Dienstag, 15. Oktober 2019

Ein Utensilo zum Einzug

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hey!


Heute gibt's wieder ein genähtes Geschenk und zwar zum Einzug. Brot und Salz schenkt man hier ja an allererster Stelle. Aber: Was tun, wenn das Brot längst hart wäre, bis es in der Wohnung ankommt? Und wenn man gerne ein klein wenig mehr schenken würde?

Die Sache mit dem Brot habe ich mit einer Backmischung gelöst. Ich weiß, dass der Backofen ein ganz wichtiges Kriterium bei der Wohnungssuche war, das passt also. Für "etwas mehr" habe ich eine Salz- und Pfeffermühle mit Salz- und Pfefferkörnern geschenkt. Und verpackt habe ich das ganze - wie könnte es anders sein - in einem Utensilo. Darin kann man dann das Brot servieren. Oder es auch für alles mögliche andere nehmen.

Der Außenstoff in Blau mit aufgestickten Streifen ist sehr schlicht, passt dafür aber um so besser zum kleingemusterten Wachstuch (der aufmerksame Leser weiß, wovon es übrig ist). Am Rand habe ich noch ein kleines Kunstlederlabel mit Herz angenäht, in das ich mich sehr verliebt habe. Davon brauch eich unbedingt mehr. Wer weiß, wo es solche oder ähnliche gibt: Ich freue mich, wenn ihr es mir im Kommentar verratet.

Viele Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
Sewing4MyHome von Steffi (Tophill Kitchen)

Dienstag, 8. Oktober 2019

Das Injabulo-Täschchen ... endlich habe ich es auch mal genäht

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)


Achtung, Achtung: Hier kommt seit vielen Monaten der erste nicht-Baby-Post. Es ist das erste, was ich nach der Geburt genäht habe. Und die Fotos habe ich dementsprechend auch nach der Geburt und mit Baby gemacht. So sind die Fotos dann auch geworden. Zeitdruck, schlechtes Wetter, Innenaufnahmen. Aber egal. Dies hier ist quasi mein Näh-Tagebuch und deshalb kommt auch das hier rein (bzw. drauf).

Das, das, das. Was ist "das" denn?
Es ist das Injabulo-Täschchen nach der Anleitung von Tillit, die es als Freebook bei Karlotta Pink gibt. Dieses Täschchen gehört zu den Dingen, die gefühlt tausendfach in meiner Instagram-Timeline auftauchten. Jeder (gefühlt) hat es genäht - und ich wollte es natürlich auch mal nähen. Als ich dann ein Geschenk brauchte und nicht mein "Standart-Reißverschlusstäschchen" nähen wollte, war die Zeit reif dafür.

Gefüttert habe ich es mit einer Lage Vlieseline H640. Anstatt dem Lederband als Verschluss habe ich eine Gummi-Schlaufe ein- und einen Knopf aufgenäht. Bis auf die pinke Gummikordel habe ich zurückhaltende Materialien gewählt - einfach weil ich keine Ahnung hatte, was der Empfängerin gefällt. Manchmal ist das halt so. Ein anderes Mal weiß ich wieder ganz genau, welchen Stoff ich nehme.


Viele Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
Kostenlose Schnittmuster Linkparty von Katja (Nähfrosch)

Dienstag, 1. Oktober 2019

Ein Nestchen für das Beistellbett

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hey!

Weiter geht es mit dem Baby-Kram. Ja, ich habe dieses Jahr bisher fast nichts anderes genäht. Es gibt halt so viele Möglichkeiten. Und hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich noch viel mehr genäht. Heute zeige ich euch also das Nestchen für unser Beistellbett.

Eigentlich ist es ein Resteprojekt. Die Stoffe (3 der 4) habe ich für etwas anderes gekauft - aber "dieses andere" ist noch nicht ganz fertig (und kommt seit Monaten nicht voran). Aber irgendwann schaffe ich es bestimmt und dann kann ich es euch zeigen.


Zurück zum Beistellbett-Nestchen: Für die Innenseite habe ich die lange Seite in 4 gleich große Teile eingeteilt, dieses Breitenmaß dann auf die kurzen Seiten gezogen und noch jeweils ein schmaleres  Reststück daran genäht. Die Außenseite ist aus grauem Unistoff. Beide Lagen habe ich rechts auf rechts zusammen genäht (Wendeöffnung nicht vergessen) und dabei die Webbänder für die Befestigung eingenäht.

Die Bindebänder sind jeweils 22 cm lang. Das ist etwas knapp, aber ich hatte nicht mehr von dem Herzchenband und wollte das unbedingt nehmen. Es gibt insgesamt 9 Befestigungsstellen. Die Positionierung ist an die Gitterstäbe angepasst.

Gepolstert habe ich das Nestchen mit einer Lage StyleVil - weil ich das noch da hatte und es etwas dicker und standfähiger ist als Volumenvlies. Zum Schluss habe ich die senkrechten Nähte noch abgesteppt, sodass die einzelnen Felder noch ein klein wenig plastischer wirken. Ich mag das Nestchen so sehr und auch in der Praxis hat es sich bewährt.

Liebe Grüße,
Katharina


Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)

Dienstag, 24. September 2019

Utensilos für den Wickelbereich

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hey!

Letzte Woche habe ich hier auf dem Blog gezeigt, wie ich unseren Badewannenwickelaufsatz mit einer Husse aufgehübscht habe (*hier*). Dabei sollte es nicht bleiben.

