Posts mit dem Label short stories werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label short stories werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 15. November 2014

Gemütlichkeit [short stories #10]

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Gemütlichkeit - Thema der short-stories im Oktober. Ich bin ein bisschen spät dran, macht aber nichts.

Katharina und Gemütlichkeit - das ist so eine Sache.
Generell finde ich sie ganz gut, die Gemütlichkeit. Ganze Sonntage im Bett verbringen. Oder mit einem guten Buch und einer warmen Decke das Sofa nicht verlassen, bis die letzte Seite gelesen ist. Stundenlang im Thermalbad relaxen. Im Sommer in der Hängematte schaukeln oder auch ganz gemütlich und ohne Zeitdruck zu Hause vor mich hin zu werkeln.... Mach ich alles gerne. Problem: Meistens fällt mir nach kurzer Zeit irgend etwas ein, was ich unbedingt und gleich erledigen muss. 

Das ist übrigens mein allererstes Instagram-Foto

An meiner Gemütlichkeit muss ich echt noch arbeiten. Mal schauen, wie es in den kommenden Herbst- und Wintermonaten wird. Alles was für ein paar gemütliche Stunden notwendig ist (Sofa, Decke, Kakao, Buch, Kerzen) ist vorhanden. Ein paar Anregungen hole ich mir noch bei Andrea|Jolijou und bine|was eigenes in der short-stories-Link-Sammlung. Dort schreiben andere Blogger, wie es mit der Gemütlichkeit bei Ihnen aussieht. Und dann hoffe ich mal, dass auch ich es schaffe, mich für längere Zeit auf meine 4 Buchstaben zu setzen ;)

Im November geht bei den short-stories es übrigens um die "Musik deines Lebens". Da ich dazu nichts zu berichten habe, setze ich eine Runde aus - schon hab ich den Rückstand aufgeholt - wie gemütlich ;) Wenn das Dezember-Thema dann wieder besser passt, bin ich natürlich wieder dabei.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Fernweh [short stories #9]

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo,

bereits im September hatten Bine|was eigenes und Andrea|Jolijou im Rahmen ihrer short stories das Thema "Fernweh" in die Runde geworfen.
Fernweh - ja - hab ich.
Manchmal. Oder auch öfters.

Wenn ich gaaaanz viel Zeit und noch mehr Budget hätte, wäre ich wohl ständig auf Achse. Anfang des Jahres habe ich festgestellt, dass ich im vergangenen Jahr viel zu wenig on Tour war und hatte den Vorsatz, es dieses Jahr besser zu machen (nachzulesen auch in der short storie "Gute Vorsätze"). Ja - hat geklappt. Skifahren, ein Wochenende in Stuttgart (mit Besuch des blogst-Workshops), ein Wellness-Wochenende, ein gut verlängertes Wochenende am Chiemsee mit Besuch in München und dann der Sommerurlaub an der Ostsee (dazu habe ich schon berichtet, ein paar Bilder hab ich auch noch) und in Hamburg (Bericht folgt noch, aber 12von12 aus Hamburg gabs schon). Schön war es. Und ja, ich könnte schon wieder los, hab Fernweh.

Outkieker auf Spiekeroog

Wo ich schon so war? Als ich ein Kind war, sind wir immer in die Berge gefahren. Irgendwann wurden ein paar Nord- und Ostseeurlaube eingestreut, die Mecklenburgische Seenplatte erkundet und sogar in Amerika waren wir. Die Schul-Abschlussfahrt in die Toskana und eine Jugendreise nach England habe ich in guter Erinnerung. Während der Ausbildung bin ich dann nicht viel rum gekommen, aber die ist ja schon einige Zeit her. Es folgten Nordsee, Wien, zurück zur Mecklenburgischen Seenplatte, der Taunus, Chiemsee, Städtereisen nach München, Hamburg, Dresden, Berlin, .... ach, Berlin ist schon so lange her, da sollte ich mal wieder vorbei schauen. Und nach Norderney will ich unbedingt wieder. Dort hat es mir so gut gefallen (Vorteil Insel - Katharina wird in ihrem Aktionsradius ausgebremst und kann sich wunderbar erholen), dass ich 2 Jahre hintereinander da war und mir dann ein Fotobuch gestaltet habe. Eigentlich sollte das Buch das Fernweh stillen, aber ich glaube, es wird beim anschauen ehr größer.

Sonnenuntergang auf Norderney
Wo ich noch hin will? Das kann ich so genau gar nicht sagen. Es gibt auf jeden Fall noch viel zu entdecken. Aktuell geplant ist der Skiurlaub und sogar der Sommerurlaub 2015 ist gebucht. Da freue ich mich schon tierisch drauf, denn ich werde mir einen großen Traum erfüllen. Bis zum Skirulaub ist es ja noch etwas hin (und der Sommerurlaub liegt schon wieder so weit zurück), deshalb liebäugele ich damit, noch einen Kurzurlaub einzuschieben. Da ich aber noch soooo viele andere Ideen habe, steht die Idee auf sehr wackeligen Beinen. Vielleicht mache ich es mir auch zu Hause gemütlich? Gemütlichkeit ist übrigens das Oktober-Thema der short stories. Dazu schreibe ich dann das nächste Mal.

