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Sonntag, 26. März 2017

Kreativ mit Knetbeton - ich war zum ersten Mal auf einer Buchparty

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Hallo am Sonntagabend :)
gestern war ich unterwegs im Schwabenländle. Das ist eine ganze Ecke weg von meinem Zuhause. Aber wenn Kati von Kati make it mich zur Buchparty einlädt, dann fahr' ich da hin. Kati kenne ich quasi mein ganzes Bloggerleben lang, seit wir uns bei einem Workshop vor 3 Jahren kennen gelernt haben. In der Zwischenzeit haben wir uns noch ein paar mal wieder getroffen und sind sehr regelmäßig in Kontakt.

Der Anlass der Party war das Erscheinen des Buches "Kreativ mit Knetbeton", in dem 20 Projekte von 12 Bloggerinnen enthalten sind, davon auch 2 von Kati. Natürlich findet ihr im Buch auch alle notwendigen Infos sowie ein paar Tipps zur Materialverarbeitung.

Nun war das meine erste Buchparty, die ich besucht habe. Erwartungen hatte ich keine. Naja, fast keine. Da Kati mir schrieb, dass für das leibliche Wohl gesorgt sei, habe ich natürlich schon etwas essbares erwartet :) Kati hat nicht gekleckert, sondern geklotzt und einen ganzen Sweet-Table aufgebaut.


Knetbeton ist ein neues Material am DIY-Markt, welches sich deutlich leichter und vielseitiger als der übliche Gießbeton verarbeiten lassen soll. Soviel wusste ich vorher, stellte mir eine teigähnliche Masse vor und hoffte, auf der Buchparty mehr zu erfahren. Und so war es auch. Nach Kati's Begrüßung wurde ein Eimerchen Beton für alle angemischt und dann durften wir uns mit diversen bereitgestellten Hilfsmitteln sowie Kati's Unterstützung kreativ austoben.

Ich habe mir ein paar "Kekse" ausgestochen und mit Stempeln geprägt. Nach kurzer Antrocknungszeit wurden diese noch mit Chalky-Farbe betupft. Bei Kati habe ich das schon öfters gesehen - ich muss das wohl noch etwas üben. Mein Muster ist nicht deutlich genug und so ist nach dem Tupfen nicht mehr viel zu erkennen.
Fragst du dich noch, was das "komische Etwas" auf dem rechten Bild unten ist? Da hätte ich gerne ein Schälchen gemacht (habe ich im Buch gesehen). Hat nicht geklappt :) Als ich mir meinen Versuch so angeschaut habe, dachte ich aber, es könnt ein Pilz werden. Unten ein Holzstöckchen rein, fertig. Das konnte ich aber noch nicht machen, weil der Pilzkopf noch ein wenig trocknen muss. Wie lange ist eigentich die Trocknungszeit?
Laut Buch 2 - 20 Tage. Ziemlich unkonkret (wo Beton im Englichsen doch concrete heißt). Um es etwas zu verdeutlichen und mich selbst zu zitieren: "Ein Keks braucht im Ofen nicht so lange wie ein Kuchen" - wisst ihr Bescheid, ne! (Damit keine Missverständnisse entstehen: Knetbeton ist lufttrocknend.)
Und noch ein Verarbeitungstipp von mir, der auch zum Backen passt: Nach dem Rühren und vor der Verarbeitung der Masse den Teig einmal mit den Händen (in Gummihandschuhen) durchkneten. Knetbeton halt.

Am Ende der Party gab es noch ein Goodie-Bag. Neben dem Buch des Tages war ein ganzer Schwung Zeitschriften und ein Armband enthalten, alles verpackt in einem Stoffbeutel, den ich richtig schön finde, obwohl er ganz schön rosa-pink ist (und nebenbei ist er voll Kati-like).

Ich bedanke mich bei Kati für die Einladung zur Buchparty, wünsche euch allen schonmal eine gute neue Woche und entschuldige mich bei allen, die etwas zum Thema Backen suchen und hier gelandet sind. Mit der Wortwahl ist heute vielleicht etwas schief gelaufen :)

Donnerstag, 24. März 2016

DIY: Osterdeko mit Betoneiern << Frohe Ostern >>


Hallo,

ein bisschen spät bin ich dran, aber trotzdem möchte ich meine DIY-Osterdeko zeigen. Kurz vor knapp habe ich mir noch ein paar Eier betoniert. Dafür hatte ich immer mal wieder Eierschalen gesammelt - einfach die Eier fürs Rührei oder den Kuchen unten einschlagen, ein nicht zu großes Loch "schälen", durch das der Ei-Inhalt raus kann. Ausblasen ist nicht erforderlich, denn ihr braucht ja sowieso eine Öffnung, um den Beton einzufüllen. Ei Auswaschen und in meinem Fall dann lagern, bis ich Zeit zum betonieren habt.


