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Dienstag, 20. Juli 2021

Einzugswunsch: ein hellgrüner Türstopper


Hallo  zusammen :) 

Hier war mal wieder Bedarf nach einem Einzugsgeschenk. Das traditionelle "Brot + Salzt" kann man schenken, aber manchmal passt es einfach nicht. In diesem Fall hatte ich dieses Thema unlängst erst umgesetzt (siehe *hier*) und habe deshalb einfach gefragt, wofür es Bedarf gibt oder ob es eine Überraschung werden soll. Gewünscht wurde daraufhin ein Türstopper in hellgrün.


Man nehme dafür:
- Taschenstoff ROM in hellgrün (der hat eine schöne, robuste Struktur und ist so fest, dass ich mit das Vlies gespart habe)
- Stoffreste und etwas Vliesofix für die Applikation (ich habe mich für Blumen in rot mit etwas gelb entschieden; kenne zwar die Wohnung nicht, weiß aber, dass ich mit rot nicht soooo falsch liegen könnte; genäht habe ich mit dem 3-fach-Geradstich)
- ein Stück Gurtband (ich hatte zufällig einen gut passenden Rest hier)
- Füllmaterial (ich habe Dekokiesel und Fleecereste verwendet; das Fleece sollte eigentlich die Steinchen "ummanteln", das hat nicht so gut geklappt, aber dämpft immerhin ein bisschen)


Die Anleitung finde ich gut verständlich und der Türstopper lässt sich leicht und zügig nähen ... bis auf die letzte Naht. Diese befindet sich laut Anleitung oben, dient zum Schließen des Türstoppers und ist sichtbar. Der Stoff wird eingeschlagen und das Gurtband dazwischen gelegt. Das hat mir optisch überhaupt nicht gefallen, weshalb ich die Oberseite von links zugenäht habe und mir am Boden eine Wendeöffnung aufgetrennt habe. So lässt sich der Türstopper zwar nicht so gut befüllen, aber das macht man ja nur einmal. Nun bin ich optisch zufrieden und auch sehr zuversichtlich, dass das "Steinsäckchen" gute Dienste leisten wird.

Liebe Grüße, 
Katharina



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Dienstag, 29. Juni 2021

Ich kann auch schwarz-weiß ... eine unbunte Wimpelkette

 Hallo  zusammen :) 

Nein, das sind hier keine schwarz-weiß- oder sepia gefärbten Fotos. Die habe ich wie immer in Farbe aufgenommen. Aber: ich habe halt keine Farbe vernäht.


Warum das denn? - Weil ich die Wimpelkette verschenkt habe zum Einzug ins Haus und ich kenne das Haus nicht, habe keine Ahnung, wie es eingerichtet ist bzw. wie es von außen aussieht oder werden soll. Deshalb habe ich mich mal für schwarz-weiß entschieden. Das passt dann ziemlich überall hin und falls nicht innen, dann wenigstens im Garten (auch wenn der vermutlich noch nicht fertig ist, aber die Wimpel warten bestimmt so lange).


Erst dachte ich ja, ich könne dafür Stoff bestellen, weil schwarz-weiß habe ich bestimmt nicht viel. Aber nein, die Stoffsammlung gab da doch einiges her und ein bisschen freue ich mich ja, wenn ich mein kleines Lager immer  mehr ausdünnen kann.


Verschenkt habe ich die Wimpelkette übrigens mit einer ganz fix selbst gemachten Karte. Die zeige ich euch die Tage auf Instagram. Falls ihr mir da noch nicht folgt, schaut doch gerne mal vorbei: KLICK.

Liebe Grüße, 
Katharina


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Dienstag, 8. Dezember 2020

Frühling? Sommer? Herbst? Retro? ... diese Wimpelkette hat ein bisschen was von allem

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Hey!

Nach langer Zeit habe ich mal wieder eine Wimpelkette genäht. Als Geschenk - das geht fast immer. Die Wimpel sollten nicht zu klein sein und bei der Länge war ich mir ziemlich unsicher. Ich entschied mich dann, aus allen 3 unifarbenen Stoffen, die ich ausgesucht hatte, jeweils 5 Wimpel zu nähen. Herausgekommen ist eine stattliche Länge von über 3 Metern. Holla! Aber wer einen Garten hat, bekommt das problemlos unter.