Wie viele Utensilos ich schon genäht habe, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall mussten es auch welche für den Kleinkram am Wickeltisch sein. 3 verschiedene Größen habe ich genäht:

10 x 10 cm, 9 cm hoch
12 x 12 cm, 11 cm hoch
14 x 14 cm, 13 cm hoch

Davon habe ich oben 2-3 cm umgeschlagen, damit das Wachstuch von innen, welches das gleiche (restliche) Material der Husse ist, auch schön zu sehen ist.
Für außen habe ich 3 verschiedene Baumwollstoffe in dunkelblau gewählt.



Und jetzt die volle Wahrheit: Am Ende habe ich es nicht geschafft, den Wickelbereicht ordentlich herzurichten. Das Baby hat sich nämlich nicht an den Terminplan gehalten und so sah es da etliche Wochen ganz schön chaotisch aus. Aber hej: immerhin war alles da, was wir brauchten ;)

Viele Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
Sewing4MyHome von Steffi (Tophill Kitchen)

Dienstag, 17. September 2019

Aufgehübscht: eine Husse für den Badewannen-Wickel-Aufsatz

Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Huhu,

wer hier regelmäßig liest, hat nun viele Wochen lang Posts gelesen, die ich schon vor der Geburt unseres Babys vorbereitet hatte (und über die ich vor der Veröffentlichung nur nochmal drüber gelesen und Kleinigkeiten geändert habe). Nur so war es möglich, dass es hier regelmäßig Neues zu lesen und zu schauen gab. Denn ganz ehrlich: sonst hätte ich nicht durchgehend weiterbloggen können. Das wäre mir absolut unmöglich gewesen.

Nun kommt hier also der erste Blogpost mit Text und Fotos von nach der Geburt. Nur genäht hatte ich zum Glück schon vorher, denn so eine "Wickelstation" ist ja wirklich Pflicht. Normalwerweise werden genähte Sachen erst genutzt, wenn sie fotografiert sind. Ausnahmen bestätigen die Regel ;)

Hier ist es so, dass wir kein Kinderzimmer haben und auch nicht wirklich Platz, um eine Kommode aufzustellen. Deshalb haben wir eine ganz simple Lösung gewählt: Der Wickelaufsatz für die Badewanne, der noch im Dachboden lagerte, kam zum Einsatz, denn der war vorhanden und in Ordnung und die Badewanne wurde hier eh nur als Kleidungsablage genutzt. Und ein weiterer Pluspunkt: man sieht jetzt nicht mehr so viel von ihr (ja, sie ist braun).

Ja, in Ordnung war der Wickelaufsatz, nur gefallen hat er mir nicht. Über eine Neuanschaffung habe ich durchaus nachgedacht, aber das, was es zu kaufen gibt, ist jetzt auch nicht so richtig schön. Deshalb habe ich dem vorhandenen Stück einfach eine Husse genäht.


OK, ganz einfach war es nicht, denn ich hatte keine Anleitung und auch nicht gleich einen Plan, wie ich das machen will. Für den Fall, dass sich jemand mit gleichem Vorhaben hierher verirrt (und für alle, die es einfach so interessiert), schreibe ich mal grob auf, wie ich das gemacht habe:
(Dass ich immer noch Nahtzugabe dazugegeben habe, schreibe ich hier nur 1x vorneweg)

1.) Die Auflagefläche habe ich mit dünnem Packpapier "abgepaust" und habe dann diese Vorlage so modifiziert, dass die linke und rechte Seite symmetrisch waren. Dafür habe ich das Packpapier in der Mitte gefaltet und in etwa eine Mittellinie zwischen beiden Teilen gezeichnet.

2.) Für den Bereich der hinteren Aufkantung habe ich einen Streifen zugeschnitten. Die Länge habe ich an der Außenseite des Aufkantung abgemessen und dann etwas aufgerundet. Für die Höhe habe ich mit dem Maßband einmal über die Kante gemessen (in etwa wie ein U, das auf dem Kopf steht) und habe dann noch einige Zentimeter für die umlaufende Schürze dazu gegeben, damit die Husse später schön über den Wickelaufsatz hängt.

3.) Für die vordere Schürze habe ich die Länge wieder abgemessen. Die Höhe des Schnittteils ist wie die Zugabe für die Schürze bei Punkt 2.

4.) Die Rundung des Abschlusses der Aufkantung habe ich mir auf Papier gezeichnet und diese dann auf den Stoffzuschnitt von Punkt 2 (rechts auf rechts gefaltet) übertragen und abgenäht. Die Nahtzugabe habe ich an der Rundung gekürzt und das Teil dann über die Wickelaufalge gestülpt, um die Positionierung der 2. Rundung festzulegen. Den Abschluss habe ich wieder genäht und die Nahtzugabe bis auf ein paar Millimeter abgeschnitten.

5.) Diesen "Überzieher" für die Aufkantung habe ich an das Teil für die Auflage (Punkt 1) genäht. Da die Rundung der Aufkantung außen größer ist als innen, habe ich den Stoff auf der Innenseite gerafft. Wieviel ich wann raffen musste, habe ich mir vorher ausgerechnet. Der Mittelpunkt hinten war fix und die Seitenteile habe ich sowohl am Schnittteil der Auflage als auch am Schnittteil für die Aufkantung in 6 Stücke eingeteilt und diese Punkte dann jeweils zusammen gesteckt. So konnte ich das Teil der Aufkantung gleichmäßig raffen und annähen.