Bis dahin (bzw. zwischendurch zu anderen Themen) viele Grüße,
Katharina

Freitag, 8. August 2014

wer bist du? [short stories #8]

 Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo,

es ist mal wieder Zeit für die short storie, eine Aktion von Bine (was eigenes) und Andrea (Jolijou). Die beiden überlegen sich jeden Monat ein Thema, zu dem dann ein Blogpost verfasst wird. Dabei geht es um den Text und nicht um Bilder. Im August wollen die beiden etwas über ihre Teilnehmer/-innen erfahren, denn sie fragen: "Wer bist du?". Und so erfahrt ihr nun etwas über mich. Es folgen ganz viele "ich-Sätze".

01.) Ich bin Katharina, gehe auf die 30 zu und bin Single.
02.) Ich vertrage keinen Kaffee, was ich aber gar nicht schlimm finde. Tee mag ich nicht.
03.) Ich esse für mein Leben gerne Schokolade, mag aber kein Schokoladeneis.
04.) Ich bin Lach-Gummi-abhängig, habe aber eine totale Abneigung gegen Chips.
05.) Ich reise gerne quer durch Deutschland, gerne ans Wasser. Auf Malle war ich noch nie.
06.) Ich bin frei von Höhenangst, Flugangst oder Spinnenphobie.
07.) Ich habe keine Haustiere.
08.) Ich bin von Beruf Bauzeichnerin. Von diesem Beruf habe ich durch Zufall erfahren, als ich willkürlich ein mehrere hundert Seiten dickes Buch vom Arbeitsamt (damals hieß es wirklich noch so) aufgeschlagen habe. Ich habe die Beschreibung gelesen und wusste: Das ist mein Job.
09.) Ich lebe in einer totalen Ordnung. Ist die Wohnung nicht picobello aufgeräumt (und sauber) kann ich nicht lange sitzen.
10.) Ich habe keinen Spaß am Putzen, tue es aber trotzdem, weil ich es mag, wenn die Wohnung sauber ist.
11.) Ich streiche gerne mal Wände oder kaufe ein neues Möbelstück.
12.) Ich habe mit 27 wieder angefangen zu häkeln (nach einer Pause seit der 3. Klasse).
13.) Ich habe mit 28 angefangen zu nähen.
14.) Ich habe mit 29 angefangen zu bloggen.
15.) Ich trinke lieber ein Schnäpschen als ein Sektchen (aber generell am liebsten Wasser).
16.) Ich mag Frühstück total gerne, das ist mein Start in den Tag (ohne Kaffee natürlich).
17.) Ich esse gerne gut, kann aber nicht gut kochen.
18.) Ich kaufe mir manchmal mehrere Monate keine Klamotten, weil ich mit dem "Trend" nichts anfangen kann.
19.) Ich laufe seit ca. 2 Jahren jeden 2. Tag (mit Ausnahmen natürlich) und könnte nicht mehr ohne.
20.) Ich laufe bisher nur auf dem Laufband und schaffe den Sprung ins Freie einfach nicht.
21.) Ich ging bis vor ein paar Jahren nicht ins Schwimmbad, mag es heute aber total gerne.
22.) Ich besitze weder Nagellack noch Lippenstift.
23.) Ich mochte in der Schule das Fach Mathematik am liebsten.
24.) Ich mag keine Fotos von mir, weshalb es hier auch keines gibt.
25.) Ich bin Handballtrainerin, kann aber selbst nicht Handball spielen.

Mit welchen Punkten könnt ihr euch identifizieren?

Viele Grüße,
Katharina

Die bisherigen Themen und Beiträge:
März - Leidenschaft mit Bericht über meine Stammzellenspende für die DKMS

Donnerstag, 17. Juli 2014

entschleunigung [short stories #7]

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo,

lehnt euch zurück und schaltet einen Gang runter. Für die short stories im Juli haben Andrea von Jolijou und Bine von was eigenes das Thema Entschleunigung vorgegeben. In Zeiten von Terminhatz, ständiger Erreichbarkeit und einer Social-Media-Flut tut das wirklich gut. Also: abschalten und genießen ... oder auch nicht. Entschleunigung ist nicht rasten und rosten, sondern leben und wohl dosieren.

Muss ich eine Mail sofort lesen, wenn das Handy Signal gibt? Nein, muss ich nicht.
Muss ich ans klingelnde Telefon gehen, obwohl ich gerade irgendwas artistisch durch die Wohnung trage? Nein, muss ich nicht.
Muss ich die Whats-App-Nachricht sofort beantworten, obwohl ich noch über die Antwort nachdenken will? Nein, muss ich nicht. (Wer sofort Antwort will, kann anrufen. Ob ich dann dran gehe? Keinen Ahnung.)
Die Welt dreht sich trotzdem weiter.


Aber kapiert der Mensch das? Nicht alle (ich auch nicht). Viele sind im Dauerstress, das schöne Leben kommt zu kurz. Es ist ein ewiger Kreislauf, man hängt permanent dem Zeitplan hinterher. Dem eigenen Perfektionismus nicht gerecht zu werden führt zur Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse. Wo das hinführt? BurnOut, völlige Erschöpfung, Lustlosigkeit, Traurigkeit, ...