Zurück zu den Unistoffen. Als ich überlegte, welche Stoffe ich nehme, bin ich ziemlich fix bei den Unis gelandet. Damit war ich recht zufrieden und es kam nichts anderes mehr in Frage. Eine solche Entschlossenheit ist ja immer gut, sonst kombiniert man ewig rum. Die Farbwahl stand eigentlich auch schnell. So ganz gewöhnlich ist sie nicht, denke ich. 


Ich weiß auch noch nicht, wo ich diese Farben so recht hinstecken soll:
- zum Frühling passt das frische grün,
- das quietschende Türkis schreit nach Sommer,
- und Orange, klar, das ist der Herbst. Und ich finde, diese Farbe gibt der Kombi einen Retro-Touch.


Liebe Grüße, 
Katharina

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Dienstag, 13. Oktober 2020

Genähte Herbstlaub-Hängedeko

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Hallo  zusammen :) 

vielleicht ist es etwas spät, aber ich möchte euch trotzdem noch unbedingt die Herbstdeko zeigen, die ich genäht habe. Denn: genau wie Weihnachten kommt der Herbst ganz zuverlässig jedes Jahr wieder. Falls ich euch nicht mehr für dieses Jahr inspirieren kann, dann ja vielleicht schon fürs nächste.


Die Schnittvorlage und die Anleitung für die Blätter ist auch schon aus dem vergangenen Jahr und zwar von "von Lange Hand". Es gibt sie kostenfrei auf der Seite vom ARD-Buffet. In der Vorlage sind neben den Blättern noch ein Pilz, ein Apfel und eine Eichel enthalten und die Einzelteile werden in einer Reihe nebeneinander gehängt. Ich habe die Idee hier etwas abgewandelt.


Die einzelnen Blätter habe ich für mich genäht um sie an einen Deko-Ast zu binden. Die zusammen gebundenen habe ich noch mit ein paar Perlen und teilweise Bändern versehen und verschenkt. In meiner Vorstellung hängen sie so in Fenstern oder an Türen. Farblich habe ich sie immer etwas anders gestaltet, je nachdem, für wen ich sie genäht habe.


So habe ich einige saisonale Geschenke verschenken können. Nun überlege ich schon, mit welchen Motiven ich solche Hängedekorationen noch für andere Jahreszeiten nähen könnte. Vielleicht Sterne für Weihnachten, Eier zu Ostern und Muscheln für den Sommer? Fällt dir noch etwas ein? Ich freue mich über weitere Ideen in den Kommentaren.


Liebe Grüße,
Katharina


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Dienstag, 30. Juni 2020

Lampion selber nähen - ich hab's einfach mal versucht

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Hej!

Lampions im Garten sind was tolles, nicht wahr? Also ich mag die bunten Dinger, die im Wind tanzen, sehr. Aus Papier ist das natürlich so eine Sache, da hält die Freude nur bis zum nächsten Regen (ok, vielleicht ein bisschen länger, aber optimal und haltbar ist das nicht). Bei Pinterest habe ich ein Bild von einer schönen Laterne aus bunten Stoffstreifen gesehen. Leider verbarg sich hinter dem Pin weder eine Anleitung noch ein Link dorthin. Ich habe ein bisschen gegoogelt - aber alles, was ich fand, überzeugte mich nicht.

Nähen wollte ich natürlich trotzdem, denn: wenn man eine gute Geschenkidee hat, sollte man die nehmen - wer weiß, ob man nochmal eine neue Idee bekommt. Und: Was habe ich schon zu verlieren? Ein bisschen Stoff (davon habe ich reichlich) und etwas Zeit (ok, die ist kostbar, aber egal). Ich habe also Stoffe herausgesucht, in Streifen geschnitten, diese zusammen genäht, oben und unten umgebügelt, "gesäumt", Draht eingezogen, einen Aufhängedraht angebracht und das ganze mit etwas Webband verziert.


