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Dienstag, 2. Juni 2020

Stilleinlagen nähen aus Stoffresten (mit Anleitung)

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hallo  zusammen :)

Vor einiger Zeit habe ich mir - besser spät als nie - Stilleinlagen genäht. Die Vorteile: Kein Müll, kein Neukauf (spart Wege und Geld) und: sie rutschen weniger im BH umher und knistern kein bischen. Ich weiß: man kann Stilleinlagen in den BH kleben. Aber ehrlich: das fand ich richtig unpraktisch, das hat bei mir nicht funktioniert.


Zuerst habe ich mir überlegt, aus welchem Material ich die runden Kisselchen am besten nähe. Sie sollten etwas saugfähig sein, aber natürlich nicht zu dick. Frottee? Na besten Dank, dann habe ich dauerhaft einen Ameisenhaufen auf den Brüsten. Mag ich nicht. Musselin? Gibt auch ein Abdruckmuster. Jersey? Der saugt ja fast gar nichts. Versucht habe ich es dann aus 4 Lagen: Außen Jersey und in der Mitte 2x Musselin.

Dann habe ich mir Gedanken gemacht, wie das alles am besten zusammen hält. Erster Gedanke: mit der Overlock kreisrund außenrum nähen, wie bei Abschminkpads. Aber: ich kann das nicht gut. Also habe ich da keine Lust drauf. Wie dann? Mein Gedanke: Die müssen ja überhaupt nicht dehnbar/elastisch sein. Ich nehm die ganz normale Nähmaschine. Mit Jersey-Nadel und Obertransport sollte das klappen.

Nachdem das "geklärt war", habe ich zuerst ein Test-Paar genäht. Und weil ich das für gut befunden habe und es sowohl die 60-Grad-Wäsche als auch den Trockner gut überstanden hat, ging ich in Serie, sodass ich nun zwischen 2 Waschmaschinenwaschgängen über die Runden komme. Und weil das Thema vielleicht noch mehr Stillmamas interessiert, habe ich mitgeknipst und erzähle euch jetzt, wie ich meine Stilleinlagen genau genäht habe.


Zuerst braucht ihr Reste von Jersey und Musselin. Die Stücke sollten etwas größer sein als die fertige Stilleinlage und vom Jersey wären 4 gleiche Stoffstücke "ganz nett" - der Optik wegen. Ich habe da wirklich wild gemischt was die Restekiste hergab. Ihr legt dann zuerst ein Musselin-Stück vor euch und darauf das zweite. Es folgt eine Lage Jersey mit der rechten (schönen) Seite nach oben und darauf ein zweites Jersey-Stück, jedoch mit der rechten Seite nach unten. Bei einem Stoff, der mit einem Muster bedruckt ist, habe ich einfach entschieden, dass die linke Seite ohne Muster "meine rechte Seite" wird. Nicht, dass er Druck nachher an mir haftet. Obwohl, so ein "Anker-Tatoo" auf der Brust ... zurück zum Thema.


Zeichnet euch einen Kreis auf euer Stoffpäckchen. Der Kreis soll so groß sein, wie die Stilleinlage später werden soll. Ich bin mit meiner Einmalstilleinlagen durch die Wohnung gezogen und habe die Trinkschokoladendose als gut passend gefunen. Dann wird das Päckchen mit ein paar Nadeln zusammen gesteckt.


Los geht es mit dem Nähen: 1x im Kreis herum auf der Linie - aber lasst eine Wendeöffnung.


Dann wird die Nahtzugabe mit der Zickzackschere bis kurz vor die Naht zurück geschnitten. Nur im Bereich der Wendeöffnung muss etwas mehr Stoff stehen bleiben.

Next step: Wenden und ausformen. Beim Wenden darauf achten, dass ihr zwischen die Jerseylagen greift und alles dazwischen heraus zieht, sodass später außen Jersey und innen Musselin ist. Die Nahtzugabe nach innen schlagen und mit einer Stecknadel fixieren.