Wie kommt man aus diesem Hamsterrad raus? Patentrezept? Gibt es nicht. Empfehlungen meinerseits? Pah, ich bin selbst permanent ausgelastet. Oder hab ich vielleicht einfach zu viele Ideen? Antrag auf Tageszeitverlängerung? Das wärs! Aber käme ich mit 48-Stunden-Tagen besser aus? Ich würde noch mehr ihn den Tag quetschen wollen. Zufrieden? Wär ich wohl immer noch nicht.

Neulich hab ich übrigens mein Handy zu Hause vergessen. Ein Tag ohne Smartphone. Vielleicht denkt ihr jetzt, das ginge nicht. Aber ich kann euch sagen: Doch, es geht. Es war komisch und ich habe oft überlegt, ob da vielleicht irgendwer verzweifelt versucht, mich zu erreichen. Ich habe befürchtet, am Abend ewig zu brauchen, um alles nachzulesen und zu beantworten. Aber ich hatte einen entschleunigten Tag und am Abend war trotzdem alles ratz fatz erledigt.

Wie ich entschleunigen will? Füße hoch, Buch lesen, Hängematte schaukeln, schwimmen gehen, Eis essen, Musik hören, geradeaus schauen, ...
Wann? Bald! Das denk ich so oft. Doch Sommer ist jetzt. Diese Woche noch, dann verspricht der Kalender Besserung (wie oft hab ich das schon gedacht?). Ich bin gespannt, ob ich es schaffe, langsamer zu machen, meinen Alltag zu entschleunigen, mehr zu tun, weil ich es will und nicht, weil es auf der To-Do-Liste steht.

Blog-Sommer-Pause? Keine Ahnung, ob ich die mache. Lasst euch einfach überraschen - wie ich auch. SLOW SUMMER. Beginn: JETZT (bzw. für mich am Sonntag ;D)

Viele Grüße,
Katharina.

Meine bisherigen short stories findet ihr hier:
März - Leidenschaft mit Bericht über meine Stammzellenspende für die DKMS

Mittwoch, 25. Juni 2014

tageszeiten [short stories #6]

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo,

Bine von was eigenes und Andrea von Jolijou haben sich wieder ein Thema für die short stories überlegt. Dieses mal geht es um Tageszeiten.

morgens - mittags - abends - nachts

Grundsätzlich gibt es da Unterschiede zwischen Arbeitstagen und freien Tagen (Urlaub, Wochenende, Feiertage).


An Arbeitstagen heißt es morgens: früh aufstehen, Hektik (Bad, Klamotten, Frühstück), Autofahrt und dann viele Stunden Büro - der Mittag hat sich dann auch direkt erledigt. Abends stehen oft Termine und Erledigungen an - Ehrenamtsjob, Haushalt, Familie. Und irgendwann spät am Abend komme ich. Das sind an Arbeitstagen die schönsten Stunden, meine liebste Tageszeit. Die Zeit nutze ich, um Blogs zu lesen und zu schreiben, zu nähen, zu lesen, Fern zu schauen, ... und diese Zeit ist immer und grundsätzlich zu kurz und vergeht sehr schnell. Irgendwann ziemlich spät (oft zu spät) falle ich dann ins Bett und bekomme von der Nacht nichts mit. Bis mein Handy am nächsten Morgen "guten morgen, guten morgen, guten morgen Sonnenschein ..." spielt und alles wieder von vorne beginnt.



Ganz anders ist es, wenn ich frei habe. Wenn nichts ansteht, wird morgens erst mal ausgeschlafen, in aller Ruhe gefrühstückt und irgendwann kommen dann die Klamotten ins Spiel ... und danach sehen die Tage sehr verschieden aus. Mal außer Haus, mal im Garten, mal am heimischen Schreibtisch, an der Nähmaschine ... Der Tag hat dann einen ganz anderen Rhythmus als wenn ich arbeiten muss. Nämlich keinen. OK, meistens sind meine Tage recht vollgestopft. Umso mehr genieße ich es, wenn ich in der Hängematte schaukeln kann oder den ganzen Tag vor der Glotze liege oder meine Nase in ein Buch stecke. Das kommt sehr sehr selten vor. Leider. An solchen Tagen gehe ich dann manchmal früher ins Bett als unter der Woche. Und manchmal mache ich die Nacht zum Tag. Rumwerkeln bis nachts um 3 Uhr und am nächsten Tag erst mittags aufwachen ... könnte ich nicht jeden Tag frei haben?

Das war ein kleiner Einblick in meinen Tagesablauf. Nicht spektakulär, aber sogar für mich selbst interessant, ihn einmal schriftlich festzuhalten.

Viele Grüße,
Katharina

Meine bisherigen short stories findet ihr hier:
März - Leidenschaft mit Bericht über meine Stammzellenspende für die DKMS
April - Umgebung (zugegeben: erst im Mai gebloggt)
Mai -I love to blog

Dienstag, 27. Mai 2014

I love to blog [short stories #5]

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo,


neuer Monat- neues Thema. Bei den short stories (eine Aktion von Bine|was eigenes und Andrea|Jolijou) geht es im Mai um....... I love to blog. Das Thema kommt mir gerade recht, denn ich habe bereits überlegt, einen Zwischenstand meiner ersten Blogmonate zu schreiben.
Seit Januar 2014 bin ich dabei, schon fast 5 Monate, habe in der Zeit 41 Posts veröffentlicht (dieser hier ist #42), lt. Statistik gab es 3376 Seitenaufrufe und 52 Kommentare. Soweit die Fakten.