Der Beton wird dann eingefüllt bis das Ei voll ist. Durch die Öffnung wird es natürlich nicht vollständig - dafür bekommt ihr eine glatte Fläche, auf die ihr das Ei später problemlos stellen könnt. Es ist ein bisschen schief geworden? Macht nichts, das sieht auch schön aus.



Optional kann man die Eier noch anmalen. Vollflächig, getupft, gestreift, ... was euch einfällt. Mit Chalky-Farben, Tafellack, Goldfolie, ... oder einfach Acryl-Lack: seid kreativ. Meine Eier bleiben erst einmal, wie sie sind, denn ich mag den Beton so wie er ist. Und anmalen kann ich sie immer noch. Nächstes Jahr. Oder noch später. Oder doch nicht?



Ob das Einölen der Eierschalen-Innenseite etwas bringt, weiß ich nicht. Ich habe geölt - aber letztendlich das Ei in Fleißarbeit aus seiner Schale gepellt. Eine Wiederholung dieses DIY wird es also frühestens dann geben, wenn ich diese Friemelei vergessen habe ;)



An alle, die hier schon etwas länger mitlesen: Hattet ihr ein kleines Déjà-vu? Das kann gut sein, denn mein Weihnachts-Post von 2015 fiel ähnlich aus. Im Gegensatz zu den Betonsternen (die ich alle verschenkt habe) dürfen die Betoneier nun bei mir bleiben. Deshalb schicke ich sie noch schnell zu RUMS. Und was ich dieses Jahr zu Ostern verschenkt habe, zeige ich euch zu einem späteren Zeitpunkt. Denn A) ist es dieses Jahr keine spezielle Oster-Deko, also kein Verblogg-Zeitdruck (im Vergleich die Geschenke vom letzten Jahr siehe *hier*) und B) bin ich noch gar nicht fertig. Klar, was ich am morgigen Feiertag zu tun habe ;)

Euch wünsche ich ein wunderschönes langes Wochenende,
einen braven und fleißigen Osterhasen 
und natürliche FROHE OSTERN!

Donnerstag, 24. Dezember 2015

DIY: Betonsterne - Frohe Weihnachten



Liebe Leserinnen und Leser,
(ich finde, zu Weihnachten kann man mal so anfangen)

es ist geschafft: Weihnachten steht vor der Tür. Hoffentlich habt ihr alle Termine erledigt, Geschenke besorgt, Plätzchen gebacken ... und was ihr sonst noch so auf der Liste hattet. Dann kann jetzt der gemütliche (gemütlichere) Teil beginnen - je nachdem, ob ihr fürs Essen zuständig seid oder nicht ;)

Trotz dem jährlichen Weihnachtswahnsinn hattet ihr hoffentlich eine schöne Adventszeit. Nun wünsche ich euch ein schönes Weihnachtsfest, friedliche Feiertage mit euren Liebsten und dass eure Wünsche erfüllt werden.

Ich selbst verschenke zu Weihnachten immer etwas selbstgemachtes. Meist ist das eine "Serienproduktion" - damit nachher keiner weint ;) und ich mir nicht zu viele verschiedene Sachen überlegen und Unmengen Material horten muss und im nächsten Jahr nicht mehr weiß, wer nun schon was bekommen hat. Dieses Jahr wurden es ein Universum an Betonsternen (von den kleinen Sternen hab ich viel mehr gemacht - aber fragt mich nicht, warum ich die nicht alle fotografiert habe) und ein kleiner Tannenwald - nachdem mich das Material dieses Jahr in seinen Bann gezogen hat (wer mag, kann das *hier* und *hier* nachlesen/anschauen).

Von den großen Sternen hätte ich gerne noch ein paar gemacht - aber leider gingen meine Formen recht schnell kaputt. Die Tannenbaumform war klasse und die Eiswürfelform vom Möbelschweden kann man dafür auch gut Zweckentfremden.


Zum Schluss gab es noch einen weihnachtlichen Touch mit Goldfarbe. Verwendet habe ich Maya-Gold von VivaDecor. Das Material habe ich auf der Blogoase kennengelernt und es ist wirklich klasse. Ich hoffe, das kommt auf den Fotos gut genug rüber.


Materialnachschub ist schon da - für neue Projekte im neuen Jahr.
Und wer hier den "Dankestext" fürs Lesen und kommentieren vermisst: den heb ich mir für Silvester auf ;) also: wiederkommen ;)

Dienstag, 24. November 2015

DIY: mein "Adventskranz" aus Beton



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Jabadabaduuuuhhhh!!!!