Noch einmal knappkantig außenrum steppen und schon ist die Stilleinlage fertig.


Ich gebe zu, die Einlagen sehen etwas wellig aus und das sieht man auch durch den BH und das T-Shirt. Aber: das ist nur am Anfang so, bei mir hat sich das ganz schnell gelegt und die selbstgenähten Einlagen haben nicht mehr aufgetragen als die gekauften.

Fazit: Das hätte ich schonmal früher tun sollen. Trotzdem bin ich froh, dass ich sie noch genäht habe.

Viele Grüße,
Katharina


Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
Kugelbauch Linkparty von Katja (Nähfrosch)

Dienstag, 4. April 2017

Umhängetasche Nicky - die neue Nähanleitung von Zucker&Zimt Design

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Huhu,
heute habe ich schon wieder einen Blogpost über ein Probenähen für euch. Eine gute Nähanleitung ist gold wert und deshalb freut es mich, wenn ich mithelfen kann, diese vor ihrem Erscheinen etwas zu verbessern. Den kritischen Blick hab ich ja ganz gut drauf - sagt man ;)


Probegenäht habe ich die Umhängetasche Nicky in 2 Größen nach der Anleitung von Christina / Zucker&Zimt Design. Christina's Taschen sind in meinem Kopf zusammen mit der Kombination braunes Kunstleder/dunkelblauer Ankerstoff gespeichert. In der Anleitung für Nicky hat sie nun zu gold-weiß gegriffen und so war mein erster Gedanke, die Probetaschen in braun-dunkelblau zu nähen. Irgendwie fand ich das aber witzlos ... OK, ihr habt bestimmt gesehen, dass es diese Kombi dann doch geworden ist - aber ich habe Jeans statt Baumwollstoff verarbeitet und mir für die Gestaltung etwas überlegt ...



Ähm nee, überlegt stimmt nicht. Es war ein schlagartiger Gedankenblitz. Ziemlich plötzlich war die Idee da und ich bin sie auch nicht mehr los geworden: eine bunte Blumenstickerei auf Jeans wollte ich haben. Und weil ich ja in diesem Jahr noch mehr in Taschen-Sew-Along-Themen denke als im letzten Jahr, mussten noch Knöpfe fürs April-Thema dazu, also in die Mitte der Blumen. Das farbige Garn auf der dunklen Jeans und dazu bunte Knöpfe, das stellte ich mir toll vor und das musste ich unbedingt umsetzen.

 
Gescheitert wäre es dann fast am Jeans-Material als ich feststellte, dass meine letzte aussortierte Jeans schon eine Hotpants ohne Taschen war und der Schrank auch nichts passendes mehr hergeben konnte. Habt ihr eure Familie schonmal darauf getestet, ob sie euch über Nacht eine ausgediente dunkelblaue Jeans sponsern kann? Also meine Familie hat den Test bestanden ;) und ich werde demnächst nochmal was aus Jeans nähen, der Vorrat ist gefüllt.



Wie ich das mit der Stickerei gemacht habe (übrigens während 11 Folgen Arztserie - und danach beim nächsten PC-Problem dem Satz zu meinem Freund "Hej, warum hilfst du mir nicht, der Doktor hätte mich sofort gerettet!"), zeige ich euch später in diesem Post. Nur für den Fall, dass ihr es auch mal ausprobieren wollt und ein paar Tipps wollt.


Das kleinere Nicky-Täschchen habe ich zu einem Stiftemäppchen umfunktioniert und nur mit Knöpfen verziert. Ich musste etwas abkürzen, da mir die Nebenwirkungen einer Überdosis Arztserie nicht bekannt sind - und weil ich vorher ganz schön getröelt habe. Aber ich liebe es, den lieben langen Tag lang vor ich hin zu werkeln.


