Dienstag, 18. Juni 2019

Ich mag schöne Spucktücher haben – aber nicht um jeden Preis

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Hallo  zusammen :)

"Spucktücher braucht ihr viele", haben sie gesagt.
"Ich will welche in schön", habe ich gesagt.
"Aber die sind so arg teuer", hat der Geldbeutel gesagt.
"Na dann näh ich mir die selbst", habe ich gesagt … und gemacht.

Musselin liegt ca. 140 cm breit. Ich habe mir also Stücke von 70 cm Länge bestellt, in der Mitte geteilt, alle Kanten etwas begradigt, diese dann 2x umgeschlagen und rundum mit einem Geradstich und meinem (mittlerweile heißgeliebten) Schmalkantfuß abgesteppt. Ich gebe zu, am Anfang war das sehr fummelig, aber so ab dem 3. oder 4. Tuch war ich voll drin. 


Die Ecken habe ich per Hand nochmal etwas nachgearbeitet, da steckt halt einfach ein kleiner Pingel in mir. Womöglich sind die Tücher nicht exakt 70 x 70 cm groß, aber das sind gekaufte Spucktücher nach dem Waschen und Einkringeln doch auch nicht. Auf ein paar Zentimeter kommt es wirklich nicht an.

Nun fragt sich nur noch, wie es sich anfühlt, diese schönen, bunten, dezent gemusterten, mit Liebe genähten Tücher vollspucken zu lassen. Ich hoffe, dass ich damit gut leben kann – wo ich sie ja extra dafür genäht habe. Und mal schauen, vielleicht kommen noch ein paar dazu, denn angeblich braucht man ja richtig viele davon. Ich kann also noch eine Weile nähen und behaupten, das fällt immer noch unter "viele" ;)


Viele Grüße,
Katharina

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Donnerstag, 13. Juni 2019

Shirt? Kleid? Hm ... Shirt Amsterdam als Umstandsshirt

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Hey!

Heute habe ich mal wieder ein Umstandsshirt zu zeigen. Als die Temperaturen wärmer wurden, wurden meine Kleidungsstücke nämlich knapp. Nachdem es mit Shirt Michi so gut geklappt hatte, wollte ich einen neuen Schnitt ausprobieren. Das war keine so gute Idee. Oder besser gesagt: meine Wahl war nicht so optimal.


Schon länger steht hier das Buch "Alles Jersey - Shirts und Tops: Schnitteile kombinieren - über 500 Oberteile nähen" im Regal. Daraus sollte es ein Shirt werden. Meine Wahl fiel auf das Shirt Amsterdam mit amerikanischem Ausschnitt. Dafür hatte ich mir einen grün-grün-gestreiften Jersey bestellt, von dem es aber leider nur noch 1 Meter gab. Laut Buchangaben völlig ausreichend. Jedoch musste ich mir das Vorderteil ja etwas modifizieren, um die Babykugel in das Shirt zu bekommen. Ich wollte es trotzdem versuchen.


Als der Stoff dann da und die Zeit reif war, fing ich an. Zuerst musste ich mich natürlich für eine Größe entscheiden. Abmessen mit Babybach ist gar nicht einfach bzw. geht in der Taille gar nicht. Laut Brustumfang (der hier jetzt nicht so arg zugenommen hat) sollte ich eine 44 nähen. 44?!?! Es erschien mir dann doch arg groß und ich habe auf 42 reduziert. Hier habe ich dann vorne um 10 cm verlängert und dieses Mal rechts und links um 6 cm verbreitert, da die Schwangerschaft schon fortgeschritten war und das Shirt ja möglichst lange passen sollte. Dann ging es ans Nähen.

Hier habe ich dann ziemlich schnell festgestellt, dass das Buch die Puffärmel vorsieht. Nein, die will ich nicht wirklich. Ich habe mir also aus dem "Baukasten" neue Ärmel gesucht, konnte die zum Glück aus den Puffärmeln zuschneiden (das Restmaterial hätte nämlich nicht gereicht) und weiter ging es. Das Einnähen des Ärmels ist dann trotzdem fehlgeschlagen, ich musste trennen und habe ihn Pi-mal-Daumen angenäht. Nicht optimal, aber ok.


Ansonsten lief es eigentlich ganz gut, auch mit dem Schrägband, mit dem ich die offenen Kanten eingefasst habe. Nur: das Shirt ist halt einfach zu groß, das war so nicht geplant. Größe 42 + 2x 6 cm Verbreiterung hätten halt nicht sein müssen. Tja, nun ist es so. Vielleicht ist es ja nochmal ganz gut, ein so großes T-Shirt zu haben. Oder ich freue mich, wenn mir unten ein Lüftchen ins abstehende Shirt weht, das ein bisschen aussieht wie ein zu kurzes Kleid. Ansonsten wird es halt ein Home-Shirt. Und ansonsten kann es ja immer noch ein 2. Leben als Kinderkleidung bekommen.


Das Shirt ist nun so und ich wollte nicht weiter daran herumändern. Aber nochmal einen neuen Schnitt ausprobieren - das wollte ich >>> Coming soon.

Liebe Grüße,
Katharina


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Dienstag, 4. Juni 2019

Eine Hose braucht das Kind


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Hey!