2015 - das Jahr, in dem ich einen "Adventskranz" habe. Und zwar schon vor dem 1. Advent. Sehr stressfrei.

OK, es ist kein Kranz, aber es hat 4 Kerzen. Wie es dazu kam? Schon Anfang des Jahres hatte ich Deko betoniert (zum nachlesen: *hier*). Die Ergebnisse waren zwar nicht perfekt, aber ich hatte Blut geleckt. Also gab es nun eine Wiederholung. Anstatt Baubeton habe ich Kreativbeton verwendet. Teuer - aber schön.


Dann musste ich mich noch entscheiden wie er denn werden sollte, der "Kranz". Klar war nur, dass er nicht kranzförmig wird. Letztendlich habe ich mich für 4 einzelne Kerzenhalter entschieden, die ich auch außerhalb der Adventszeit einsetzen kann. Eigentlich wollte ich die Kerzenhalter noch bemalen. Aber als ich mit den gemusterten Kerzen daneben stand war mir klar, dass das zu viel werden würde. Deshalb: Beton pur. Mit der Oberfläche bin ich noch nicht ganz zufrieden. Das Herstellen der Kerzenlöcher hat  nicht so gut geklappt. Aber nun ist es so und vermutlich klebt da ganz bald sowieso Wachs drauf.



Was ich sonst noch betoniert habe, zeige ich euch demnächst.
Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Vor-Adventszeit.


Verwendete Materialien:
Kreativbeton, 3 Verschiedene Sorten. Mein Favorit ist der von VivaDecor, der ließ sich am besten verarbeiten und man kann ihn schon nach 2 Stunden aus der Form lösen - großes Plus; ein anderer braucht leider 2-3 Tage bis er aus der Form kann und dann nochmals ein paar Tage zum Durchtrocknen, das war mir persönlich zu lange nachdem ich wusste, dass es auch schneller geht.
Behältnis zum Anrühren des Betons, dazu natürlich Wasser, eine Waage, einen Spatel zum verrühren, Fruchtquarkbecher als "Schalung", Öl für die Form.

Verlinkt bei: HOT - Handmade on Tuesday und beim Creadienstag.

Donnerstag, 12. März 2015

Wenn Mädels betonieren ...

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Hallo,

vor ein paar Wochen traf sich ein Haufen wild gemischter Mädels (und ein Mann) bei Anna-Karina von "Sie bäckt gern" um zu betonieren - ich inklusive. Dabei ging es nicht darum, ein Fundament herzustellen oder gar eine Bodenplatte zu gießen .... sondern um die Herstellung von Deko.
Einige der Mädels kannte ich bereits, andere nicht. Aber das war egal - die Stimmung war super. Und gut, dass es Food-Blogger gibt, denn dann gibt's auch lecker Essen ;) An dieser Stelle auch nochmal Danke an Anna-Karina fürs Organisieren und dass ich dabei sein durfte.

Nun zu meine "Werken":

Kerzenhalter (im Kinder-Quark-Becher)



Fand ich bei Pinterst echt toll - find ich auch immer noch. Meine sind ein wenig misslungen.
Merke 1: Beton am besten trocken transportieren
Merke 2: Wenn bei Pinterest Fotos sind, auf denen die Kerzen zerschnitten sind und nur kurze Stücke einbetoniert wurden, hat sich da jemand Gedanken darüber gemacht.
Fazit: Oberfläche zu rauh, Kerzen schief.

Teelichthalter (vom Pudding-Becher)

Wurde auch transportiert, der obere Rand ist nicht gelungen. Schleifen brachte leider nicht den gewünschten Erfolg

Fische
Aus der Eiswürfel-Form vom Möbelschweden, habt ihr bestimmt schonmal gesehen.
Wir merken mal wieder: keine angetrockneten Rest verwenden, der Beton sollte noch gut feucht sein. Und verdichten ist angesagt. Meine Fische sind nämlich ganz schön "schuppig"

Haus (ausm Tetrapack)
Auch das Haus habe ich nicht ordentlich verdichtet und windschief ist es auch (und auf der Rückseite ... das sag ich euch jetzt gar nicht)

Eier im Sechserpack
Siehe Fische, mehr sag ich dazu nicht ;)

Und unterm Strich: Hatte ich super viel Spaß und nun einige unperfekte Betonteile. Aber ich hab' Blut geleckt und mit der gemachten Erfahrung wird es beim nächsten mal bestimmt perfekter. Verschiedene Hobbybedarfhändler haben in den letzten Wochen DIY-Beton auf den Markt gebracht (extra zum Basteln, ohne riesigen Sack ausm Baumarkt). Den will ich mal testen.

Und weil es ja meine Werke sind, dürfen sie jetzt erst zu RUMS und demnächst auf meine Terrasse.

Viele Grüße,
Katharina