6.) Das schwierigste war geschafft. Die Schürze für den vorderen Teil (Punkt 3) habe ich dann an das Teil der Auflage (Punkt 1) angenäht und  beidseitig senkrechte Nähte zur Verbindung mit der hinteren Schürze im Bereich der Aufkantung (Punkt 3) gesetzt.

7.) Zum Schluss habe ich die Schürze unten umgeschlagen und 2x rundherum abgesteppt.

Ich hoffe, das ist so halbwegs verständlich. Ansonsten: einfach einen Kommentar oder eine Mail an mich schreiben mit der Frage, vielleicht kann ich es dann noch genauer erklären.

Als Material habe ich übrigens beschichtete Baumwolle gewählt. So kann man mal drüber wischen, wenn was daneben geht. Damit das Baby auch bequem liegt, legen wir noch ein Handtuch auf den Wickelaufsatz. Dann sieht man zwar nicht mehr so viel vom schönen Blümchenmuster, aber es ist wenigstens kuschelig fürs Baby.

Liebe Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)

Dienstag, 10. September 2019

Bei uns sind die Ellifanten los - Spieluhr und Babyschalenanhänger

Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hey!

Der Ellifant von Nane - ein Schnitt, den ich schon lange kenne aber irgendwie keine Verwendung dafür hatte. Bis das Baby unterwegs war und bei mir der Nähwahnsinn ausbrach. Klar, das Baby sollte auch einen Ellifanten bekommen. Den Schnitt und die Nähanleitung findet ihr übrigens bei Frau Scheiner.

Der ursprüngliche Nähgedanke war, dass ich ihn zu einer Spieluhr vernähe. Dazu muss ich ein wenig ausholen. *Hier* habe ich euch schon von unserer 1. Spieluhr, dem Wal, berichtet. Er hat eine langsame Melodie und ist unsere "Nacht-Spieluhr". Als ich die Melodie dafür gesucht habe, bin ich natürlich auf unzählige weitere Melodien gestoßen, die ich unheimlich schön, aber zum Einschlafen zu schnell fand. Ganz wiederstehen konnte ich dabei nicht und musste das Pippi-Langstrumpf-Lied mitbestellen. Deshalb haben wir auch eine "Tag-Spieluhr". Die wollte ich also in den Ellifanten "verpacken".


Kurz und knapp: Dafür ist der Original-Ellifant zu klein. Macht aber nix, denn vergrößert ist der Schnitt ja schnell. Ich habe 150% gewählt. Das hat noch gut auf DIN-A4 gepasst und ist gerade so groß genug für das Spielwerk (kleiner hätte es aber nicht sein dürfen). Für eine eventuelle Aufhängung habe ich oben eine Webbandschlaufe eingenäht. Für die Durchführung der Zugschnur habe ich einen "Loch-Nähstich" meiner Nähmaschine verwendet und bin gespannt, wie lange das hält. Der Stoff ist laut Anleitung schon mit Vlies verstärkt und ich habe das Loch mit dem Lochstich lediglich doppelt genäht (doppelt hält besser?).


In Originalgröße wollte ich den Ellifanten unbedingt auch nähen. Und dabei kam mir der Gedanke, dass er sich an der Babyschale fürs Auto doch ganz gut machen würde, damit das Baby was zu schauen hat. Aber wie befestigt man das? Kabelbinder? Wäre schnell und einfach, aber das muss doch noch schöner und vor allem variabler gehen.


Ich habe also eine Anhänger-Befestigung genäht. Diese besteht aus 2 Stoffstücken und einem "Band" (hier ein 3. Stoffstück, 4-fach gefaltet), welches ich auf das eine Stoffstück aufgenäht, dabei aber in der Mitte eine Lücke gelassen habe. Das 2. Stoffstück kam dann darüber, wurde rundherum genäht, gewendet und abgesteppt. Dann noch ein Klettband dran genäht und durch die zuvor erwähnte Lücke einen Karabiner geschoben, an dem man nun den Ellifanten (oder anderes Spielzeug) befestigen kann. Vermutlich verstehen Nicht-Näher nur Bahnhof, wer etwas Erfahrung hat kann es aber vielleicht verstehen. Ich glaube, online nach so ener Befestigung suchen und bestellen hätte länger gedauert ;) In der Praxis hat sich die Konstruktion leider nicht bewährt, denn: Das Baby fährt hinten mitund ich kann es mittels einem Spiegel an der Nackenstütze im Rückspiegel beobachten. Nur leider habe ich vor lauter Elefant das Gesicht vom Baby nicht gesehen, weshalb der Elefant weichen musste und nun an der Nackenstütze baumelt.


Liebe Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)
Kostenlose Schnittmuster Linkparty von Katja (Nähfrosch)

Dienstag, 3. September 2019

Unsere Wickelunterlage - ganz einfach selbst genäht

Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Huhu :)

Heute geht es wieder um nützliche Babyausstattung, und zwar um die Wickelunterlage für unterwegs. Die sollte praktisch sein und deshalb hat sie kein "Schischi" bekommen. Ganz schlicht ist sie auch recht zügig genäht.

Zuerst hatte ich dafür den Waffelpique gekauft. Durch seine leichte 3D-Struktur hat er etwas Volumen und somit ein klein wenig "Polsterung". Dazu habe ich mir dann eine beschichtete Baumwolle und ein Schrägband ausgesucht.