Warum ich blogge? Um zu teilen. Schon länger lese ich mich durch Blogs und freue mich über tolle Ideen und schöne Bilder (und natürlich auch über passende und interessante Texte). Hier auf meinem Blog möchte ich meine Leser/-innen auch etwas inspirieren und "der Welt" so etwas zurückgeben.

Worüber ich blogge? Bisher meist über Genähtes und Gehäkeltes, ein wenig über den Garten und zu wenig über Ausflüge und Reisen. Das möchte ich noch etwas ausbauen. Mal ein schönes Urlaubsziel hier, ein Museum dort, ...
Außerdem habe ich bei verschiedenen Aktionen mitgemacht. Neben den short stories gibt es jeden Monat meinen 12tel Blick in den Garten sowie den SINNblick über Wiesen und Felder. Gerne bin ich bei 12 von 12 oder dem SiebenSachenSonntag dabei (wenn es denn gerade passt). Ganz aktuell findet noch das Sew-Along zur Taschenspieler-2-CD statt, wobei ich es leider nicht jede Woche geschafft habe.

Da ich mir beim Blog-Start vorgenommen habe, mich durch den Blog nicht unter Druck zu setzen und in Stress zu geraten (hab ich im "normalen Leben" wirklich genug), blogge ich, wenn ich Zeit habe und es etwas zu berichten oder zu zeigen gibt. Bisher klappt das ganz gut. Angepeilt habe ich so 2 Posts pro Woche. Wenn es mal 3 gibt - toll. Wenn es mal nur einer ist, dann ist es eben so. Ein Post geht online, wenn ich auch davon überzeugt bin, dass er "fertig" ist und nicht, weil es mal wieder Zeit ist, einen Post zu veröffentlichen.

Ein kleiner Querschnitt durch fast 5 Monate "4 Freizeiten"

Wo will ich mit meinem Blog hin? Ein festes Ziel habe ich nicht und schaue einfach mal, wie es sich entwickelt. Einen Header möchte ich haben, aber dazu fehlt mir gerade die Muse, Da lässt sich nichts erzwingen. Wenn ich übermorgen aufstehe und richtig Lust darauf habe, ihn zu gestalten - schön, ansonsten dauerts halt noch. Habe mir auch das Buch "Bloggst du schon?!" von TOPP gekauft und freue mich schon darauf, es durchzuarbeiten und meine Blog weiter zu entwickeln. Nicht zu vergessen: Beim Blogst-Workshop in Stuttgart habe ich viel zum Thema Bloggen gelernt.

Bin ich zufrieden, so wie es ist? Ein deutliches JA. Obwohl mein Alltag schon recht voll war, habe ich es geschafft, den Blog darin zu integrieren. Natürlich denke ich manchmal "Könntest mal wieder was nähen/häkeln/...., um es auf dem Blog zu zeigen". Manchmal mache ich dass dann auch und freue mich dann, dass ich mir die Zeit dafür genommen habe. Und was mich doch etwas überrascht: Ich schaffe es, meinen Vorsatz einzuhalten und mich für den Blog nicht zu stressen. Ich kann das sonst ehr nicht und lege lieber 5 Nachtschichten hintereinander ein, um alles mögliche (Haushalt, Papierkram, ganz viel Ehrenamt, Familie, ...) zu erledigen. Vielleicht (hoffentlich) habe ich durch den Blog auch etwas fürs Leben gelernt.

Bis zum nächsten mal!
Viele Grüße,
Katharina

Meine bisherigen short stories findet ihr hier:
März - Leidenschaft mit Bericht über meine Stammzellenspende für die DKMS
April - Umgebung (zugegeben: erst im Mai gebloggt)

Dienstag, 13. Mai 2014

Umgebung [short stories #4]

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo und herzlich willkommen zur 4. Short-Storie!

Ist das nicht der Wahnsinn: Gerade erst hat das Jahr begonnen und nun sind wir schon bei der 4. Short-Storie!
Nach den "Guten Vorsätzen" im Januar, der "Freundschaft" im Februar und der "Leidenschaft" im März haben sich Andrea | Jolijou und Bine | was eigenes für den Monat April das Thema "Umgebung" überlegt - aber man kann auch später etwas dazu schreiben. Im April hats bei mir nicht geklapt, deshalb gibts meine Storie eben im Mai.
(Für alle, die es noch nicht wissen: die beiden Bloggerinnen geben jeden Monat ein Thema vor, zu dem man dann einen Post schreiben kann - wobei es mehr um den Text als um die Bilder gehen soll.)

So richtig leicht ist mir das Schreiben in diesem Monat nicht gefallen. Deshalb habe ich den Post wohl von einer auf die nächste Woche verschoben.