Noch etwas zum eBook und der Tasche: Nicky lässt sich recht einfach nähen - da bleibt viel Zeit für Verzierungen ;) und die Anleitung ist gut verständlich betextet und bebildert. Ihr bekommt sie - schon seit 2 Wochen - bei Zucker&Zimt Design genau *hier* - ich bin nun nur so spät dran, weil ich ja auf die Knopf-Link-Party warten musste ;)


So, jetzt also noch ein paar Sätze zur Stickerei: Zuerst habe ich mir das Schnittteil, das ich besticken wollte, aufgezeichnet und einen "Rand" drum herum gezogen (rechts, links und oben 2 cm, unten 1 cm), wegen der Nahtzugabe und damit die Stickerei nicht voll am Rand klebt.


Dann ging es an die Farbwahl. Sehr schwierig, sag ich euch :) ich hatte ja erst noch Gelbtöne eingeplant, die ich dann aber aussortiert und mich für rosa-pink-rot-orange in verschieden Nuancen entschieden habe. Dazu kamen noch 3 grüne Garne für Stiele und Blätter.


Die Vorlage habe ich auf Backpapier übertragen, welches ich auf die rechte Seite meines Jeans-Schnittteils gesteckt habe und los ging es. Dabei habe ich recht schnell gemerkt, dass der Bleistift sich verdünnisiert (glattes Papier + Körperfett an den Händen = nicht gut) und habe die Umrisse mit einem dünnen Edding nachgezogen. Das gibt zwar graue Finger, aber egal, die kann man waschen und das ist besser, als frei zu sticken.

Als ich alle Konturen gestickt hatte, habe ich das Backpapier abgerissen. Damit sich die Stickerei dabei nicht löst, habe ich alle Garnenden auf der Rückseite eiskalt verknotet. Kleine Papierreste kann man mit einer Pinzette gut entfernen. Falls ihr auch Knöpfe annähen wollt, bügelt zuerst euer Volumenvlies auf (und falls ihr das - wie ich - vergesst: Vlies kann man auch auf den Futterstoff bügeln und ich hab eh nur eine dünne Verstärkung genommen).

So, nun wisst ihr, was ich neulich sonntags getan habe :) Und wer mich kennt, der weiß, was ich jetzt tue: ich verlinke meine Nicky-Täschchen beim Taschen-Sew-Along im April bei Greenfietsen und mir, bei HOT - Handmade On Tuesday, beim Creadienstg und bei TT - Taschen und Täschchen und sage zum Abschluss vielen herzlichen Dank an Christina, dass ich die Nicky probenähen durfte. Ich hatte viel Spass beim Probenähen (wie ihr am Text hoffentlich gemerkt habt) und bin schon gespannt auf deine nächste Anleitung.


Edit: zusätzlich verlinkt bei handgestickt: Die Linkparty (von: made with Blümchen) und bei So mach ich das.



 *) Das eBook wurde mir von Christina/Zucker&Zimt Design zum Probenähen zur Verfügung gestellt. Der Text ist wie immer original von mir und von nichts und niemand beeinflusst.

Donnerstag, 22. September 2016

Armband für's Oktoberfest schnell selbst genäht

 Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo,

es ist Oktoberfest-Zeit. Nicht nur in Bayern, sondern im ganzen Land wird gefeiert. Mit Blasmusik, Lebkuchenherzen und Dirndln. Aber was macht frau, wenn sie keine Tracht im Schrank hat? Mir ging das neulich so. Ich wollte nicht zum Oktoberfest oder einem Ableger davon, sondern zu einer Geburtstagsfeier, zu der ich eingeladen war. Erscheinen gerne im bayerischen Zwirn - so stand's da geschrieben. Dirndl hab ich nicht und Dirndl will ich nicht - Thema erledigt. Bis kurz vor dem Fest. Dann überlegte sogar ich mal, was ich nun anziehe und hatte die Idee, dass ich mich vielleicht auch ohne das bayerische Kleid passend "dekorieren" könnte. Da näh' ich mir doch was!