Die Größe gab der Waffelpique vor. Der war beim Waschen eingelaufen und sowieso das kleinere Materialstück. Einen Streifen von 57 cm konnte ich mit etwas zurechtziehen daraus schneiden. In der Länge habe ich ihn dann auf 90 cm geschnitten, das sollte reichen. Zum einen spart es so Volumen und Gewicht in der Wickeltasche und zum anderen müssen die Füße des Babys ja nicht unbedingt darauf liegen, wenn es dann größer als 90 cm ist.


Die beschichtete Baumwolle habe ich dann ebenso groß zugeschnitten, beide Teile links auf links gelegt und mit dem Schrägband zusammen genäht (normalerweise nähe ich die 2. Seite eines Bindings per Hand an, aber hier habe ich dann doch die Maschine gewählt. Am Waffelpique wäre ich sonst sicher verzweifelt und mit dem Schmalkantnähfuß ist es auch wirklich gut geworden). Fertig. Durch das Ziehen des Waffelpiques zog sich die Unterlage anfangs ein klein wenig zusammen - aber das gab sich recht schnell.

Liebe Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)

Dienstag, 27. August 2019

Spieluhr selber nähen - was mir dabei wichtig war

Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hallo  zusammen :)

Hier geht es immer noch weiter mit dem Baby-Content. Ich hatte einfach viel zu viele Idee, was ich selbst nähen könnte und möchte - da kam einiges zusammen. Ein Punkt auf meiner Baby-Näh-Liste war die Spieluhr.

Es gibt ganz viele süße Spieluhren zu kaufen - keine Frage. Ich stand auch in diversen Geschäften und habe an Schnüren gezogen und der Melodie gelauscht. Fazit: Spieluhr süß, Musik zu schnell! Mir war das wirklich alles zu aufgeregt. Kann man dabei wirklich einschlafen? Und: will ich diese Melodie ganz oft hören? Von mir gab es ein Doppel-Nein und so habe ich im Internet nach Spielwerken gesucht und auch gefunden. Man kann eine ganze Weile damit verbringen, sich Spieluhrmelodien anzuhören. Viele sind toll - aber doch wieder zu schnell. Irgendwann habe ich aber dann eine Melodie gefunden, die mir zusagte.

Wie soll ich das nun "verpacken"? Es muss etwas sein, das man mit Füllwatte ausstopft, damit der harte "Kasten" gepolstert wird. Entschieden habe ich mich für den "kleinen Wal zum kuscheln" von huebs.ch. Die Seite ist leider derzeit offline, aber ich habe die Anleitung bei Tedox gefunden. Schneller ging es beim Material: Chambrey in jeansblau war für mich von Anfang an klar. Ein kurzer Blick in den Stoffschrank und für die Unterseite (für einen kleinen Kontrast) war ganz schnell der türkise Fisch-Stoff gefunden.


Das Nähen des Wals ging auch recht fix. Für die Spieluhr habe ich folgende Änderungen/Ergänzungen eingearbeitet:
- Im Unterteil habe ich eine Niete angebracht als Durchführung für die Zugschnur. Gegen Ausreisen des Stoffes habe ich einen Wonderdot eingelegt.
- In den Rücken habe ich eine Schlaufe eingenäht, damit man die Spieluhr bei Bedarf aufhängen kann. Dafür habe ich einen Schlitz genäht, wie man ihn bei Taschen für Reißverschlussfächer näht, also wie eine Negativapplikation, aber sehr schmal. Durch diese Öffnung habe ich dann mein Band (hier ein Stück Schrägband) geschoben und von unten noch ein Stoffstück knappkantig um den Schlitz genäht für die Stabilität.


Was man beim Nähen einer Spieluhr beachten sollte:
- Lasst die Wendeöffnung so groß, dass das Spielwerk hindurch passt. Sucht euch dafür am besten die längste und geradeste Naht eures Nähwerks aus, von der aus ihr zum Spielwerk gelangt. (wenn auf dem Weg dorthin eine Verengung ist, bringt es natürlich nichts)
- Platziert das Spielwerk dort, wo euer Nähwerk am dicksten ist, damit ihr es gut polstern könnt.
- Das Spielwerk hat Gewicht. Dadurch verändert sich der Schwerpunkt der Spieluhr. Dies ist - falls möglich - bei der Positionierung der Spieluhr mit zu beachten. Auch die Aufhängung kann sich dadurch verschieben (bei mir ist das nicht ganz optimal gelungen, aber ich lass das jetzt so).

Bis bald,

Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)
Kostenlose Schnittmuster Linkparty von Katja (Nähfrosch)

Dienstag, 20. August 2019

easy-peasy Babydecke aus Jacquard

 Werbung wegen Verlinkung  (unbezahlt.unbeauftragt)

Hey!

Heute zeige ich euch eine ganz einfache und schnell gemachte Babydecke. Ursprünglich dachte ich, das wird eine Kinderwagendecke. Aber als ich fertig war, die Decke zusammen gefaltet hatte und das Päckchen so klein war, wurde sie dazu zur sommerlich leichten Unterwegsdecke, die auch noch superleicht ist. Und letztendlich wurde sie zur Lieblingsdecke, auch zu Hause. Vielleicht brauchen wir nochmal so eine.