Genähte Hosen für Babys sieht man sehr viele. Klar, dass ich auch eine nähen musste.
Gewählt habe ich den Schnitt "Hose Frida 2.0" von Milchmonster (bis Größe 62 auch als Freebook).

Den roten Jersey hatte ich gerade da. Da mir das zu langweilig war, habe ich mich an Hosentaschen (vorne und hinten) sowie Kniepatches ausgetobt. Eigentlich völlig überflüssig, denn Babys, die Größe 56 tragen, haben keine Taschentücher in den Hosentaschen. Und auch nichts anderes. Und natürlich krabbeln sie auch nicht auf den Knieschonern herum. Der ganze Schnickschnack erfüllt rein optische Zwecke. Aber das ist Grund genug.

Das war bestimmt nicht die letzte Hose, die ich für den Nachwuchs genäht habe. Saubequem sieht sie ja schonmal aus. Vielleicht muss ich mir selbst auch irgendwann eine Hose nähen.

Liebe Grüße,
Katharina



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Donnerstag, 30. Mai 2019

Endlich wieder eine Tasche! - Die Jack Tar Bag

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Huhu,

nach viel zu langer Zeit habe ich mir mal wieder eine Tasche genäht. Und die macht sich auch ganz gut hier als Abwechslung zwischen all den Schwangerschafts- und Babyposts. *lach*

Genäht habe ich die Jack Tar Bag von Merchant and Mills. Die wollte ich schon seit über einem Jahr nähen. Seitdem liegen Schnitt, Material-Kit und DryOilskin (alles über Tillabox selbst gekauft) schon hier herum. Dass das viel zu lange ist, habe ich gemerkt, als ich den Oilskin hervorgezogen habe und in der Rolle das Weihnachtsgeschenkpapier gefunden habe, das ich im Dezember gesucht hatte. Ja, als ich das im Frühjahr 2018 da reingewickelt habe, hätte ich nicht gedacht, dass es so lange dauern würde, bis ich Zeit und Muße für die Umetzung finde. Aber manchmal ist es halt so. Und weil ich noch Material übrig habe, steckt das Geschenkpapier jetzt immer noch darin. Mal schauen, ob ich mich Weihnachten 2019 daran erinnere (falls es dann immer noch im Oilskin steckt). Aber es geht ja nicht kaputt und Weihnachten kommt immer wieder.

OK, zurück zur Tasche. Die Anleitung ist auf Englisch. Eventuell vielleicht hat mich das ein wenig abgeschreckt. Im Nachhinein muss ich sagen: Es ist gar nicht schwer, denn es sind Zeichnungen dabei, die bei etwas Näherfahrung fast selbsterklärend sind. Und die paar Worte, die mir dann beim Lesen des englischen Textes nicht klar waren, habe ich halt nachgeschlagen. Näh-Englisch haben sie uns in der Schule nicht beigebracht. Schade.


So einfach wie die Anleitung ist eigentlich auch die Tasche. Man braucht nicht so viele Schnittteile und diese werden auch recht einfach zusammen genäht. Man braucht kein Vlies, was ebenfalls zu einem schnellen Ergebnis führt. Ja, ich finde, die Tasche ist recht simpel - sowohl in der Form als auch in der Machart.


Zusätzlich zu den beschriebenen Arbeitsschritten habe ich innen ein großes Reißverschlussfach für Wertgegenstände eingearbeitet. Und ich habe die Nahtzugabe der Seitennähte zur Seite gesteppt - so liegen sie schön flach und Steppnähte mag ich optisch auch sehr. Deshalb habe ich auch noch eine am oberen Rand angebracht, nachdem die Innen- in die Außentasche gesteckt war.
Die Innentasche ist übrigens aus schwarz-weiß-gestreifter Baumwolle. Das habe ich so schon vielfach gesehen. Aber es ist einfach gut und der Stoff aus meinem Fundus passte wirklich am Besten zum Rest. Deshalb ist es halt so.

Den Ledergurt habe ich etwas gekürzt, da mir die Tasche sonst irgendwo auf Kniehöhe hängen würde. Vor dem anbringen der Nieten und dem damit verbundenen Stanzen der Löcher hatte ich großen Respekt. Im Nachhinein war es natürlich nicht schlimm, tat nicht weh und hat einfach super geklappt.


Das Einzige, was nicht so gut lief, war das Wenden der Griffe und Schlaufen. Das war vielleicht fummelig. Hier würde ich beim nächsten Mal (ja, die Chancen für Jack-Tar-2 stehen gut) ausrechnen, wie breit meine Streifen sein müssen, damit ich sie einfach 4-fach falten und knappkantig absteppen kann (oder Gurtband verwenden). Das braucht minimal mehr Material und spart mir dafür viel Zeit und Geduld. Geduld habe ich ja eigentlich viel (zumindest beim Nähen), aber die Zeit dafür kann man ja wahrlich besser nutzen. Achja, und den Magnetknopf würde ich erst nach dem Wenden (und vor dem Schließen der Wendeöffnung) anbringen. Bei 1,5 cm Nahtzugabe war er mir nämlich glatt im Weg. Das Stück Naht konnte ich zwar mit dem Reißverschlussfuß nähen, aber wenn man nur die Schlitze zum Durchstecken vorbereitet und den Knopf später anbringt, läuft es eben runder.



