Donnerstag, 18. Oktober 2018

Schnelle Stoffresteverwertung: Armbänder

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Hallo  zusammen :)

Am Montag hatte ich bei Instagram ein Foto gepostet ähnlich dem ersten hier im Post. Es war ziemlich grottig. Der Vordergrund unterbelichtet, der Hintergrund überbelichtet. (Das hier ist nicht super, aber deutlich besser.) Ich wollte es trotzdem teilen und meine neuen Stoffarmbänder zeigen, weil ich sie so mag, weil sie schnell gemacht sind und weil man so schön Stoffreste verarbeiten kann.

Und dann kamen Fragen nach Tragefotos und Maßen und da dachte ich mir, ich mache spontan einen Blogpost daraus (nein, mir gehen nicht die Themen aus, ich habe immer noch einen Fotostau, aber ich hatte Lust darauf). Die Tragefotos streue ich hier ein. Für die Maße habe ich eine Faustformel:

Umfang des Handgelenkes + 1 cm Luft
+ 1,5 cm Überschlag am Verschluss + 2x Nahtzugabe

Bei mir sieht das so aus: 16 cm + 1 cm + 1,5 cm + 2x 0,7 cm = 20 cm

Meine Armbänder sind 3 cm breit,
der Zuschnitt also 3 cm + 2x 0,7 cm Nahtzugabe = 4,5 cm
(man kann die Bänder natürlich auch breiter nähen)

Ich suche mir also 2 Stoffstreifen (dünne Baumwolle) aus. Meistens sind es verschiedene Stoffe, denn zum einen finde ich es schön, wenn der zweite Stoff seitlich rausblitzt und zum anderen hat man dann ein Wendearmband, also quasi 2 Armbänder. Diese lege ich rechts auf rechts und nähe sie füßchenbreit rundum zusammen. Dabei fange ich ungefähr in der Mitte einer langen Seite an. Hier lasse ich eine Wendeöffnung von 2 - 2,5 cm. An den 4 Ecken schneide ich die Nahtzugabe bis knapp vor die Naht schräg zurück. Danach wird der Schlauch gewendet, mit einem Schaschlickspieß ausgeformt und dann gebügelt.



Damit das alles schön hält, steppe ich das Band rundum ab. Hier fange ich an einer Ecke an, denn dort fallen die kleine Fädchen vom Nahtanfang/-ende später nicht so auf. Eventuell hat eure Nähmaschine ein Problem, den Stoff zu transportieren. Ich verwende für diese Naht den Obertransportfuß. Alternativ könnt ihr das Armband auf ein Blatt Papier stecken, dann nähen und danach das Papier ausreisen.

Fehlt nur noch ein Verschluss. Ich verwende farblich passende KamSnaps oder Metalldruckknöpfe. So kann man das Armband gut öffnen und schließen, es hängen keine Schnüre weg (und werden beim Händewaschen nass) und auch beim Tippen auf der Tastatur oder so stört mich der Knopf nicht (bei Bedarf kann man ihn einfach an die Seite des Handgelenks drehen).

Auf dem Bild unten seht ihr übrigens mein erstes Armband dieser Art von Anfang 2018. Ich habe es regelmäßig getragen und ich finde, es sieht noch ganz gut aus.


Mit dieser kurzen und simplen Anleitung sowie den Fotos sind hoffentlich alle Fragen beantwortet. Falls nicht, schreibt mir gerne.

Liebe Grüße und viel Spaß beim Armbänder nähen,
Katharina

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Dienstag, 16. Oktober 2018

Kannst du eine Zeitungstasche nähen? ... Bestimmt.

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Hey!

Vor einigen Monaten schon wurde ich gefragt, ob ich denn eine Zeitungstasche nähen könnte. Ich habe mir dann erstmal ein Foto schicken lassen, um zu wissen, wie sowas aussehen soll und dann war mir klar: ja, kann ich.

