kreuz sollte aus roten und grünen Vierecken bestehen und die Hauptflächen darum herum blau werden. Und damit das ganze nicht zu steif wird, sollte das Kreuz nicht so ganz rechtwinklig werden, sondern ein bisschen schief. Soweit die Theorie.


In der Praxis habe ich meinen Plan aus 2 Gründen verflucht. Zuerst stand ich vor der Materialwahl. Wisst ihr eigentlich, wie schwer es ist, jungstaugliche Stoffe zu bekommen, die auch in 2 Jahren noch "cool genug" sind, um sich damit vor die Tür zu trauen? Herzchen, Sternchen und Blümchen fallen sofort raus und die üblichen Punktestoffe fand ich auch echt kindisch. Für was ich mich letztendlich nach viel Sucherei entschieden habe, könnt ihr ja auf den Fotos sehen.



Nachdem die Materialfrage geklärt war, ging es an die Umsetzung. Wer zum Teufel hat sich das schiefe Patchwork-Kreuz nur überlegt?!?! Versehentlich schief nähen kann ich durchaus. Aber absichtlich schief nähen und zwar so, dass auch noch alle Ecken schön passen, das Kreuz nicht knickt und mein Außenteil später ein schönes Rechteck ergibt, erschien mir unmöglich. Die Lösung fand ich dann darin, mich an English-Paper-Piecing (kurz EPP) zu versuchen - für mich ein neues Terrain. Zuerst habe ich mein gewünschtes Außenteil in Originalgröße gezeichnet (das ist berufsbedingt für mich so gar kein Problem). Diese Vorlage habe ich dann zuerst beschriftet (Zeilen, Spalten und Farbe und zwar beidseitig, da die Vorderseite während dem Arbeitsprozess nicht mehr zu sehen ist), damit später jedes Stück seinen Platz findet und dann in die Einzelteile zerschnitten. Um die "Papierschnipsel" wurden die Stoffstückchen per Hand geheftet und diese dann ebenfalls mit der Hand zusammen gefügt. 2,5 Abende Handnähen und 15 Minuten Maschinennähen später war die Hülle nach über 3 Monaten genau 2 Tage bevor sie verschenkt werden sollte (musste) auch schon fertig :) und ich bin nun bereit für ein Hexagon-Projekt - die sieht man ja jetzt vielerorts und die werden mittels gleicher Technik hergestellt.


Donnerstag, 25. August 2016

Nicht überall wo Apfel drauf ist ist auch Apfel drin | meine neue Handytasche

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Meine Handytasche begleitet mich täglich fast überall hin. Nachdem ich letztes Jahr mein Handy "zerstört" hatte, musste ganz spontan ein neues her. Und natürlich brauchte ich auch eine Handytasche, damit an das gute Stück nichts drankommt. Ich entschied mich für ein sommerliches Fischdesign und wollte es zum Herbst hin austauschen. Das wurde nichts, ein Jahr später war ich immer noch mit den Fischen unterwegs, die natürlich nicht mehr so ganz frisch waren - erst recht nicht, seit ich mein Laufband gegen den Waldweg getauscht habe und das Handy sammt Hülle mit mir Joggen geht. Jetzt war es wirklich Zeit für ein neues Handykleid.


Materialwahl: Außen Jeans, innen Baumwolle in uni-grün gepolstert mit H630, Gummiband in türkis, Machart wie gehabt. Erweiterung bei dieser Version: eine Aufsatztasche aus Hamburger-Liebe-Apfelstoff für Einkaufszettel oder EC-Karte.

Auf der Rückseite habe ich einen Apfel auf den Jeans-Stoff appliziert, um diese aufzupeppen. Weil blauer Apfel auf blauer Jeans aber ziemlich fad aussah, musste noch ein Stück grün dazwischen. So passt das.


Der Apfelstoff gefällt mir wirklich richtig gut. Für die Hülle, die mich so oft begleitet, habe ich den Stoffschatz gerne angeschnitten, viel brauchte ich ja nicht. Ob ich ihn für dieses Projekt wirklich verwenden sollte, habe ich lange überlegt. Letztendlich war's mir aber egal. Es ist halt nicht überall Apfel drin wo Apfel drauf ist ;)



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Dienstag, 5. Januar 2016

Nähen: Visitenkartentäschchen

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Hallo im neuen Jahr! Ich hoffe, ihr habt 2015 gut abgeschlossen und seid gesund und munter im neuen Jahr angekommen.

Heute gibt's hier nochmal Weihnachtsgeschenke anzuschauen. Die konnte ich vor Weihnachten unmöglich zeigen, denn sie gingen an Bloggerfreundinnen die hier durchaus mal vorbei schauen und es sollte ja eine Überraschung sein.



Ganz so einfach ist es ja nicht, kreative Freundinnen zu beschenken. Klar war, dass es eine Massenproduktion kleine Serie werden sollte. Dass einige der Beschenkten selbst nähen können, war mir dann egal, denn wenn ich alles, was eine von ihnen selbst machen kann, nicht mache, bleibt nichts mehr übrig. Entschieden habe ich mich für Visitenkartentäschchen (nach der Anleitung von waseigenes), denn Visitenkarten sollten Blogger immer dabei haben, braucht also jeder. Alternativ kann man auch Visitenkarten von anderen darin sammeln oder ein paar der unzähligen Kundenkarten (die ohnehin nicht alle in den Geldbeutel passen) darin unterbringen. Um das ganze ein wenig zu individualisieren, habe ich verschiedene Stoffe verwendet in der Hoffnung, den jeweiligen Geschmack zu treffen. Nachdem die Wahl getroffen war, ging die Näherei ganz fix.

So. wenn ich das richtig auf dem Schirm habe, sind wir mit den Weihnachtsgeschenken durch. Ich mache eine kurze Verschnaufpause und melde mich voraussichtlich Ende Januar zurück.

Verlinkt bei HOT - Handmade On Tuesday und beim Creadienstag.