Die Decke besteht aus genau 2 Materialien (ok, und dem Nähgarn):
- einem Stück Strickjacquard von Hamburger Liebe und Albstoffe (hier Kollektion CheckPoint, Design SwipeUp) und
- ganz viel Jersey-Schrägband.


Ich mag das Material Jacquard und die Muster von Hamburger Liebe sehr. Irgendwie fehlen mir aber die Ideen, um Kleidung für mich daraus zu nähen. Für eine leichte Decke fand ich es aber ideal. Die Rückseite sieht zwar nicht aus wie die Vorderseite, aber man kann sie gut anschauen, sodass eine Lage Material reicht. Ich habe mir ein Quadrat zugeschnitten - so groß, wie es aus meinem Stoffstück eben ging (das waren 87 x 87 cm). Die Ecken habe ich mit einer Untertasse abgerundet - so konnte ich das Schrägband schön gerundet anbringen (weil ich aus dem Jersey-Band keine Briefecken falten wollte und es zu der Decke ganz gut passt). An der Vorderseite habe ich es mit einem Geradstich angenäht und auf der Rückseite per Hand. Wenn man die 2. Seite auch mit der Maschine näht, geht es nochmal schneller (dann würde ich das Band aber zuerst an der Rückseite festnähen und dann knappkantig auf der Vorderseite, damit es da schön gleichmäßig wird).

Viele Grüße, 
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)

Dienstag, 13. August 2019

Flowers for the Girl - Babystrampler mit Plott

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hallo  zusammen :)

Hach ja, Babysachen sind sooooo klein. Da braucht man fast keinen Stoff dafür! Deshalb war natürlich auch noch etwas übrig vom "Coming-Home-Set". Den grauen Stoff mit den Blümchen wollte ich gerne mal mit senfgelb kombinieren. Gewählt habe ich als Schnitt wieder den Tiger-Strampler (das Freebook, welches es bei Tigerlilly in der Facebook-Gruppe gibt, wie schon *hier* genäht und gezeigt), aber dieses Mal habe ich ihn 2-geteilt genäht - weil ich ja 2 Stoffe hatte.

Als ich dann fertig war mit dem Nähen, fand ich das Gelb doch ein wenig eintönig. Irgendwie fehlte mir da was. So kam ich auf die Idee, mal wieder den Plotter anzuwerfen. Ein paar wenige Plott-Dateien besitze ich schon. Daraus habe ich den "Blumenwiese Rapport" von MamasSachen gewählt, ein bisschen was davon weggelassen (weil ja nicht so viel Platz ist auf so einem Babystrampler) und das dann noch so verkleinert, dass es auf den oberen Strampler-Teil passt. Ähm ja, es ist ein bisschen filigran geworden. Eigentlich habe ich kein Problem damit, etwas zu entgitern, ich mach das ganz gerne - aber das war schon ne Nummer. Aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall.


Und um nochmal auf den wenigen Stoffverbrauch zurück zu kommen: Bitte wie klein sind nur diese Beinbündchen? Da passt ja der Nähfuß fast nicht rein! Ich fand es auch echt schwierig, Teil für Teil zu nähen ohne ein Gefühl dafür zu haben, ob es dem Baby wohl passen wird bzw. ob das Ergebnis der gewählten Größe entspricht. Abwarten ist da nicht unbedingt meine größte Stärke, aber ich musste ja. Ich habe dann einfach weitere Sachen fürs Baby genäht. Und noch mehr und noch mehr .... und deshalb wird es hier auch noch einige Posts mit Babysachen geben. Ich hoffe, ihr mögt es genau so sehr wie ich.


Viele Grüße, Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)
Kostenlose Schnittmuster Linkparty von Katja (Nähfrosch)
Plotterparty von Daniela (Sewing Elch)

Dienstag, 6. August 2019

Kuschelalarm! - ein Nest fürs Baby

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hey!

Heute zeige ich euch etwas genähtes, von dem ich - als ich es nähte - nicht wusste, ob man es wirklich braucht: ein Babynestchen. Bestimmt ist es ganz kuschelig fürs Baby, dachte ich. Ich hoffte, dass es sich darin sehr geborgen fühlt (tut es aber nicht, weiß ich mittlerweile). Und: hätte ich es nicht nähen können (und wollen), hätte ich wohl keines gekauft. Und in der Praxis ist es auch recht wenig im Einsatz.

EDIT: An dem Tag, als ich diesen Blogpost veröffentlichte (getextet war er schon ein paar Wochen früher), schlossen Baby und Nestchen Freundschaft.

Aber nun kann ich ja nähen und war neugierig, wie das funktioniert. Und schön ist es ja auch - das Nest und die Tatsache, seinem Baby eines zu nähen.

Am Anfang stand die Frage nach dem Schnitt. Ich habe mir verschiedene Anleitungen angeschaut und mich dann für die von Stilweg entschieden. Dank Anleitungsvideo erschien mir die Umsetzung gut machbar - und so war es dann auch.


Doch bevor ich nähen konnte, musste erstmal Material her. Die Stoffe sind vom Möbelschweden, ebenso die Füllung (Füllwatte von 2 Kissen 50 x 50 cm habe ich hineingestopft). Schrägband, Kordel und Kordelstopper hatte ich noch zu Hause. Für die Wattierung des "Bodens", also er Liegefläche, habe ich statt dem empfohlenen mehrlagigen Vlies eine Schaumstoffplatte eingenäht. Dafür habe ich ein günstiges Stuhlpolster für Hochlehnstühle gekauft und aus dem Rückenteil die "Matratze" für das Nestchen geschnitten.