Nun warte ich gespannt, wie viel Zeit verstreicht, bis ich wieder eine Jack-Tar-Bag nähe. Lust hätte ich, aber halt noch ganz viele andere Ideen.

Liebe Grüße,
Katharina

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Dienstag, 21. Mai 2019

Blumenkissen – ein Experiment

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Hey!

Es gibt mal wieder einen neuen Kissen-Post. "Motivkissen" habe ich in den letzten Monaten wirklich einige genäht. Es hatte sich mal wieder Besuch angekündigt und im Sinne der Gerechtigkeit (könnte an meinem Sternzeichen Waage liegen) habe ich wieder Kissen für die Übernachtungskinder genäht. Es soll ja keiner benachteiligt werden. Bei den Besuchen davor gab es schon Äpfel und einen Haifisch. Nun ist es Frühling. Was könnte man da nähen? Blumen vielleicht? Passt doch super zu Mädchen im Kindergartenalter.

Aber wisst ihr was? Das Suchmaschinenergebnis war so gar nicht, wie ich mir das vorgesellt hatte. Ich wollte in der Mitte einen großen Kreis und darum herum ein paar kleinere Blütenblätter. Also entweder, meine Vorstellung war absurd oder ich habe falsch geg**gelt. Aber das hat mich nicht aufgehalten. So habe ich mir einen Kreis gezeichnet, dazu 9 Blütenblätter außenrum und habe einfach mal losgelegt.

Am Anfang stand der Stoffzuschnitt. Jeweils 2 Blütenblätterteile habe ich an der Außenkante zusammen genäht und innen offen gelassen. Hier habe ich dann ein Volumenvlies eingeschoben. Fragt mich nicht, was für eines. Das war mal ein Fehlkauf ganz am Anfang meiner Nähzeit. Es ist nicht aufbügelbar und auch so schwer zu bändigen – ziemlich störrisch. Aber in den Blütenblättern macht es sich super. Es klumpt nicht wie Füllwatte. Danach habe ich die Blütenblätter um den Kreis gesteckt und knappkantig festgenäht. Hier habe ich ein bisschen Mist gebaut und der Kreis-Stoff hat stellenweise Falten geworfen, sodass ich ihn mehrlagig festgenäht hatte. An den Stellen musste ich dann auftrennen und nochmal annähen. Danach noch der 2. Stoffkreis darauf und füßchenbreit zusammengenäht (Wendeöffnung nicht vergessen). Noch mit Füllwatte füllen, Wendeöffnung schließen und fertig ist es.


Joa, kann man so machen. Ich mag meine Blumenkissen sehr und würde sie auch genau so wieder nähen. (Ob das so fachmännisch ist, weiß ich nicht – ist mir aber egal)

Viele Grüße,
Katharina



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Donnerstag, 16. Mai 2019

Die 2 Fehler meines Sweatshirts (Frau Lene von Hedi näht)

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Hallöle

Ja, ich mache immer noch Fehler beim Kleidung nähen. Womöglich stelle ich mich saublöd an. Oder ich habe verdammt viel Pech. Aufgeben ist aber keine Option für mich. Ich probiere weiter und so total untragbar sind meine Sachen ja gar nicht.

Es sollte ein Sweatshirt sein. Den Schnitt "Frau Lene von Hedi näht" und den Stoff dafür (von Stoff + Stil) hatte ich gekauft, bevor ich schwanger war. Am Anfang der Schwangerschaft wollte ich auch noch einen ganz normalen Pulli daraus nähen. Aber irgendwie hat sich das Nähprojekt immer weiter verschoben und meine Bauchkugel wuchs, sodass dies wenig Sinn gemacht hätte. Also habe ich mir den Schnitt modifiziert:
  • Seitlich unterhalb der Schulter um 7,5 cm verbreitert
  • Vorder- und Hinterteil um 5 cm verlängert, weil der Pulli auf vielen Fotos so kurz aussah. Wäre aber doch nicht nötig gewesen.
  • Vorderteil nochmal um 10 cm verlängert und mit Framilonband auf die Länge des Rückenteils gerafft
Soweit so gut. Beim Zuschnitt ist mir dann wohl ein Fehler bzgl. dem Fadenlauf unterlaufen. Mein Gefühl sagte, das ist verkehrt, es sieht falsch aus. Aber der Kopf war der Meinung, dass ich mich ja an der Seitenkante des Sweats orientiert habe und die ja wohl ausschlaggebend für den Fadenlauf wäre. Fakt ist, dass der Fadenlauf falsch herum ist. Der läuft mir jetzt von rechts nach links über die Plauze und den Rücken (oder von links nach rechts). Außenstehende sehen das vielleicht nicht. Aber ich schon. Trotzdem ist der Pulli tragbar. Es ist nicht so, dass er total aus der Form wäre. Wie ich das jetzt genau geschafft habe mit Fadenlauf, Seitenkante und dem Fehler, kann ich nicht mehr nachvollziehen.