Fazit: Joa, gefällt mir und der Lampion schwebt auch schön im Wind, während die Bänder dazu flattern. Kann verschenkt werden. Und hat Wiederholungspotential. Allerdings: Meine Drahtkonstruktion ist - im wahrsten Sinne des Wortes - noch nicht ganz rund. Das werde ich versuchen, beim nächsten Mal zu optimieren.


Viele Grüße,
Katharina


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Dienstag, 4. Dezember 2018

Tischlein deck dich!

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Hallöle,

kennt ihr das, wenn ihr etwas seht und dabei sofort an jemanden denken müsst? Wenn etwas einfach wie der Deckel auf den Topf passt? (Wie A.... auf Eimer?) Wenn die Person dann auch noch bald Geburtstag hat, kann man doch gar nicht mehr anders, als zu kaufen.

In meinem Fall war das Stoff. Als ich den Stoff sah, musste ich sofort an Kati von Kati make it denken. Sie mag rosa, türkis, schwarz und weiß und grafische Muster passen auch. Also habe ich noch einen Kombistoff ausgesucht und gekauft. Die richtige Idee, was ich daraus nähen mag, ist mir passenderweise dabei auch gekommen.



Während hier bei uns meistens das Essen auf den Tisch kommt und gegessen wird, wird bei Kati der Tisch gedeckt. Sie mag es hübsch, das sieht man ihrem gedeckten Tisch auch an und ich bin oft immer noch überrascht, wenn ich via Instagram auf ihren Frühstückstisch luschern darf. Außerdem durfte ich schon ein paar mal an ihrem Tisch Platz nehmen :) Passend dazu habe ich ihr Tischsets und Bestecktaschen genäht.



Die Tischsets haben auf der einen Seite mehr von dem Karo-Stoff und auf der anderen Seite mehr vom Tupfen-Stoff. Je nachdem, wonach einem ist oder was gerade besser zum Teller passt (oder wo gerade (k)ein Fleckchen ist), kann man sie einfach wenden. Die Anleitung dazu habe ich bei Verena von einfach bunt entdeckt, ich habe nur die Größe an das Raster des Stoffes angepasst.



Die Bestecktaschen habe ich ohne Anleitung genäht. Der Einschub bekam als kleines Detail eine Paspel und auch die Bestecktaschen kann man Wenden, sodass der Karo-Stoff entweder oben oder unten ist.



Und nach dem Motto "mehr geht immer" gab es dazu noch ein rundes Utensilo, das man zum Beispiel für Brötchen verwenden kann. Und fertig war das Geburtstagsgeschenk. Das schwierigste war übrigens, den Mund zu halten und nicht an Kati zu schreiben "weißt du, was ich gerade gekauft habe?" oder "weißt du, was ich gerade nähe?". Zu gerne hätte ich ihr davon berichtet, aber dann wäre die Überraschung dahin gewesen - also habe ich mich beherrscht.

Liebe Grüße,
Katharina


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Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)

Donnerstag, 15. Februar 2018

Viele bunte Stöffchen ... mein erstes Patchworkkissen

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Hallo zusammen :)

Heute zeige ich euch ein Patchwork-Kissen, das in Kooperation mit Makini entstanden ist. Kirsten hatte mich gefragt, ob ich eines ihrer Produkte testen möchte. Und da ich von ihrem Shop kurz davor  bereits gelesen und mich durch die Produkte geklickt hatte, war schnell klar: Ja, da hätte ich Spaß dran – und ich sagte zu. Im Makini-Shop gibt es Nähsets für Patchworkprojekte. Vom Topflappen über Stoffbeutel bis hin zu Decken ist alles dabei. Der Vorteil: man kann sich seine Materialpakete selbst zusammenstellen, wobei einem im Konfigurator immer die jeweils passenden Stoffe angeboten werden. Da gibt es kein Bangen mehr, ob die Farbtöne auch wirklich zueinander passen, denn Kirsten schaut genau hin, wenn sie die Optionen festlegt. Die Stoffe werden dann in entsprechender Menge ins Päckchen gepackt. Man muss nicht 30 cm Stoff kaufen wenn man nur 12 cm braucht.