Umgebung also. Was ist das in meinem Fall? Deutschland - Bayern - Unterfranken - Odenwald - Landkreis Miltenberg, am Dreiländereck zu Baden-Württemberg und Hessen. Frankfurt, Würzburg und Heidelberg sind in ca. einer Stunde zu erreichen. Auch Mannheim, Darmstadt und Stuttgart kann man für einen Tagesbesuch anfahren.
Ich wohne in einer waldreichen Region mit Wiesen und Feldern, sehr ländlich. Es gibt kaum Ampeln (nur Fußgängerampeln oder an Bahnübergängen), dafür überall Parkplätze zum Nulltarif. Man kennt sich untereinander und hilft sich, aber natürlich entstehen auch mal Gerüchte. Ich wohne schon immer hier und weiß nicht, ob sich das einmal ändern wird  - mal abwarten, was die Zukunft so bringt. Ziemlich sicher bin ich mir, dass das Land(ei)leben ganz anders ist als das in der Stadt.



Ein "Thema" meines Blogs ist "daheim und unterwegs". Unter der Rubrik "Unterwegs" wollte ich Urlaubsberichte posten (und denke auch, dass der eine oder andere Post dazu noch kommen wird). "Daheim" sollte für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in der näheren Umgebung stehen. Tatsächlich habe ich dazu noch gar nichts geschrieben. Das liegt aber nicht daran, dass es hier nichts zu sehen und zu erleben gäbe. Museen, Burgen und Schlösser, Kletterpark, Seen und den Main, ... alles vor der Haustür. Nein - mangelndes Interesse ist auch nicht die Ursache. Bevor es in den Urlaub geht, wälze ich Reiseführer und surfe durchs WWW, um das Sightseeing zu planen. Es ist schlicht und ergreifend so, dass der Alltag sehr viel Zeit frisst und wenn dann doch mal Luft ist, diese mit anderen Hobbys verplant wird. Und so geht es außer mir bestimmt auch vielen anderen so, dass sie ihre direkte Umgebung viel zu wenig erleben.

Ich hoffe, dass sich das bei mir bald ändern wird und ich meine Umgebung etwas erkunden werde. Danke, liebe Bine und liebe Andrea, für diesen Anstupser. Weitere Umgebungs-Geschichten findet ihr in der Link-Sammlung der beiden.

Viele Grüße,
Katharina

P.S.: Gestern habe ich ausgesetzt bei 12von12, denn ich war ein paar Tage verreist und hätte nur Bilder von Gepäck, Autobahn und Schmutzwäsche zeigen können - nicht wirklich sehenswert. Genäht habe ich während meiner Reise natürlich auch nicht, deshalb bin ich beim Taschenspieler-Sew-Along diese Woche auch nicht dabei. Habe zwar überlegt, in einer Nachtschicht doch die Klappentasche zu nähen, aber da diese Woche sehr viel los ist und es sehr stressig geworden wäre, lass ich das mal lieber.

Dienstag, 25. März 2014

Leidenschaft [short stories #3] und meine Stammzellenspende für die DKMS

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Was ist Leidenschaft? Das fragen Bine von was eigenes und Andrea | Jolijou in Ihrer Jahresaktion short stories im Monat März.
Meine Antwort: Wenn ich mit vollem Herzblut dabei bin. Wenn mich eine Sache so interessiert oder begeistert, dass ich dafür alles tue. Wenn ich mir Zeit nehme, obwohl - bei objektiver Betrachtung - gar keine da ist. Dann ist das Leidenschaft pur.

Manchmal entfacht diese Leidenschaft bei mir beim Nähen. Wenn das Leben tobt, ich ins Bett gehöre weil ich die vergangenen Nächte zum Tag gemacht habe (natürlich zum Arbeiten und nicht zum Feiern), und ich trotzdem noch eine Nachtschicht dran hänge, um etwas fertig zu bekommen, weil ich das unbedingt will, dann ist das Leidenschaft.

Ganz viel Leidenschaft entwickele ich auch bei der Urlaubsplanung. Zuerst bei der Hotelsuche und später bei der Planung für das Sightseeing: da bin ich voll in meinem Element und vergesse Zeit und Raum, surfe durch die Weiten des WWWs, wälze Prospekte und lese Reiseführer. Bis zur Abreise steckt dann ganz viel Vorfreude in mir. Reisen - eine Leidenschaft.

Was viele vielleicht nicht nachvollziehen können, bei mir aber tatsächlich so ist: Ich habe auch eine Leidenschaft fürs Putzen. Jedes Jahr im Frühling - wenn die Sonne nach dem Winter wieder so schön scheint und die Temperaturen steigen - überfällt mich ein richtiger Tatendrang, die ganze Wohnung auf Hochglanz zu bringen. Es werden Schränke ausgeräumt, ausgewaschen, der Inhalt entrümpelt und alles wieder geordnet eingeräumt - das sieht schon toll aus, wenn man nur die Schranktür öffnet. Alles in der Wohnung wird abgestaubt: Schränke, Lampen, Bilderrahmen, Türen, ... Kissenbezüge, Sofaüberwürfe und Vorhänge werden gewaschen, die Fenster geputzt und am Ende gesaugt (und zwar inklusive Wänden und Decken - wegen den Spinnenweben) und feucht gewischt. Danach bin ich meistens total platt, weil ich mein Programm in wenigen Tagen (Nächten) durchziehe, aber wenn alles fertig ist kann ich mich an meiner sauberen Wohnung erfreuen. Wenn der Staub des Winters raus ist und es viel saubere Luft zum Atmen gibt, dann war wahre Leidenschaft am Werk.