Die Details meiner Frau Lene:
  • An den tiefer gesetzten Schulternähten habe ich senfgelbe Jerseystreifen eingenäht (übrigens ist der Fadenlauf hier richtig - allerdings an dieser Stelle wohl ziemlich egal)
  • Die Ärmel zieren ein Rispband
  • Auf der Brust prangt mein erster richtiger Plott. Vorher hatte ich nur mit Größenlabels experimentiert. Danach sollte es gleich der 3-farbige „Oh yeah!“-Schriftzug von Hamburger Liebe sein. Er hält gut, aber die gelbe Folienlage ist mir am Ende etwas verrutscht. Hallo Fehler Nummer 2. Aber hej, ist doch egal, oder?
Fazit: Ich brauche auf jeden Fall noch eine weitere Frau Lene, bei der der Fadenlauf richtig herum läuft (wenn die Plauze dann wieder weg ist, denn gerade ist mir so warm, dass ich keine Pullis brauche). Und: ich sollte viel mehr Plotten.

Bis bald!
Katharina

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Dienstag, 7. Mai 2019

Eine Spielzeugtonne, die ich zu gerne selbst behalten würde

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Huhu :)

Heute geht es schon weiter mit meinem nächsten Nähwerk für's Baby (daran müsst ihr euch nun wohl gewöhnen). Es ist eine Spielzeugtonne. Ich habe sie gleich nach den Handtüchern genäht.

Ihr dürft euch gerne fragen, warum man (ich) einem Baby erstmal einen überdimensionalen Spielzeugbehälter näht, wo es am Anfang doch gar kein Spielzeug braucht.
Und wisst ihr was? Ob ihr es wissen wollt oder nicht: ich erkläre es euch hier.
Grund 1: Dieser süße Stoff lag hier schon eine Weile herum und ich wollte ihn vernähen, am besten großflächig damit er gut zu sehen ist. Da es sich um einen Canvas handelt, ist er ideal geeignet für ein so großes Utensilo.
Grund 2: Ein erstes Geschenk lag auf der Kommode und die ersten 3 Kleidungsstücke vom Babybasar daneben. Wohin damit? Na, in die Spielzeugtonne. Über Wochen habe ich sie immer weiter gefüllt und sie hat brav geschluckt, was ich ihr gab. So war alles fürs Baby erstmal beisammen und aufgeräumt.

Und irgendwann wird die Tonne dann auch mit reichlich Spielzeug gefüllt werden. Falls ... ja falls ich sie dem Baby wirklich überlassen kann. Sie wäre so superpraktisch für meine Wachstuch- und Kunstlederrollen. Aber vielleicht muss ich mir da einfach nochmal ein Riesenutensilo für mich nähen.


Noch ein paar Details:
  • Außenstoff: Canvas Wildwood creme multicolor (via Snaply) für die "Wand" (für den Boden hat das Stück nicht gereicht, da habe ich einen Rest vom Outdoorstoff des Sitzwals verwendet, der ist dafür bestimmt gut geeignet)
  • Außenstoff verstärkt mit Decovil I light für einen tollen Stand (aber nicht im Bereich der Nahtzugabe)
  • Innenseite: Textilwachstuch Leinenlook grau (via Stoff+Stil)
  • Größe: so groß, wie es der Stoff hergab; Durchmesser ca. 33,5 cm, Höhe ca. 46 cm
  • Für die Henkel habe ich Gurtband aufgenäht und die Naht mehrfach genäht für einen langen Halt. Um den Anfang bzw. das Ende des Bandes und die Naht zu verdecken, habe ich SnapPap-Patches (mit gerundeten Ecken) angebracht.

Ein Schnittmuster habe ich für meine runden Utensilos bzw. diese Tonne nicht. Im Laufe der Zeit habe ich mir meine eigene Vorgehensweise "zusammengeschustert" und je nach Größe/Material ändere ich meine Vorgehensweise auch einmal. Hier habe ich z.B. die Wendeöffnung in der "Seitennaht" (also in der senkrechten Naht) platziert und auf die volle Länge dieser Naht die Nahtzugabe auf beide Seiten gesteppt (1x rechts, 1x links). Dies habe ich auch im Bereich der Nahtzugabe getan, wodurch ein "Knick" entstand und so lies sie sich dann super mit der Hand zunähen. Das kann ich so nur empfehlen und würde es wieder tun. Dann vielleicht bei meiner eigenen Tonne?     

Liebe Grüße,
Katharina

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Donnerstag, 2. Mai 2019

Mein erstes selbstgenähtes Umstandsshirt: Michi von Schnittgeflüster

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Hey!

Hier schreibt Katharina und ich habe einen Schrank voll nichts anzuziehen. Echt. Mein Kugelbauch hatte sich irgendwann so gerundet, dass nichts mehr passte. Durch die Rundung war alles zu kurz und es zog unten rein. Da ich mit der Kauf-Umstandsmode nicht so recht zufrieden war (*hier* habe ich mich darüber ausgelassen), habe ich mir ein paar Teile selbst genäht.

Den Anfang machte ich mit einem T-Shirt. Den dunkelblauen Stoff mit den grünlich-leicht-goldenen Punkten hatte ich schon etwas länger im Schrank. Es ist kein typischer Jersey. Was genau das ist, weiß ich nicht. Er war meines Wissens nicht all zu teuer und daher der ideale Kandidat für meinen Erst-Versuch.

Als Schnitt habe ich das Shirt „Michi“ von Schnittgeflüster gewählt. Das hatte ich schon einmal genäht (siehe *hier*) und wusste, dass es im Grunde passt - nur eben nicht am Bauch.