Ich habe mich also für das Charmi-Kissen und die Mini-Charms BIG SKY entschieden. In Schritt 2 habe ich als Umrandung des Patchwork-Stücks den Unistoff gewählt. Für die Rückseite sollte es der schöne Musterstoff BIG SKY Montana Azure sein. Ein Stückchen davon ist schon im Charm-Pack enthalten, aber da kommt er natürlich nicht so sehr zur Geltung (ja gut, auf der Rückseite auch nicht so - aber ich weiß, dass er da ist). In Schritt 4 kann man Paspeln und Bommelborten wählen. (Da für meine Stoffe nichts passendes angeboten wurde, habe ich eine weiße Paspel aus meiner Schublade gekramt.) Darauf folgend kann man sich ein Quilters Grid ins Warenkörbchen packen. Davon hatte ich noch nie gehört – aber ich war doch neugierig und bestellte es mit. Sogar Wattefüllung hätte ich nun noch auswählen können, aber ich wollte lieber einen Bezug nähen, den man auch mal waschen kann. Ihr seht: man kann noch ganz viel selbst entscheiden und dabei wird bei jedem Produkt angezeigt, was es kostet. Bei der Kissenrückseite zum Beispiel wäre ein unifarbener Stoff günstiger gewesen als der Musterstoff und das sieht man auch direkt. Das finde ich sehr transparent und gut. 

Ich habe also meine Bestellung abgeschickt und blitzschnell war das Päckchen bei mir (ob es 1 oder 2 Tage waren, weiß ich nicht mehr genau – ich finde beides schnell). Natürlich musste ich erstmal im Mini-Charm-Pack blättern, es war (und ist) schließlich das erste, das ich in der Hand hatte. Es fühlt sich übrigens toll an, die Stoffe haben eine super Qualität. Und dann geschah, was ich oft mit neuen Dingen mache: Ich habe alles wieder ins Päckchen gepackt und an den Rand meines Schreibtisches gestellt – für über 4 Wochen. Ein bisschen Bammel hatte ich vor den vielen, kleinen Stoffquadraten. Es sollte ja nichts schief gehen. Anfang Februar habe ich mir dann gedacht: jetzt packst du es an (bevor du vollkommen im Taschenspieler-Tunnel verschwindest). Zuerst habe ich mir die Anleitung durchgelesen und dann die Banderole des Charm-Packs gelöst. Ja, das war ein bisschen ein besonderer Moment für mich. Nun konnte ich die Stoffquadrate in voller Größe betrachten.


Es folgte: Horror. Wie bitte soll man diese vielen Teile anordnen? Und welche 6 aus 42 dürfen nicht mit aufs Kissen? 3 Stunden habe ich gepuzzelt. Zuerst die Stoffquadrate von außen nach innen gelegt, dann zuerst das Mittelteil festgelegt und von da nach außen gearbeitet. Planlos habe ich es auch versucht. Ich habe den Freund befragt, der sich zügig verdünnisiert hat. Danach habe ich meinen Bruder beizitiert, der versucht hat, es mathematisch zu lösen und schnell gemerkt hat, dass es nichts wird. Meine Schwester schaute vorbei (die den Bruder suchte) und durfte auch mal mitmischen. Sie hat auf die Farben geachtet, aber dann waren gleiche Muster direkt nebeneinander. Nein, das war nicht die Lösung. Ich musste selbst wieder ran und habe mich für die planlos-Methode entschieden. Als ich einigermaßen zufrieden war (nach mittlerweile über 2 Stunden), habe ich ein Foto an meine Freundin Kati geschickt und via WhatsApp-Sprachnachrichten und vielen Fotos haben wir noch eine knappe Stunde Stoffstücke getauscht. Dann ging ich mal in einen anderen Raum, um mit etwas Abstand nochmal auf mein Ergebnis zu schauen. Mein Resultat: Passt schon und ich hätte mir nicht so viele Gedanken machen brauchen/sollen. Der erste Versuch war vermutlich weder besser noch schlechter als das Endergebnis.