Nein, natürlich habe ich mir kein Dirndl genäht. Das würde meine Fähigkeiten überschreiten. Gekleidet war ich ziemlich "zurückhaltend": blaue Jeans, weißes Shirt und graue Strickjacke waren meine Grundlage. Dazu gesellten sich knallrote Sneakers und - sehr untypisch für mich - eine Flechtfrisur. Und was habe ich nun genäht? Zum einen eine Tasche. Aber ich muss euch enttäuschen, die zeige ich euch erst zu einem späteren Zeitpunkt, da müsst ihr euch noch etwas gedulden. Und dazu passend gab es ein Armband, das super schnell gemacht ist. Deshalb zeig ich euch das schon heute, quasi als Last-Minute-DIY fürs Oktoberfest (geht natürlich auch für andere Themen, nehmt einfach anderes Material). Habt ihr noch eine halbe Stunde Zeit? Dann legt los! Und wenn ihr ein Dirndl habt: Armband geht trotzdem, einfach zum Kleid passendes Material verwenden.


Eigentlich ist es selbst erklärend. Aber für alle, denen es hilft, hier eine kurze Beschreibung: Sucht euch ein Grundmaterial. Bei mir ist das der graue Filz, weil der einfach passt. Ihr könnt sicher auch Kunstleder oder SnapPap nehmen - Hauptsache es franst nicht (ansonsten müsst ihr am Anfang und am Ende umnähen, dauert auch nicht soooo lange). Schneidet einen Streifen zu doppelt so breit wie das Armband werden soll und denkt bei der Länge daran, dass sich das Material soweit überschneidet, dass ihr einen Verschluss anbringen könnt. Nun faltet ihr die beiden langen Seiten zur Mitte (wie eine Tackerklammer) und näht sie in der Mitte mit einem Zick-Zack-Stich fest. Legt ein Webband darüber und näht es beidseitig an. Dadurch wird der Zick-Zack-Stich und der Materialstoss verdeckt. Natürlich könntet ihr den Zick-Zack-Stich auch weglassen, aber mit geht's einfach schneller, ihr müsst weniger stecken und er gibt zusätzlich etwas Stabilität. Klappt das Webband am Anfang und am Ende etwas ein, so franst es nicht aus. Nun noch der Verschluss. Am allerschnellsten ist ein KamSnap angebracht, alternativ ein Druckknopf. Armband anziehen und schon kanns's losgehen! Prost und viel Spass :)



P.S.: *hier* habe ich schonmal mit etwas genähtes mit bayerischem Touch gezeigt.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Nähen: Wie ein Hoteltäschchen entsteht - ANLEITUNG -

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Hallo zusammen,

heute mag ich mich mal für die vielen lieben Kommentare hier auf dem Blog und auch auf Instagram bedanken. Für meine Verhältnisse besonders viele gab es neulich zum Hoteltäschchen. Deshalb dachte ich mir, ich nähe gleich noch eines, mache nebenbei ein paar Fotos und schreibe euch auf, wie es geht. Damit ihr alle eine unbeschwerte Zeit im nächsten Urlaub oder einem Krankenhaus-/Kur-Aufenthalt habt.

Der Post ist zwar recht lang geworden, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken. Es ist ganz einfach, ich habe nur alles ausführlich beschrieben und bebildert (also auch für Anfänger geeignet). Los geht's!

Ihr braucht (Nachtzugaben in Füßchenbreite sind bereits enthalten):
A) 2x Außenstoff unten BxH 18 x 22 cm
B) 2x Innenstoff unten BxH 18 x 22 cm (hier nehme ich gerne helle Stoffe, auch Fehlkäufe, sieht ja keiner)
C) 4x Stoff oben (2x außen + 2x innen) BxH 18x10 cm
D) Vlies H250 für den Außenstoff, also 2x unten 18 x 22 cm und 2x oben 18 x 10 cm
E) kurze Webbandstücke, Knöpfe zum Verzieren, Applikationen, ... (optional, je nach Belieben)
F) 2x Stoffrest für Schlaufen 4 x 6 cm
G) 2x D-Ring 15 mm (optional, es geht auch ohne)
H) Kordel ca. 130 cm (länger/kürzer je nach Geschmack und Körpergröße)
I) die üblichen Nähutensilien (Nähmaschine, Schere, Stecknadeln, Garn, Maßband, Lineal ... )
J) ein Feuerzeug

>> natürlich könnt ihr je nach euren Bedürfnissen und eurem Geschmack die Maße ändern. Mein Täschchen hat eine fertige Größe von 16,5 x 17 cm (geknickt). <<



Was hier nicht beschrieben ist: Nahtanfang und -ende verriegeln und Garnfäden zurück schneiden.