Ein bisschen zum Hintergrund: Die Zeitungstasche hängt nun in einer Seniorenresidenz, in der Zeitungsabos im Haus verteilt werden. Die Zeitung wird üblicherweise an den Handlauf, den ihr auch auf den Fotos sehen könnt, geklemmt. Wenn sie dann aber runter fällt, liegt sie für manche ältere Leute ganz schön tief. Einige Bewohner haben schon so eine Einstecktasche für Zeitungen und so eine sollte ich nun nähen.


Schwierig war's nicht. Vom Prinzip her ist es wie ein Chiptäschchen (oder auch Tampontäschchen) - nur ohne Verschluss und dafür oben mit Schlaufen für die Aufhängung. Befestigt wird die Tasche mit KamSnaps an den Schlaufen und für etwas Stabilität habe ich Volumenvlies verarbeitet und die Aufsatztasche (vorne) entlang dem Rankenmuster abgesteppt (das kann man auf dem Foto aber nicht erkennen).


Von dem ausgesuchten Musterstoff war nur noch ein ganz kleiner Rest übrig, aus dem ich dann noch ein Dekoherz genäht habe, das nun auch vor der Tür hängt. Ich mag das ja, wenn Sachen so schön zusammen passen :)

Viele Grüße,
Katharina

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Donnerstag, 11. Oktober 2018

Jeans + Webbänder = neue Lieblingskombi. Ein Müll-Utensilo.

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Huhu,

ich habe schon wieder ein Utensilo zu zeigen. 
Besonderheiten:
- es ist meins - ja, meins. Wird nicht verschenkt.
- es ist aus Jeans - alte Jeans sollte ich viel öfters vernähen.
- es hat Webbänder - da habe ich mich voll ausgetobt und hätte noch viel mehr Bänder kombinieren können.

Ansonsten ist es halt einfach ein rundes Utensilo, innen aus Wachstuch und dient mir zur Sammlung der Nähabfälle. Wie konnte ich all die Jahre ohne Müllutensilo nähen? I don't know.

Liebe Grüße,
Katharina

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Du für Dich am Donnerstag von Katja (Nähfrosch)

Dienstag, 9. Oktober 2018

An apple a day ... Apfelkissen

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Hallöle

An apple a day keeps the doctor away!
Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, ich esse in der Mittagspause eigentlich immer Äpfel. Und wenn ich meine Apfelration nicht esse (z.B. wenn ich Urlaub habe), merke ich das tatsächlich. In den nächsten Monaten esse ich wieder Äpfel aus dem Garten. Die sehen nicht aus wie gemalt und so mancher Apfel entpuppt sich als Diätapfel wenn man ihn durchschneidet und feststellt, dass er bewohnt ist. Aber egal. Die sind sowas von Bio und schmecken gut. Der Trend geht zum Zweitapfel und dann wird man auch satt.


Worum es hier aber eigentlich geht: um Apfelkissen. Ob die auch so gesund sind, das weiß ich nicht, aber schaden tun sie sicher nicht. Und kuschelig sind sie. Die Anleitung und Druckvorlage gibt's bei gelbkariert. Ich habe ein Kissen in Originalgröße genäht und das zweite auf 80 % verkleinert. Als Material habe ich für eine Seite einen Chambrey in blaugrau gewählt und für die zweite Seite einen Musterstoff, dazu ein schwarzer Stil und ein grünes Blatt. Den Blätter habe ich nach dem Ausstopfen noch Blattadern abgenäht. Das wirkt so schön plastisch. Und als kleines i-Tüpfelchen gab es kleine Herzapplikationen.