Nun konnte es wirklich losgehen. Das Quilters Grid kam ins Spiel. Davor hatte ich den größten Respekt. Aber nachdem ich das Charmi-Puzzle geschafft hatte, wusste ich: das schwerste ist geschafft, der Rest wird ein Kinderspiel (ok, vielleicht hoffte ich das). Und so war es dann auch. Quilters Grid aufs Bügelbrett, Stoffstückchen sauber darauf ausgerichtet (die gezackten Charms werden einfach aneinander gelegt. Bei mir haben die Zähnchen entweder ineinander gegriffen oder haben sich leicht überlappt), alles festgebügelt und danach ist das Nähen superleicht. In der Anleitung ist alles beschrieben und ich kann euch sagen: es geht wirklich einfach, sehr schnell und ihr bekommt ein tolles, sehr genaues Ergebnis. Ohne das Vlies hätte ich das so niemals hinbekommen und sicher 3-4-mal so lange gebraucht - oder länger. Mit dem Quilters Grid können auch Anfänger oder Kinder das Patchworkkissen nähen, bzw. damit erst recht. Es geht viel leichter als ohne. 10 Nähte und der ganze Block ist fertig. Empfohlen wird, mit einer Nahtzugabe von 5 mm zu nähen. Da mein Nähfüßchen 7 mm breit ist, habe ich die Nadel etwas nach rechts gestellt und konnte so ganz einfach nähen.

Mein Fazit: für kleine Stoffstücke greife ich gerne wieder zum Quilters Grid (für Patchworkdecken ehr nicht). Allerdings würde ich beim nächsten Mal ein altes Handtuch o.ä. zwischen Vlies und Bügelbrett legen, da es doch etwas festgeklebt ist (ok, ich habe nun endlich mal den neuen Bezug aufs Brett gezogen, der ist seit Monaten überfällig – aber jedes Mal will man das ja nicht machen).

Das Mittelteil war also fertig. Randstreifen dran – kann ich. Paspel dran – kann ich auch. Fehlt noch: die Kissenrückseite. Da hätte ich mir die Option eines verdeckten Reißverschlusses gewünscht. Klar, diese Variante kann man trotzdem nähen. Ich habe dann doch den bequemen Weg mit dem Hotelverschluss gewählt. Was ich zusätzlich gemacht habe: die Stoffkanten vom Vorder- und den beiden Rückteilen habe ich mit einem Zickzack-Stich versäubert. So fransen die Stoffe beim Waschen weniger aus.

Die angegebenen 30 Minuten Arbeitszeit halte ich übrigens für sehr sportlich. Auch, wenn ich mein ewiges Stoffgepuzzle weg lasse, hatte ich da deutlich länger meinen Nähspaß dran. Mit meinem Ergebnis bin ich voll zufrieden. Das Kissen ist bunt – aber nicht zu bunt. Und es passt einfach alles zusammen. Ich sage Danke an Kirsten von Makini für den Anstupser zu meinem ersten Patchworkkissen und für die Zusendung des Materials. Es war ein sehr netter Kontakt.

Liebe Grüße,
Katharina

*Werbung: Das Material für die Kissenhülle (mit Ausnahme der Paspel) wurdem mir von Makini zur Verfügung gestellt mit der Vereinbarung, dass ich einen Blogpost darüber schreibe. Der Inhalt des Posts war komplett mir überlassen.

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RUMS - Rund ums Weib von Sarah (Muddis kleine Welt)

Dienstag, 21. März 2017

Frühling - Zeit für neue Gartendeko


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Der Frühling ist da. Die ersten Blümchen blühen und Bäume und Büsche bekommen grüne Spitzen. Die Natur gibt Vollgas und wir sind wieder mehr draußen. Da darf ein bisschen Deko natürlich nicht fehlen. Deshalb habe ich vor kurzem eine Wimpelkette genäht und verschenkt. Genauer gesagt: 2 Wimpelketten, die aus den gleichen Stoffen genäht sind, nebeneinander hängen sollen (die Länge passt genau zu den vorhandenen Pfosten der Sonnensegel) und farblich auf das Sitzpolster der Gartenmöbel abgestimmt sind.


Da die Stoffe in der Sonne ausbleichen, kann man immer wieder neue Wimpelketten nähen. Ich mag das sehr, weil es so schön einfach und schnell geht. Und weil die Fähnchen im Wind so schön tanzen. Die Wimpelkette, die auf meiner Terrasse hängt, findest du *hier* und eine habe ich im Schlafzimmer hängen, die habe ich *hier* gezeigt.