Leidenschaft kann ich für vieles entwickeln. Für die Jugendarbeit im Verein, die Zusammenstellung eines Geschenkes für einen lieben Menschen, sehr selten fürs Kochen, hoffentlich bald wieder für den Garten, für kreatives und sachliches, manchmal mit Vorahnung, gelegentlich auch ganz plötzlich. Und wenn ich etwas mit viel Leidenschaft tue, dann bin ich mir sicher, dass es richtig ist.

Eigentlich habe ich nun alles geschrieben, was ich zum März-Thema "Leidenschaft" zu schreiben habe. Aber ich finde, eine Lebenserfahrung von mir, bei der ich mit viel  Leidenschaft dabei war, passt hier noch gut her, und diese möchte ich euch unbedingt erzählen:


Meine Stammzellenspende für die DKMS


Ziemlich genau 4 Jahre ist er her. Der Tag, an dem ich auf mein Handy schaute und sah, dass mich eine unbekannte Nummer angerufen hatte. Die Vorwahl war mir völlig unbekannt. Normalerweise interessiert mich das nicht weiter; wer etwas von mir will, wird nochmal anrufen. Aber an diesem Tag wollte ich wissen, wo die Nummer herkommt. Google wusste Bescheid: Es war die Deutsche Knochenmark-Spender-Datei (DKMS). "Warum rufen die mich an?", fragte ich mich. Kurzerhand rief ich zurück - und das war sehr gut so. Die Dame am Telefon erklärte mir, dass ich womöglich als Spenderin in Frage käme und dafür Untersuchungen nötig wären. Und sie fragte mich, ob ich denn bereit wäre, zu helfen. Ohne zu überlegen, sagte ich sofort zu.

Bei der Typisierung zur Aufnahme in die Datei werden nur die wichtigsten Übereinstimmungsmerkmale des Bluts festgestellt. Deshalb war zuerst ein Bluttest beim Hausarzt nötig, um festzustellen, wie viele übereinstimmende Merkmale es zwischen mir und dem Empfänger gab. Meine passten ganz gut, ich war also der genetische Zwilling, der einem an Leukämie erkrankten Menschen das Leben retten könnte. Vorausgesetzt, ich bin gesund - denn auf die Gesundheit des Spenders wird bei der DKMS sehr viel Wert gelegt. Um das herauszufinden, waren umfangreiche Untersuchungen nötig. Da die Zeit drängte und der nächstmögliche freie Termin in einer Praxis in Dresden war, saß ich nur wenige Tage später im Flieger.
Dass ich dafür Urlaub (bzw. eine Freistellung) brauchte? Egal, geht schon.
Dass ich wohl eine Zeltlagervorbesprechung verpassen würde, die ich zu leiten hatte? Egal, geht schon.
Dass ich in aller herrgotts Frühe in Frankfurt am Flughafen sein musste? Egal, geht schon.
Die Leidenschaft war da und so habe ich kurzerhand alles so organisiert, dass es klappte.

Die Untersuchungen habe ich bestanden. Versorgt mit einer ganzen Batterie eines Wachstumsfaktors, den ich mir spritzen musste, damit sich die Stammzellen im Knochenmark vermehren und dann ins Blut übergehen (weil sie im Knochenmark keinen Platz mehr haben), trat ich die Heimreise an. In der folgenden Woche wurde also 2x täglich gespritzt. Von den Nebenwirkungen (Gliederschmerzen) wurde ich glücklicherweise verschont.
Und dann war es soweit. Wieder ging es nach Dresden. Die Stammzellenspende begann. Die Mitarbeiterinnen und die Ärztin der Praxis, in der die Entnahme stattfand, waren alle sehr nett und erklärten alles, sodass ich mich in dem Raum mit den Liegen und Unmengen Geräten (alles 4-fach, denn es spendeten 4 Personen gleichzeitig) sogar ganz wohl fühlte. Nachdem wir alle "verschlaucht" waren, durften wir uns einen Film aussuchen. Außerdem wurden wir die ganze Zeit von den Schwestern "betüdelt". Und so lag ich da einige Stunden, schaute fern (oder aus dem Fenster, denn dort waren gerade die Fensterputzer aktiv) und als die Spende vorbei war, gab es wieder die Rundumversorgung - sowohl medizinisch als auch mit Essen und Trinken. Mir persönlich machte die Stammzellenspende überhaupt nichts aus und so ging es am Nachmittag noch in die Dresdner Innenstadt. Da die entnommenen Zellen nicht ausreichten, spendete ich am Tag darauf noch einmal und dann ging es wieder nach Hause (allerdings mit dem Zug, denn die Aschewolke aus Island war gerade in Deutschland angekommen).