Warum ich den Zeigefinger nicht auch in die Hosentasche gesteckt habe? ... Weiß ich nicht.
Folgende Änderungen habe ich vorgenommen:
  • Shirt unterhalb der Achseln verbreitert um 5 cm rechts und links, Breitenversatz geschwungen
  • Das Vorderteil um 10 cm verlängert
  • Die Verlängerung des Vorderteils mit Framilonband gerafft, sodass das Vorderteil genau so lang war wie das Rückenteil
  • Das habe ich mir natürlich nicht selbst ausgedacht, sondern im Internet zusammengegoogelt. Am meisten geholfen und dann daran orientiert habe ich mich am Post von Textilsucht *hier*
  • Die kurzen Ärmel etwas verlängert, ich mag das so lieber.
  • Dann habe ich noch das Halsbündchen etwas breiter gemacht. Ich finde, das passt zum Stoff und seinem Muster.
  • Da ich die Armbündchen nicht säumen wollte, habe ich hier ein "faules" Bündchen angenäht.
hier kann man das breite Halsbündchen gut erkenne. Und die Lachfalten an den Augen. Aber egal.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Vielleicht sieht das Shirt auf dem Foto etwas lang aus, aber der Bauch wird auch noch größer und runder, es sollte ja noch Platz sein für viele weitere Wochen. Ob es bis zum Ende reicht? Das weiß ich natürlich noch nicht. Ich bin gespannt.

Bis bald,
Katharina

Schnitt: Shirt Michi von Schnittgeflüster, geändert zum Umstands-Shirt
Material: leider nicht bekannt

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Samstag, 27. April 2019

Schwangerschaft & Baby: Die Sache mit ... der Umstandskleidung

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Hallo :)

Eines vorweg: Heute gibt es Schwangerschaftskontent. Da kommt demnächst bestimmt noch ein bisschen mehr, denn es gibt so vieles, bei dem ich dachte: das hätte ich mal gerne früher gewusst. Es gehört jetzt zu meinem Leben und deshalb mag ich auch darüber schreiben. Wen das so gar nicht interessiert, der möge bitte wegklicken. Aber vielleicht wird es zwischendurch auch etwas lustig ;)


Hier und heute erzähle ich, wie das so war/ist mit mir und der Umstandskleidung.
Was habe ich gekauft, wo habe ich gekauft, was war gut, was war zum davonlaufen.

Am Anfang der Schwangerschaft passt erstmal noch alles, der Bauch wölbt sich erst nach einigen Wochen und so lange kann man auf den vollen Kleiderschrank und irgendwann auf den weiteren Teil davon zurückgreifen – und das ist gut so, solange man sich noch nicht „geoutet“ hat.

Das geht gut bis zu dem Punkt, an dem die Hose kneift. Erste Abhilfe schafft ein Haargummi, der zwischen Knopf und Knopfloch gespannt wird. Aber: der leiert aus. Und außerdem zieht man sich ständig an der Hose rum, denn Jeanshosen sind nicht dafür gemacht, mit einem Gummi verschlossen zu werden. Wenn man also die Nase voll hat vom Gummi-um-den-Knopf-wickeln und Hose-hoch-ziehen, besorgt man sich Umstandshosen, von denen man zwar schon mal gehört hat, aber erstmal sonst nichts weiß.

Umstandshosen: Wo bekomme ich sie?

Das war meine erste Frage. Dank Internet und Onlineshops findet sich eine Antwort auf das "Wo?". Ich entschied mich für Hosen von C&A und H&M und bestellte einen Schwung.


Doch welche Größen bestelle ich denn?
Normale Größe oder doch 1-2 Nummern größer?
Vor der Schwangerschaft passte ich in die 38 rein. Aber nun?

Versuch 1: Onlineshopping
Bei C&A bestellte ich deshalb Größe 38 und 40. Die 38er-Hosen haben mir auch gepasst – aber nicht gefallen. Die waren mir unten Richtung Wade und am Knöchel zu weit und gingen deshalb alle zurück.

Anders war es bei H&M. Ich wusste, dass die Hosen dort sehr schmal geschnitten sind und bestellte gleich die Größen 40 und 42, wobei ich in die 40 nur schwer hineinkam. Ja, da brauchte ich tatsächlich 2 Nummern größer! Ich habe mich aber nicht davon ärgern lassen. Viel schlimmer war: alle Hosen sahen so aus, als ob sie Hosentaschen hätten. Das ist aber nur Fake, die sind zugenäht. Klar habe ich die Hosen daraufhin untersucht, ob ich mir Taschen einnähen könnte – aber das geht nicht, die Nahtzugabe ist viel zu knapp. In der Produktbeschreibung steht dazu übrigens "Ziertaschen vorn und echte Taschen hinten". Finger hoch: wer liest das? ... Ich nicht.

Um mal wenigstens eine Hose zu haben, durfte also eine bei mir bleiben. Eines Morgens zog ich sie auch an. Schon nach 20 Minuten im Büro saß ich da mit einem Taschentuch in der Hand und vermisste die Hosentaschen. Die Hose wurde dann meine Back-Up-Hose für Notfälle. Für den täglichen Gebrauch mussten noch 2 weitere her. Woher ich die nehmen sollte, wusste ich nicht. Ich war ziemlich frustriert (und mein Freund genervt). Mir wurde geraten, Kleider zu tragen. Aber hej: Ich bin so gar nicht der Kleid-Typ und Taschen haben die auch nicht.

Versuch 2: wir fahren in die Stadt.