Die Kissen sind übrigens so ein "Seriending" von mir, davon hatte ich ja jetzt schon mehrere. Also, da kommt noch was :)

Auf bald!
Katharina

Schnitt: Apfelkissen von gelbkariert
Material: Chambrey + Musterstoffe aus dem Fundus

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Kostenlose Schnittmuster Linkparty von Katja (Nähfrosch)
Kissenparty von Steffi (Tophill Kitchen)


Sonntag, 7. Oktober 2018

Sommerurlaub 2018 in Heiligenhafen (Teil 2 von 2)

Hallo :)

heute habe ich nochmal ein paar Urlaubsfotos für euch. Nachdem wir in Teil 1 schon eine Runde um den Binnensee von Heiligenhafen gedreht haben, zeige ich euch heute erst den Graswarder und danach flitzen wir ganz kurz nach Lübeck.

Der Graswarder ist eine Landzunge zwischen der Ostsee und dem Yachthafen, auf dem ein paar ganz schnuckelige Häuschen sehen. Dazwischen ist ganz viel Natur. Hier der Blick vom Yachthafen aus:

Gleich am Anfang der Landzunge (nahe dem Hauptstrand) befindet sich eine Gitterwand für Liebesschlösser. Das braucht man wohl als Touristenort heutzutage.

Und dann gibt es auf dem Graswarder das blaue Häuschen. Es ist wohl das meistfotografierte Motiv von Heiligenhafen.

Die Fischfahne davor hat mir ja sehr gut gefallen (davon habe ich mehr Fotos gemacht als vom Haus).

Ich zeige sie euch nochmal in groß. Falls jemand eine Idee hat, wie und aus was man sowas nachnähen kann ... bitte schreibt sie mir.

Man läuft ein ganzes Stück zwischen Dünen und Wiesen entlang. Die Häuser haben nämlich exklusiven Meerzugang und der öffentliche Weg verläuft erst dahinter.

Neben dem blauen Häuschen gibt es aber noch ganz viele weitere Häuser, die auch ganz schnuckelig sind. Dieses schwarz-weiße zum Beispiel.

Das rote Haus mit den blau-türkisen Fenstern und Türen ist mein Favorit. Das sticht gleich viel besser vom knallblauen Himmel ab.

Am Ende des öffentlichen Weges befindet sich ein Aussichtsturm. Natürlich musste ich da hoch um die Aussicht zu genießen.

 So schauts aus, wenn man durch die Öffnungen schaut.

OK, da konnte man etwas durchluschern, aber nicht so richtig gut sehen. Ich zoome mal ran und stelle scharf ...

Direkt auf der anderen Seite vom Ausguck befindet sich übrigens die türkise Südsee ;)

Aufgrund der Hitze haben wir nicht besonders viel unternommen und sind viel am Strand (in unserer Second-Hand-Strandmuschel) gesessen. An einem Tag haben wir einen Ausflug nach Lübeck gemacht.

Bei einer Stadtrundfahrt haben wir viel über die Hansestadt erfahren. Unter anderem über diverse Fassaden, die wirklich nur Fassaden sind. Dahinter befindet sich schlicht und ergreifend nichts.

Empfohlen wurde uns auch der Marzipansalon Niederegger.

Wegen der Hitze haben wir leider keine Schokolade mit Marzipanfüllung kaufen können. Ein Stück Marzipantorte musste aber natürlich schon sein. Interessant fand ich auch die Firmengeschichte, die auf der Rückseite der Speisekarte abgedruckt war. Den beiden aktuellen Gesellschafterinnen sind vermutlich auch die komfortablen Toiletten zu verdanken. Holla, sowas hatte ich zuvor noch nie erlebt.

Das Holstentor haben wir uns natürlich auch angeschaut. Ein bisschen schief sind die beiden Türme, aber das ist ja selbst der von Pisa (ok, der ist ein bisschen mehr geneigt).

Und dann haben wir uns noch etwas treiben lassen, um die schöne Altstadt zu sehen.

Es gibt wirklich viele wunderbare alte Häuser mit viel Charme.

Und in unmittelbarer Nähe immer etwas Wasser. Es muss herrlich sein, dort zu wohnen.