Ganz einfach war es nicht, das große und nun formstabile "Gebilde" durch die Nähmaschine zu schieben. Aber mit einer Kombination aus Obertransportfuß, vorne schieben und hinten ziehen (und dabei irgendwo noch den Babybauch unterbringen) hat es geklappt. Ein paar kleine Fältchen habe ich eingenäht, aber die sieht man am Ende, nachdem das Nestchen zugezogen ist, ohnehin nicht.


Und dann habe ich noch eine Änderung vorgenommen. Eigentlich wird die Wendeöffnung (zwischen den Schenkeln des "U") mit einem Schrägband verschlossen. Das war aber quasi unmöglich bei meinem gut gepolsterten Nest und sah dementsprechend aus. Deshalb habe ich den Stoff eingeschlagen und die Öffnung per Hand zugenäht. Mir macht das nichts aus, dank einiger Übung komme ich mittlerweile sehr zügig voran und mit dem Ergebnis bin ich optisch auch sehr zufrieden.


Liebe Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:

Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)
Kostenlose Schnittmuster Linkparty von Katja (Nähfrosch)

Dienstag, 30. Juli 2019

Coming-Home-Set fürs Baby

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)


Huhu,

nachdem ich zum warmwerden eine Hose und danach ein Wickelshirt genäht hatte, war ich etwas angefixt. Beides ging mir recht zügig von der Hand. Da hat man einfach schneller ein Ergebnis in der Hand als bei einer Tasche, bei der man Einlagen aufbügelt, Innentaschen näht etc. Nachdem die vorigen Sachen in Größe 56 waren, beschloss ich, auch noch etwas in Größe 50 zu nähen in der Hoffnung, dass es einige Male getragen werden kann (und mittlerweile weiß ich, dass dem so ist - es passt noch alles). Ich entschied mich für das Coming-Home-Set von Kits4Kids (den Wickelpulli davon hatte ich ja schon genäht) und kaufte 2 passende Jersey-Stoffe und etwas Bündchenware.



Dann ging es los und hätten mir nicht farblich passende Bindebänder gefehlt, wäre ich richtig schnell fertig gewesen. Mit den Bindebändern bin ich nicht so ganz zufrieden, die sind mir ein bisschen dick. Ich hatte echt nach etwas dünnerem gesucht, aber nicht gefunden. So musste ich hoffen, dass es schon gehen wird. Mit dem Rest vom Set war ich sehr zufrieden.



Liebe Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)
Kostenlose Schnittmuster Linkparty von Katja (Nähfrosch)

Dienstag, 23. Juli 2019

Das Ergebnis von „beim Zuschnitt total verzählt“


 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)
Hey!

Neulich habe ich euch unsere Picknickdecke gezeigt (*hier*). Beim Zuschnitt hatte ich mich böse vertan. Es waren um die 50 Quadrate und noch einige kleine Reststücke vom Stoff übrig. Man kann sich ärgern, so viel Stoff verschnitten und so viel Zeit dafür gebraucht zu haben. Oder man kann eine Babydecke daraus nähen - was für mich gerade sehr passend war ;).

Das Ursprungsmaß der Quadrate (ca. 15,5 x 15,5 cm zugeschnitten und ca. 14 x 14 cm vernäht) war mir etwas zu groß, weshalb ich sie auf 13 x 13 cm gekürzt habe, sodass sie vernäht ca. 11,5 x 11,5 cm groß sind. Ja, das hat nochmal Zeit gekostet und die Rest-Streifen waren zu nichts mehr zu gebrauchen, aber egal - das war halt notwendig für diese Decke. Aus den vorhandenen Rechtecken sowie den kleineren Reststücken habe ich dann 73 Quadrate erhalten. Die Decke wurde also 7 Quadrate breit und 10 Quadrate hoch. Oder in Maßen ausgedrückt: 80,5 x 115 cm.




Fix habe ich alle Stoffteile angeordnet. Ja, dieses Mal habe ich kurzen Prozess gemacht und nicht 3 Stunden Quadrate verschoben. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich es so geschafft habe. Und dabei bin ich mit dem Ergebnis auch noch zufrieden. Das zusammennähen geht mittlerweile ratzfatz. Für die Rückseite habe ich einen Fleece verwendet. Beide Lagen habe ich zusammen genäht und dann das Binding … was nehm ich nur? Knallbunt wie bei meinen bisherigen großen Quilts kam nicht in die Tüte, das wäre zu viel und zu unruhig. Beim Rundblick durch den Stoffschrank blieb nur der türkise Stoff übrig, von dem ich dank diesem Stoffbeutel, der aus dem gleichen Stoff genäht ist den ich auch für die Decken gewählt hatte, noch ein etwas größeres Reststück hatte. Passt.

Beim Annähen der 2. Seite des Bindings habe ich lange geflucht. Die Nadel wollte nicht so recht durch den Fleece. Irgendwann kurz vor dem Ende habe ich versehentlich zu einer anderen Nadel gegriffen. Sie war ein bisschen dünn. Aber sie flutschte ganz hervorragend durch den Fleece. Warum habe ich die nicht vorher genommen? Man lernt halt nicht aus und auch bei der 4. Decke bin ich am Ende etwas schlauer. Und Decke Nummer 5 folgt ganz gewiss. Ich hätte da noch so viele Stoffe, die ich dafür vernähen könnte. Bleibt die Frage: Wie viele Decken braucht so ein Baby wirklich? So viel kann ich euch verraten: diese ist nicht die einzige geblieben :).