Spritzen des Wachstumsfaktors - meine einzige materielle Erinnerung an die Stammzellenspende


...
Und welche Folgen hatte die Spende nun für mich? Durch die Spende an 2 Tagen hatte ich Zugänge an beiden Handgelenken und in beiden Ellenbeugen, die verbunden waren. Durch meine helle Haut gab das in den Tagen darauf Blutergüsse in allen Farben. Aber: das machte mir alles überhaupt nichts aus, denn das Gefühl, einem Menschen das Leben retten zu können, ist unbeschreiblich. Ich kann es hier auch wirklich nicht näher beschreiben, so etwas muss man erleben. Auch finanziell wird alles durch die DKMS beglichen: Reisetickets, Hotel, Taxi, sogar die Restaurantquittung kann man einriechen. Außerdem gibt es Nachuntersuchungen in regelmäßigen Abständen. Man wird als Stammzellenspender wirklich rundum versorgt und betreut.

Noch kurz zur Funktionsweise der Stammzellenspende - der Vollständigkeit halber: Wie bereits erklärt, werden die Stammzellen im Knochenmark künstlich vermehrt und gehen ins Blut über. Bei der Stammzellenspende wird das Blut wie bei der Blutspende entnommen. In einem Gerät werden die Stammzellen mittels Zentrifugalkräften aus dem Blut herausgeschleudert und gesammelt. Das Blut ohne die Stammzellen wird wieder zurück in den Körper geführt, wie in einem Kreislauf. Entnommen werden nur die künstlich erzeugten Stammzellen. Dem Spender fehlt danach also nichts.

Das war sie, meine Stammzellenspende mit totaler Leidenschaft, die Zeit und Raum vergessen lässt und durch die ich die ganzen medizinisch-technischen Dinge in kürzester Zeit lernten, die eigentlich so gar nicht mein Gebiet sind (und die ich ohne die Leidenschaft nie und nimmer hätte verstehen wollen). Mit Leidenschaft geht eben immer ein bisschen mehr....

Dem Empfänger meiner Stammzellen ging es nach kurzer Zeit besser, jedoch bekam er ein paar Monate später einen Rückfall. Ich wurde gefragt, ob ich Leukozyten (ein Bestandteil des Bluts) spenden würde. Natürlich war ich bereit. Dieses mal ging es nach Frankfurt, ähnliches Prozetere (nur ohne die Spritzen). Leider half auch dies nichts und der Empfänger starb ca. 7 Monate nach der Stammzellenspende.  Ich hatte ihm einmal geschrieben, aber leider nie Antwort bekommen.
Natürlich war ich geknickt, als die Nachricht kam, aber ich habe alles getan, was ich konnte. Und sollte ein weiterer genetischer Zwilling eine Stammzellenspende von mir benötigen, wäre ich sofort wieder dabei. Und zwar mit totaler Leidenschaft.

So, das war nun sehr viel Text. Ich hätte noch sehr viel mehr schreiben können, aber dann hätte den Text wohl niemand gelesen (ich hoffe ja, dass überhaupt jemand bis hierhin kommt). Hoffentlich konntet ihr ein paar Informationen mitnehmen. Wer noch Fragen hat, egal ob zur Typisierung oder zur Spende, darf sich gerne bei mir melden, per Kommentar unter dem Post oder per E-Mail an katha-und-rina(at)gmx(punkt)de

Und nun bin ich gespannt, welches Thema bine und Andrea sich für den April überlegen.

Viele Grüße,
Katharina

Donnerstag, 20. Februar 2014

Freundschaft [short stories #2]

 Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo,

Das Februar-Thema der Short Stories von Bine | was eigenes und Andrea | Jolijou lautet

"Freundschaft"

Lange wusste ich gar nicht, ob ich darüber schreiben möchte. Und ohne jeglichen Druck habe ich mich neulich Nachmittag dafür entschieden.

Schneeglöckchen

Freundschaft ist ...
... Zeit zu haben. Geplant, spontan, und vor allem "wenn´s brennt". Egal wann.
... auch sagen zu können "es geht gerade zeitlich nicht" wenn es denn so ist.

Freundschaft ...
... ist teuer und wertvoll.
... kostet keinen Cent.

Freundschaft ist ...
... nicht immer der gleichen Meinung zu sein.
... die Meinung des Anderen zu akzeptieren.

Freundschaft ist nicht...
... eine Freundschaftsanfrage bei facebook an Personen zu verschicken, denen man auf der Straße nicht "Hallo" sagt (facebook und ich sind keine Freunde ;-) ).

Freundschaft ...
... in guten und in schlechten Zeiten?
Mit den schlechten Zeiten kenne ich mich gut aus. Meine Freundschaften haben diese leider nicht überstanden. Nun blicke ich hoffentlich den guten Zeiten entgegen und es gibt einige wenige neue Freundschaften. Ich bin gespannt, wie sich diese entwickeln. Auch in schlechten Zeiten ...


Viele Grüße,
Katharina

Mittwoch, 15. Januar 2014

Gute Vorsätze [short stories #1]

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo, hier bin ich wieder.

Ein Grund, meinen Blog zu starten, waren die vielen tollen Aktionen im Netz, an denen ich auch teilnehmen möchte. Gut gefallen hat mir die Idee von Bine von was eigenes und Andrea von jolijou mit den "short stories". Es gibt jeden Monat ein Thema, zu dem man dann etwas schreibt. Ob ich es jeden Monat schaffen werde (und ob ich auch zu jedem Thema meinen Senf dazugeben will), weiß ich noch nicht. Im Januar geht es um "Gute Vorsätze" und ich bin gleich mal dabei.