Aller Anfang ist schwer: Materialwahl! Ob bunt, uni, wild gemustert oder dezent, ... ist egal, Hauptsache, euch gefällt es und der Stoff ist nicht zu dick. Da nur kleine Stücke benötigt werden, kommt evtl. auch ein Rest eines Stoffschätzchens zum Einsatz.

Zuerst schneidet ihr das Vlies zu, bügelt es auf die Außenstoffe und schneidet den Stoff aus. Dann schneidet ihr alle weiteren Stoffe zu.

Die 4 "Oberteile" werden rechts auf rechts auf die "Unterteile" genäht. Achtet darauf, dass immer 2 Stoffe mit Vlies zusammen kommen. An den Nähten bügelt ihr die Nachtzugabe um, jeweils 1x auf die eine und 1x auf die andere Seite.


Für die Schlaufen, an denen später die D-Ringe befestigt werden (bzw. die Kordel), bügelt ihr den Stoffstreifen an der langen Seite mittig rechts auf rechts um, steppt ihn ab, schneidet die Nahtzugabe zurück, wendet ihn und bügelt nochmals.



Die Schlaufen platziert ihr auf einem Außenteil, etwas unterhalb des Stoffwechsels (rechts und links auf gleicher Höhe). Oberhalb der Schlaufen ist später der "Knick" in der Tasche. WICHTIG: Wer D-Ringe verwenden möchte, muss diese jetzt einlegen! Die Schlaufen werden am Rand des Außenstoffes festgenäht.
Wer Webbänder, Knöpfe etc. verwenden möchte, platziert auch diese auf dem Außenstoff und steppt sie am Rand an.


Nun näht ihr jeweils 1 Außenteil und 1 Innenteil an der oberen Seite zusammen, die Stoffe liegen dabei rechts auf rechts. Achtet darauf, dass die Übergänge von Ober- und Unterteil der beiden Lagen direkt aufeinander liegen.



Die entstandenen Streifen legt ihr wieder rechts auf rechts aufeinander. Es liegen die Außenteile aufeinander und die Innenteile aufeinander. Nun näht ihr 1x rundum, lasst aber an der Unterseite der Innentasche eine Wendeöffnung, siehe auch Foto unten.



Wendet nun die Tasche, näht die Wendeöffnung im Boden der Innentasche zu und steckt die Innentasche in die Außentasche. Damit die Innentasche auch dort bleibt, steppt ihr an der Oberkante 1x knappkantig rundum.



Zu guter Letzt knotet ihr die Kordel an den Schlaufen oder D-Ringen fest. Die Enden flammt ihr mit dem Feuerzeug kurz an, damit sie nicht ausfransen (ich übernehme natürlich keine Haftung für irgend etwas - nicht für euer Nähwerk, nicht für Haus und Hof, nicht für die Finger und das Wallehaar - für nichts - passt auf!)



Nach einem ähnlichen Prinzip habe ich mir auch eine große Umhängetasche genäht, ihr findet sie *hier*.

Wenn ihr nach dieser Anleitung näht und Fotos eurer Täschchen auf eurem Blog oder in den sozialen Netzwerken veröffentlicht, freue ich mich über eure Verlinkung. Gerne könnt ihr auch einen Link zu eurem Beitrag in die Kommentare schreiben. Dann komme ich vorbei und schaue, was ihr gezaubert habt. Das würde mich sehr freuen.

Frohes Nähen,
eure Katharina