Nachdem ich von 14 bestellten Hosen genau eine aus der Not heraus behalten hatte, musste ich die Taktik ändern und wir fuhren ins nächste Städtchen. Es ging wieder zu C&A und H&M, denn dort gibt es die gewünschte Umstandsmode. Jedoch gab es in den Läden auch nichts anderes als im Netz, ehr weniger (wie konnte ich nur denken, dass es offline besser wäre?). Auf Nachfrage bei einer Verkäuferin bei Galeria Kaufhof, ob sie auch Umstandsmoden führten, musste die erstmal die Kollegin fragen und verneinte dann. OK, ich kaufte mir im Buchladen ein Buch (das so überhaupt nichts mit Schwangerschaft zu tun hatte) und wir fuhren nach Hause. Grüße von der frustrierten Schwangeren.

Versuch 3 und die Lösung

Die Hosensuche ging weiter, ich wollte ja Hosen haben. Es ging wieder in dieses Internet. Dieses Mal: Die Sale-Kategorie bei Zalando. Es gab da genau 2 Restpostenhosen, die es in meiner Größe gab. Der Normalpreis war recht hoch, aber der reduzierte durchaus in Ordnung. Wir bestellten 2 Hosen in meiner "normalen" Größe, eine davon gab es sogar in Kurzgröße. Beide passten, durften bleiben und begleiten mich seitdem im Wechsel. Eine trage ich, die andere wasche ich - dann wird getauscht.

Was es sonst noch zu den Umstandshosen zu schreiben gibt:
- Es gibt Hosen, die kann man am Bund verstellen. Eine meiner beiden Zalando-Jeans kann man sogar von außen verstellen (sonst innen auf Bundhöhe, dafür muss man erstmal am Bauchband vorbei). Das ist sicher praktisch. Tatsächlich habe ich aber noch nichts verstellt.
- Alle Hosen, die ich anprobiert/gekauft habe, haben ein Bauchband. So hält die Hose gut. Das Bauchband der H&M-Hose verursacht bei mir allerdings ein Jucken am Bauch. Vielleicht hilft hier öfters waschen ... aber ich ziehe sie aufgrund der fehlenden Hosentaschen ja nur im Notfall an (und der ist noch nicht eingetreten).
- Was ich noch nicht weiß ist die Antwort darauf, wie das wohl im Sommer wird. Ob mir das Bauchband dann viel zu warm wird? (am warmen Osterwochenende war es das schonmal.) Ob ich die Hose bei warmem Wetter unten am Knöchel einfach hochkrempeln kann oder nochmal kürzere Hosen brauche? Und: ob sie wohl überhaupt bis zum Ende der Schwangerschaft passen werden? Das werde ich noch herausfinden.
Und was ist mit oben rum? ... Die Sache mit den Umstandsoberteilen
- Es gibt sie gerne im Doppelpack - und eine Farbe davon gefällt mir immer nicht. Willste weiß, musste schwarz dazu nehmen. Wie wäre es mit blau? Da gibt’s grau dazu. Preislich sind die Twin-Sets für zwei Shirts super, aber wenn ich eines davon nicht anziehe, halt wieder nicht. Und ich mag nichts kaufen, wovon ich 50% nicht mag.
- Die Schwangere trägt rosa, mag Rüschen und Blümchen und Schleifchen. Also die normale schwangere. Ich passe da wohl nicht in die Norm. Ein Schleifchen am Rücken? Nein, Danke! Das stört doch wohl.
- Bei der Größe passe ich dann wieder gut in die Norm. 38 und M, was die meisten tragen. Und das ist dann ... klar! Ausverkauft!

Meine Lösung für Oberteile in der Schwangerschaft
- Suchen. Wenn man lange sucht, findet man auch. Es gilt: viel hilft viel. Also je mehr man bezahlt, desto größer ist die Auswahl. Aber nein, ich zahle für ein Umstandsshirt für ein halbes Jahr nicht so viel wie für 2 "normale" Shirts, die ich lange tragen kann.
- Ändern. Ich habe nämlich ein Kleid gefunden in schöner Farbe mit schönem Muster. In dem Shop gab es auch eine Bluse aus dem gleichen Stoff - aber mit Puffärmeln (mag ich nicht und vielleicht möchte man ja auch mal eine Jacke anziehen, ohne sich ausgestopft zu fühlen und sich danach aufzubügeln). Die kann man nicht so einfach entfernen. Ein Kleid auf Blusenlänge kürzen aber schon. Dabei habe ich mir auch gleich 2 Druckknöpfe in die Knopfleiste auf Brusthöhe eingenäht, denn da klaffte die Kleid-Bluse auseinander.
- Selber nähen. Was bin ich froh, dass ich A) mittlerweile auch Jersey vernähen kann, B) das Equipment dazu habe und C) das Internet weiß, wie man sich Schnitte passend zum Babybauch anpassen kann. Was ich mir genäht habe, zeige ich euch demnächst hier auf dem Blog - am Donnerstag geht's los.
Und sonst noch?
- Es gibt allen Ernstes Umtandsschuhe. Ja, ich habe schon gehört, dass Füße in der Schwangerschaft größer werden können. Aber hej: da kann man sich was ganz normales raussuchen. Auch Umstandsschals sind völliger Quatsch! (Meine Meinung)
- Neue BH's mussten her, denn die alten "liefen über". Ich habe mir direkt Still-BHs gekauft in der Hoffnung, dass die dann schon passen werden, wenn die Milchbar gefüllt ist. Aber ich freue mich schon darauf, wenn mir irgendwann meine normalen wieder passen (hoffentlich tun sie das)
- Um meine Schlüpfer nicht auszuleiern, habe ich mir ein paar günstige gekauft. Weiß uni. Nicht toll, aber ich muss nicht mehr überlegen, welches Höschen zu welchem BH passt. Hat auch was.
- Meine Shopping-Hightlights der letzten Wochen: Ein Schal, ein paar Schuhe und eine Strickjacke (die man nicht zu macht) - aus der ganz normalen Abteilung! Weil: das passt hinterher auch noch. Auswahl! Juhu! Und auch nach der Schwangerschaft tragbar. Nur musste ich für Schal und Strickjacke einmal durch den ganze Laden. Ein Jammer, bei all den schönen Frühjahrsteilen, die da nach mir riefen.
- Warum heißt es eigentlich Umstandsmode? Klar, ich kenne die Redewendung "in anderen Umständen sein". Trotzdem finde ich es weder schön noch zeitgemäß. Bei H&M heißt die Abteilung im Offline-Shop "Mama". Sind Schwangere schon Mama? Vielleicht wäre Schwangerschaftsbekleidung wenigstens etwas "freundlicher" (und evtl. auch deutlicher).
- Geshoppt habe ich letztendlich bei H&M, Bonprix und Vertbaudet.