Was also sind meine Vorsätze für 2014?

Oder: Welche Wünsche habe ich für 2014?


Ein "Wunschgedanke" war es, einen Blog zu starten. Das habe ich bereits geschafft. Nun möchte ich mich um den "Innenausbau" kümmern, sprich das Design noch etwas ändern (da befinde ich mich gerade in der Findungsphase und probiere täglich neue Layouts aus) und den Blog natürlich auch mit Posts füttern. Es gibt noch einiges für mich zu lernen. Und bei allem möchte ich - ganz wichtig - mich dabei nicht unter Druck setzten.

Dann gibt es noch - wie bei vielen anderen sicher auch - den Fitness- und Gewichtsvorsatz. Vor ein paar Jahren habe ich mal ordentlich abgenommen (nachdem ich davor zugenommen hatte, bei 69 kg habe ich die Notbremse gezogen, eine 7 wollte ich nicht vorne haben) und habe das Gewicht auch gehalten. Nun möchte ich die "U60" knacken. Wollte ich letztes Jahr auch, aber habe ich nicht geschafft. Neues Jahr - neues Glück. Wie viele Kilos weg müssen, weiß ich gar nicht. Nach Weihnachten und Urlaub mit täglichem Frühstücksbuffet und 5-Gänge-Menü war ich lieber noch nicht auf der Waage...
Bezüglich Fitness habe ich noch vor 2 Jahren gaaaaanz schnell aus dem allerletzten Loch gepfiffen wenn ich mich ein wenig angestrengt habe. Ich habe mit einem Crosstrainer angefangen, bin dann auf ein Billig-Laufband umgestiegen und habe mittlerweile ein richtig ordentliches Laufband. Ich möchte weiter durchhalten und ca. alle 2 Tage für 60 Minuten laufen. Im Moment habe ich etwas Trainingsrückstand, da ich aufgrund eines hartnäckigen Hustens und Weihnachten mit allem rundrum in den letzten Wochen kaum gelaufen bin. Wenn ich den Rückstand aber aufgeholt habe, möchte ich mein Tempo noch etwas anziehen. Und was ich dieses Jahr unbedingt schaffen möchte ist, auch einmal draußen zu laufen. Ich bin da eine absolute Schön-Wetter-Joggerin und bei schlechtem, kritischem oder auch zu heißem Wetter wird das Laufband meine erste Wahl sein. Aber wenn es so Richtung Frühling geht, der Himmel blau und die Wiesen grün sind, dann bekomme ich hoffentlich meinen Hintern hoch und gehe an die frische Luft. Will vielleicht jemand vorbei kommen und mir einen Tritt in den Allerwertesten verpassen?

Weiter geht es mit der Planung für 2014 und ein ganz großes Thema soll der Urlaub sein. 2013 war ich genau 10 Nächte außer Haus (die Silvesternacht schon mitgezählt), davon 4 im Jugendzeltlager als Betreuerin, bleiben 6 Übernachtungen. Das ist schrecklich wenig :( und muss 2014 erhöht werden. Durch den Skiurlaub über Silvester kann ich für 2014 bereits 3 Nächte verbuchen. Geplant ist noch ein Wellness-Familienwochenende (2 Nächte) und eine Auswärts-Konfirmation (hoffentlich vorne oder hinten etwas verlängert, ca. 4 Nächte). Derzeit sitze ich an der Planung meines Sommerurlaubs (8 Nächte werden angestrebt) und eine Städtereise (3 oder 4 Nächte) sollte auch noch drin sein. Vielleicht besuche ich auch meinen ersten Blogger-Workshop? Ich strebe mal 20 Übernachtungen an. Das wäre eine enorme Steigerung gegenüber 2013.

Wenn ich so an die letzten Wochen zurück denke, dann wünsche ich mir für 2014 noch "weniger Weihnachtsstress". Bisher hatte ich immer alles gut im Griff - dieses mal nicht. Das möchte ich wieder besser machen, damit dann auch mehr als ein Weihnachtsmarktbesuch rausspringt und ich eine ruhige Adventszeit/ruhige Weihnachtsfeiertage habe.

Und zu guter letzt möchte ich 2014 mehr nähen, häkeln und lesen. Ich habe schon viele Ideen und einen ganzen Stapel ungelesener Bücher. Mal schauen, wie ich das zeitlich gemanagt bekomme. Mein Kalender 2014 passt schonmal ganz gut dazu. Er trägt den Titel "ideenreich". Hoffentlich hat er auf den vielen Karten im Inneren viele schlaue Sprüche für mich bereit, die mich an mein Vorhaben erinnern.
Ach ja: ein paar Runden in der Hängematte wären noch nett ... vielleicht mit einem guten Buch?


Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich alles Gute, viel Glück und noch mehr Gesundheit für 2014. Und bei Andrea und Bine bedanke ich mich ganz herzlich für die Aktion. Vielleicht gibt es ja im Dezember dann das Thema "Was wurde aus den Vorsätzen vom Januar"? Ich warte jetzt erstmal das Februar-Thema ab...

Bis zum nächsten Mal.
Eure Katharina.