Liebe Grüße,
Katharina


Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)

Sewing4MyHome von Steffi (Tophill Kitchen)

Dienstag, 16. Juli 2019

Ahoi! - ein maritimer Babystrampler

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hallo  zusammen :)

Meine Liste mit all den Dingen, die ich gerne fürs Baby nähen wollte, war lang. Unter anderem stand da ein Strampler drauf. Ein Grund, warum ich auch so manches Kleidungsstück nähen wollte, war der Gedanke, dass man super Reste verarbeiten kann, da man für die kleinen Größen nur kleine Stoffstücke braucht. So kam es also, dass das Baby zu einem blauen Strampler mit Herzchen kam - passend zu meinem Top (siehe *hier*). Es blieb die Frage, ob ich wohl wieder in das Top passe, solange das Baby in Kleidergröße 50 passt ... das wäre Voraussetzung für einen Tag im Partnerlook. Und mittlerweile ist das Baby da und ich weiß, dass ich ins Shirt passe. So haben wir einen Tag im Partnerlook verbracht.

Genäht habe ich den Strampler nach dem Schnitt für den Tigerstrampler von TigerLilly (gibt es for free in der Facebook-Gruppe) in der weiten Variante. An den Druckknöpfen habe ich den Jersey mit WonderDots verstärkt. Und dass unten genau im Schritt ein rotes Herzchen prangt ... das sieht man gar nicht so deutlich, wenn das Baby mit Windel darin steckt. Auf jeden Fall ist das ein supersüßes Sommeroutfit mit einem weißen Body darunter und wird hier gerade regelmäßig getragen.


Bis bald!
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)
Kostenlose Schnittmuster Linkparty von Katja (Nähfrosch)

Dienstag, 9. Juli 2019

Eine Picknickdecke. Etwas spontan genäht und beim Zuschnitt brutal vertan

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Huhu und Hallo :)

Wer von euch hat eine Picknickdeckee? ... Ich habe nämlich eine. Lange hatte ich keine und auch nicht den Bedarf. Aber dann war ich mit einer Freundin unterwegs, die sich eben eine nähen wollte. Sie hat Stoff gekauft und beschichtete Baumwolle für die Unterseite. Als ich dann einige Zeit später in einem Stoffladen stand (das kommt leider nicht so oft vor) und all die schönen Stoffe sah, sprang mein Näh-Hirn sofort an. "Da kannst du kombinieren. In echt und in Farbe, nicht nur am Bildschirm so ungefähr und nachher ärgerste dich wieder. Dort hinten steht auch Wachstuch. Los, fang an! Jetzt nähst du dir eine Picknickdecke."

Circa 30 Minuten später war ich einen Stoffbeutel voller Material reicher und mein Konto um einiges leichter. Gekauft hatte ich Baumwollstoffe in gelb, blau, türkis und rot. Jeweils 3 verschiedene Muster je Farbton. Und natürlich Wachstuch für die Unterseite (in türkis mit Sternchen). Geplant war natürlich nichts und weil die Decke nicht zu mickrig werden sollte (das ist doch doof, wenn man permanent aufpassen muss, dass man nicht von der Decke "fällt"), habe ich lieber etwas mehr gekauft.


Das Material lag dann natürlich eine Weile herum (kleine Aufklärung zur Zeitschiene: Stoffkauf Sommer 2018, Nähen im Herbst 2018, Fotos Sommer 2019 - wegen Wetter und guter Gelegenheit und so) bis ich mich an die Planung machte. Die Decke ist ca. 140 cm breit und 196 cm lang. Oder: sie ist 10 Quadrate breit und 14 Quadrate lang. Die Quadrate sind vernäht ca. 14 x 14 cm groß. Dafür habe ich sie 6x6 Inch zugeschnitten - weil mein Inch-Lineal einfach besser ist als das in Zentimetern und 6 Inch ungefähr 15,5 cm entspricht, was bei 7 mm Nahtzugabe am Ende für 14x14 cm passt.


Nach der Planung habe ich geschnitten. Und geschnitten und geschnitten und geschnitten. 196 Stoffquadrate. Das sind sehr viele. Zu viele. Fakt ist: 140 hätten gereicht. Ich muss da irgendwie auf meinem Notizzettel verrutscht sein zwischen 10 x 14 = 140 Quadrate und fertige Größe 14 Quadrate a 14 cm = 196 cm. Die fertige Länge der Decke in Zentimetern entspricht nicht der Anzahl der benötigten Quadrate. Aber nun waren sie zugeschnitten. Ich hatte das natürlich erst gemerkt, als ich auf dem Boden saß und puzzelte und es mir irgendwann doch komisch vorkam, dass ich so viele Quadrate übrig hatte (ein paar Überbleibsel hatte ich einkalkuliert für leichteres Anordnen, aber eben nicht so viele).


Dann ging es endlich an die Nähmaschine und das lief auch ganz gut. Zuerst habe ich die Reihen genäht und diese dann aneinander. Zwischendurch wurden natürlich fleißig die Nahtzugaben zur Seite gebügelt. Ich komme dabei mittlerweile ganz gut und fix voran. Als ich dann das fertige Top auf das Wachstuch legte, war mir das aber zu dünn. Also noch ein Fleece (ja, ich habe zum füttern einfach einen günstigen Fleecestoff verwendet) bestellt und zwischenrein gepackt.