So, das waren meine Worte zur Schwangerschaftsbekleidung. Ganz schön viel geworden. Aber vielleicht hilft es jemandem. Wer noch weitere Erfahrungen und ultimative Tipps hat, darf diese gerne in einem Kommentar mitteilen.
Und noch etwas zur Transparenz: Aufgrund der Marken-/Shopnennungen habe ich Werbung gemacht. Alles, was ich geshoppt habe, habe ich selbst bezahlt.

Viele Grüße,
Katharina

Dienstag, 23. April 2019

Mein erstes Nähwerk fürs Baby: Babyhandtücher

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Huhu!

Im letzten Blogpost habe ich euch - leicht indirekt - verraten, dass wir Nachwusch erwarten. Sollte es jemand nicht gleich verstanden haben, dann wohl jetzt ;) Natürlich löste dies eine Welle von Nähideen bei mir aus. Ich habe ja schon immer wieder mal Geschenke für Kinder genäht, aber so ein Baby eröffnet doch ganz neue Nähmöglichkeiten. (Ja, ich hätte das auch schon früher nähen können, aber mit Sinn ist es doch besser).



Heute zeige ich meine erste Näh-Tat: es sind Babyhandtücher. Natürlich habe ich auch geschaut, was es so zu kaufen gibt, aber mein Nähherz und der Sparfuchs in mir waren sich einig: das machen wir selber.
Aus einem Meter Frottee (Breite 140 cm) bekommt man gleich 2 Handtücher der Maße ca. 70 x 70 cm raus. Die restlichen 30 cm Stoff reichen für die Kapuze und es bleibt noch ein Rest. Der wird vielleicht mal ein Waschlappen. Oder ein Lätzchen. Oder eine Applikation. Möglichkeiten und Ideen gibt es viele.


Zurück zu den Handtüchern: Ich habe im Grunde nach der Anleitung von Klimperklein aus dem Buch „Babyleicht – Nähen mit Jersey“ genäht. In der Anleitung sind noch Ohren vorgesehen. Die waren mir aber zu groß. Deshalb habe ich einfach einen Fisch bzw. ein Herz aus Jersey-Resten auf die Kapuze appliziert. Ich hätte ja noch so drölfzig mehr Ideen für die Gestaltung … vielleicht nähe ich künftig Handtücher und verschenke sie als Geschenk zur Geburt ... denn 20 Handtücher wird ein einzelnes Baby wohl nicht brauchen.



Für die Einfassung habe ich extra Jersey-Schrägband gekauft, das ist schön weich. Dieses habe ich auf der 2. Seite mit dem Schmalkantfuß angenäht. Das ging ganz gut, aber ein paar Schönheitsfehler gab es doch. Das Baby wird es nicht stören und dank flauschigem Frottee fallen sie auch nicht so sehr auf.

Liebe Grüße,
Katharina

Schnitt: Kapuzenhandtücher von Klimperklein, Buch "Babyleicht - Nähen mit Jersey"
Material: Frottee von Snaply, Jersey-Schrägband von Alles für Selbermacher

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DvD - Dings vom Dienstag von Elfi (Elif's Kartenblog)
KiddiKram von Kristina (LunaJu)
Linkparty Applikationen von Carla (Carla näht)

Donnerstag, 11. April 2019

Mein bisher kürzester Blogpost, dafür mit besonderem Inhalt

Werbung wegen Verlinkung (unbezahlt und unbeauftragt)

Ich habe eine Mutterpasshülle genäht und verlinke sie bei "Du für Dich am Donnerstag" (Linkparty vom Nähfrosch). Das sagt doch alles, oder 😊



Montag, 8. April 2019

Blogger-Glückstour bei Koziol in Erbach (Odenwald)

 Werbung (unbeauftragt)