Besonders viel Zeit hatten wir nicht, denn wir waren an die Abfahrtszeit unseres Busses gebunden. Bei Gelegenheit muss ich also nochmal nach Lübeck.

Leider konnte ich auch nicht zu Stoff und Stil (das war tatsächlich mein erster Gedanke zu Lübeck), denn das Geschäft liegt etwas außerhalb und das war bei unserem kurzen Aufenthalt nicht zu erreichen. Aber pssst: dafür war ich vorgestern in der neuen Filiale in Weiterstadt :)


Das war's auch schon imt dem Sommerurlaub 2018. Habt einen schönen Sonntag :)

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Frau Ava die zweite - mehr Sack als Mantel

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Hallo,

ich habe mich mal wieder an eine Klamotte getraut. Nachdem meine erste Frau Ava etwas groß war, wollte ich sie nochmal eine Nummer kleiner nähen. Also habe ich neu gedruckt, neu geklebt, neu geschnitten und neu genäht - alles kein Problem. Aber nun habe ich eine noch größere Frau Ava. Ich würde sie fast nicht Mantel, sondern Sack nennen.


Nachdem ich schon viele Frau Ava's aus den schönen Albstoffen von Hamburger Liebe gesehen hatte, habe ich mir auch so einen Jacquard bestellt. Blöd nur, dass es da wohl verschiedene Qualitäten gibt, über die ich mich nicht informiert hatte. Meine Wahl war zu dünn, zu dehnbar und deshalb schlicht ungeeignet. Wieder was gelernt (und ordentlich Lehrgeld bezahlt). Ich hoffe, irgendwann läuft es etwas runder mit mir und dem Klamottennähen.


Und dann war da noch die Hürde mit den Fotos. Das ist ja eh schon sehr schwer mit meinem Fotografen und dann auch noch dem Sack (und ich mit ungefähr 100 Kugeln Sommereis intus). Der Freund hat deutlich über 100 Fotos gemacht. Ich habe hier die 3 besten ausgesucht. Das gewünschte quadratische Format wäre nur möglich gewesen, wenn ich mir die Füße abgeschnitten hätte. Ich habe das probiert, sah aber nicht besser aus. Und ein Sack wird natürlich auch nicht fotogener, wenn man ihn auf einen Kleiderbügel hängt.

Fazit: Ich werde mir wohl eine dritte Frau Ava nähen. Mal schauen, welches Material ich mir dafür aussuche. Und ich denke mal wieder über die Anschaffung eines Kamerastativs plus Selbstauslöser nach. Dann kann ich Fotos machen, wann es mir und dem Wetter passt und der Faktor Zeit und Lust vom Freund muss nicht mehr berücksichtigt werden. Und ich bin ganz alleine selbst schuld, wenns nicht wird, wie ich will.


Liebe Grüße,
Katharina

Schnitt: Frau Ava von Hedi näht
Material: Jacquard This Summer Bits and Bobs von Albstoffe/Hamburger Liebe

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Du für Dich am Donnerstag von Katja (Nähfrosch)
Sew La La von Melanie (The Flying Needle) und Steffi (Sewrender)

Dienstag, 2. Oktober 2018

Guggloch und Gesäßtasche und Paspel und Potch ... ein Reißverschlusstäschchen

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Hey!

Ich habe hier schon wieder ne Wiederholung. Nach ganz vielen Utensilos und Kylies und 2 Badetaschen habe ich jetzt ein Reißverschlusstäschchen, das ich fast genau so schonmal genäht und gezeigt habe. 


Es ist aus Jeans (nur heller), hat ein Guggloch (Negativapplikation) mit Paspel und Potch (ok, dieses Mal ein anderes Bild, aber ähnlich). Die Abmessungen sind etwas anders und das zweite Täschchen hat auf der Rückseite eine Gesäßtasche von der Jeanshose. Sonst ist es wie beim ersten Täschchen. Hat es jemand erkannt?



Liebe Grüße,
Katharina

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