Um das Wachstuch nicht zu durchlöchern, habe ich darauf verzichtet, alle Lagen zusammen zu quilten. Stattdessen habe ich Top und Wachstuch rechts auf rechts zusammen genäht (und natürlich das Fleece noch dazu gepackt) und rundum Füßchenbreit zusammen genäht. Dabei habe ich die Ecken abgerundet, denn bei dem ganzen Material wären niemals schöne spitze Ecken entstanden. Am Ende wurde das Ganze noch gewendet und 1x außenrum abgesteppt - dabei schließt sich auch die Wendeöffnung.

Und schon war sie fertig, die Picknickdecke. Nur die 56 (und ein paar mehr) Quadrate lagen noch herum. Was ich damit gemacht habe, zeige ich euch auch bald. Aber vielleicht könnt ihr euch das auch schon denken ;)

Viele Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)

Dienstag, 2. Juli 2019

Mein erstes Wickelshirt - schonmal ganz gut

 Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt.unbeauftragt)

Hey!

Neulich hatte ich euch meine erste Babyhose (*hier*) gezeigt. Ich fange ja gerne mit einfachen Sachen an und habe etwas Respekt vor schwierigeren oder unbekannten Dingen. Aber irgendwann trau ich mich dann doch und meistens stelle ich dabei fest: So schwer ist es gar nicht.

So war es auch mit dem Baby-Wickel-Shirt. Da wir den Tipp bekommen haben, uns Wickelbodys und -shirts zu zulegen, damit man den Babykopf nicht durch die Ausschnitte quetschen muss, wollte ich die natürlich haben. Nur das Beste für den Babykopf! ... Wobei mir natürlich schon klar ist, dass es mit "normalen" Oberteilen auch gehen muss - ging ja schließlich jahrzehntelang davor auch. Aber egal, ich kann ja nähen, also wird das probiert.

Entschieden habe ich mich für das "Coming-Home-Wickelshirt" von Kits4Kids (ein Freebook) und genäht habe ich es aus einem weißen Jersey mit maritimem Muster - passend zur roten Hose (siehe oben). Das Shirt kann man auf verschiedene Weisen nähen. Ich habe mich für Version 1 mit Bündchen und Bindebändern entschieden. Das Bündchen habe ich wohl beim annähen etwas gedehnt und dann kringelte es sich etwas. Aber da dachte ich mir: "wenn da mal Inhalt drin ist, wirds schon werden".

Um das Outfit zu ergänzen, gab's noch fix ein Knotenmützchen nach der Anleitung von zaaberry dazu. Ich mag das Zipfelmützchen einfach. Vielleicht nähe ich zu jedem Outfit eines dazu ;)

Liebe Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Handmade On Tuesday von Kati (Malamü)
Creadienstag von Anke
DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)
Kostenlose Schnittmuster Linkparty von Katja (Nähfrosch)

Donnerstag, 27. Juni 2019

Das Frühlingsshirt aus Viskosejersey - neuer Lieblingsschnitt und neues Lieblingsmaterial

Werbung wegen Verlinkung, Produktnennung (unbezahlt.unbeauftragt)
Hej!

Auf ein neues! Vor 2 Wochen hatte ich euch zuletzt ein genähtes T-Shirt gezeigt, das nicht ganz so optimal gelungen war (vermutlich wegen der Kombi aus falscher Größe und selbstgebastelter Umstandsshirtmodifikation). Aber ich war motiviert und wollte es nochmal versuchen, schließlich hatte es ja beim Shirt Michi auch schon geklappt.

Da ich mir unlängst den Viskosejeresey von Hamburger Liebe mit den Regenbögen (High-Five-Kollektion) und einen passenden Kombistoff in Beerenfarbe geordert hatte, sollte es ein Schnitt sein, bei dem ich diese beiden Stoffe kombinieren konnte.


Das Schnittmuster "Frühlingsshirt - Women No. 28" von Lillesol und Pelle hatte ich vor ein paar Wochen (oder Monaten?) gekauft, gedruckt und dann verschoben. Jetzt passte es ideal. Dieses Mal habe ich ohne nochmal zu Messen die Größe 38 genäht, die ich schon ausgedruckt hatte und habe mich für die Variante mit Beleg entschieden.

Jedoch habe ich folgenden Änderungen für den Schwangerschaftsbauch vorgenommen:

  • Das Vorderteil habe ich rechts und links um 5 cm verbreitert
  • Außerdem habe ich dieses um 10 cm verlängert und mit Framilonband gerafft. 
Für den Saum habe ich unten 2 cm und an den Ärmeln 1,5 cm zugegeben. Merke fürs nächste Mal: Für die Coverlock-Naht sind 2 cm besser, zurückschneiden kann man immer noch.

Mein Fazit: Ich mag den Schnitt und die Anleitung. Dank Video lief es sogar richtig rund und ich hatte einfach Spaß am Nähen. So soll das sein. Und der Viskosejersey ist schön dünn und trägt sich super. Ich mag mein neues Shirt und muss mir unbedingt noch eines "in normal" nähen.


Bis bald,
Katharina

Verlinkt bei:
Du für Dich am Donnerstag von Katja (Nähfrosch)
Kugelbauch Linkparty von Katja (Nähfrosch)