Hallo,

am letzten Wochenende hatte ich ein Premierenerlebnis: Ich war auf einer Pressereise. Yeah! OK, weit gereist bin ich nicht, aber die Anfahrtsstrecke spielt dabei ja keine Rolle. Wo ich war? Bei Koziol in Erbach im hessischen Odenwald. Dorthin fahre ich ca. 25 Minuten und dementsprechend war ich nicht das erste Mal da. (Den Blogpost zu meinem Besuch vor 2 Jahren findet ihr *hier*)

Die Blogger-Glückstour begann am Freitagabend mit einem Treffen der Bloggerinnen im "Burghof - Das Hotel". Zuerst bezogen wir unsere schönen Zimmer. Auf der Toilette war auch gleich das erste Koziol-Produkt - ein Mülleimer - zu finden. Und dann war da noch die Goodies: Dosen, Besteck, Thermobecher und ein Energy-Tool (Kiwilöffel, Grapefruitlöffel, Orangenschäler).

Dann gab es lecker Essen. Die kabellosen Tischlampen wurden auch gleich blogger-like umfunktioniert zur besseren Beleuchtung der "Fotoobjekte".

Am Samstagfrüh ging es in die Koziol-Glücksfabrik, eine herrlich bunte Welt, wo wir schon erwartet und Willkommen geheißen wurden.


Und dann starteten wir direkt mit dem Traumkugel-Workshop. Das schwierigste daran: sich für eine Figur aus dem riesigen Wühltisch zu entscheiden. Ist das geschafft, geht es ganz schnell: Figur auf Unterteil, "Streusel" (Schnee, Sternchen, Glitzer) in die Kugel, Kugel an Unterteil, erst Wasser und dann Stöpsel rein und losschütteln! Bei uns sind ganz unterschiedliche Modelle entstanden. Wenn ihr auch mal eine koziol-Workshop besuchen wollt (es gibt noch einiges mehr als die Traumkugel), dann könnt ihr euch *hier* informieren. Ich empfehle Voranmeldung.





Im Anschluss war Museumszeit. Das koziol-Museum ist nicht eines der Museen, durch die man läuft, schaut, gähnt, ruhig ist, am besten keine Kinder mitnimmt und sich freut, wenn man durch ist. Es ist bunt, stellenweise laut und man kann mitmachen, Knöpfe drücken und sogar singen. Kinder können Stempel sammeln und ihre volle Karte am Ende im Shop einlösen. Unsere Museumsführung hatte den Vorteil, dass wir keine Schilder lesen mussten, sondern die Firmengeschichte erzählt bekamen. Durch Kopfhörer fällt dies besonders leicht, da man sich nicht so sehr konzentrieren muss, trotzdem alles gut versteht und man kann währenddessen die Ausstellungsstücke bestaunen. Es ist wirklich interessant, was hinter der Firma steckt und wie sie sich entwickelt hat.


Immer wieder entdeckt man auch Dinge, bei denen man denkt: "Hej, das kenn ich doch. Wie, das ist von koziol?". Die bunten Filzhütchen zum Beispiel: mit einem solchen und ähnlicher "Dekoration" habe ich schon bei meinen Großeltern gespielt. Und Wanderstöcke mit Plaketten gab es dort auch.



Und dann wäre da noch die Promi-Wand. Ein Mitarbeiter der IT hat großen Spaß daran, den Promis Autokramme abzujagen - und zwar auf die Traumkugeln. Sehr interessant, wer schon alles dabei ist.

Nach der Museumsführung übernahm Mr. Koziol himself und führte uns durch die Produktionshallen, erklärte die Fertigungsabläufe, zeigte uns die wahnsinnigen Gießformen und wir sahen, wie am Ende die fertigen Produkte heraus kamen. Die Firmenphilosophie knapp zusammen gefasst: "Wir wollen Nutzobjekte herstellen, die schön sind - zu einem bezahlbaren Preis".

Unsere Tour endete im Show-Room, in dem die Produkte, u.a. die neue Organic-Collektion, präsentiert wurden - auch an einem gedeckten Tisch, an dem es noch ein Abschiedsessen gab.




Und dann schwirrten wir aus in den Shop, denn angefixt von so viel Hintergrund wollten wir natürlich noch ein bisschen was mit nach Hause nehmen. Die einen blieben länger, die anderen weniger lang und dann schwirrten wir wieder alle in die verschiedenen Richtungen nach Hause.

Dieser Blogpost kann nur ein kleiner Ausschnitt von dem sein, was ich erlebt habe. Alles hätte den Rahmen gesprengt und ganz ehrlich: ich kam teilweise mit dem Fotografieren nicht hinterher. Ein paar andere Bilder (und ein paar wenige Videos) habe ich bei Instagram in den Stories gezeigt und dort in den Highlights gespeichert.

Bleibt mir zum Abschluss noch Danke zu sagen an die Firma Koziol und an Katrin, die die Glückstour für uns organisiert hat. Danke für die Einladung. Danke für 2 wunderbare Tage. Danke für die Goodies. Danke für das ganze leckere Essen :)

Liebe Grüße,
Katharina

Noch zur Info: Ich wurde von Koziol eingeladen. Ich durfte alles oben beschriebene erleben und habe die Goodies bekommen, die ihr 1. Bild sehen könnt. Ob und wie ich über die Glückstour berichte, war mir überlassen.