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Dienstag, 15. November 2016

Wenn sich im Herbst die Blätter färben ...



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Alle Jahre wieder ... das ist ein Weihnachtslied (und das hat noch ein paar Tage Zeit), aber übers Jahr verteilt gibt es so manche jährliche Wiederholung. So begab es sich am 31.10., dass Halloween in Form von verkleideten Kindern schon fast vor der Tür stand und ich die Herbst-Deko-Kiste vom Schrank holte. Jetzt war es Zeit. Wie alle Jahre. Und als ich die Deko-Blätter ins Küchenfenster hing, dachte ich mir - wie alle Jahre - dass sie nicht so modern sind, wie ich das in meiner Wohnung gerne hätte. Neu war, dass sie farblich nun wirklich nicht zur Wand passten, die ich ein paar Tage zuvor umgefärbt hatte.
- vorher -

Aufhängen? Abhängen? Aufhängen? Abhängen? .... Aufhängen! Damit wenigstens etwas Herbst-Deko da ist, wenn die Kids vorbei kommen. Und am Tag danach: abhängen! Und anmalen. Umfärben. Das macht die Natur mit den Blättern auf den Bäumen auch. Ist doch ganz einfach. Und übrigens ein weiteres "Alle Jahre wieder", denn bereits letztes Jahr habe ich meine Herbst-Deko umgestyled, schaut mal *hier*.





Dieses Jahr ist es kein Rost geworden, sondern eine Kombi aus schwarzem Tafellack und Maya-Gold. Die beiden sind ein tolles Team und das schwarz lässt das gold besonders toll leuchten. Vor allem die Punkte waren eine gute Idee - finde ich. Und wenn es morgens vor dem Fenster langsam hell wird und drinnen das Licht an ist, dann funkelt es. Schaut mal:




Fast schon weihnachtlich. Und gemacht habe ich es so: Zuerst habe ich die Blätter mit Gesso grundiert. Ich dachte, das wäre eine gute Idee. Hinterher ist man aber bekanntlich immer schlauer. Tafellack deckt ja sowieso super und das gold glänzt auf dem schwarz viel schöner. Also wenn ich die Kombi nochmal verwende, grundiere ich in schwarz und gehe dann mit gold drüber. Siehe Punkte. So baumeln sie jetzt vor sich hin, bis ich - wie alle Jahre wieder - die Herbstsachen gegen den Weihnachtskram tausche. Nächste Woche dann. (Vielleicht.)

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Freitag, 22. April 2016

Nähen: Herz-Anhänger mit Spitze

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Hallo,
heute nur ganz kurz: bereits zu Ostern hatte ich Kleinigkeiten zum Verschenken genäht. Entstanden sind viele bunte Herzen aus jeweils 2 Stoffen und mit etwas Spitze. Hatte ich so noch nie verschenkt und wollte ich schon länger mal machen. Der Stoffverbrauch ist minimal und sie sind ratz-fatz fertig.



Nur das fotografieren war etwas schwierig - eins hat immer weg geschaut ;)




Habt einen schönen Freitag, kommt gut ins Wochenende und genießt es dann.
Liebe Grüße,
Katharina

Donnerstag, 24. März 2016

DIY: Osterdeko mit Betoneiern << Frohe Ostern >>


Hallo,

ein bisschen spät bin ich dran, aber trotzdem möchte ich meine DIY-Osterdeko zeigen. Kurz vor knapp habe ich mir noch ein paar Eier betoniert. Dafür hatte ich immer mal wieder Eierschalen gesammelt - einfach die Eier fürs Rührei oder den Kuchen unten einschlagen, ein nicht zu großes Loch "schälen", durch das der Ei-Inhalt raus kann. Ausblasen ist nicht erforderlich, denn ihr braucht ja sowieso eine Öffnung, um den Beton einzufüllen. Ei Auswaschen und in meinem Fall dann lagern, bis ich Zeit zum betonieren habt.


Der Beton wird dann eingefüllt bis das Ei voll ist. Durch die Öffnung wird es natürlich nicht vollständig - dafür bekommt ihr eine glatte Fläche, auf die ihr das Ei später problemlos stellen könnt. Es ist ein bisschen schief geworden? Macht nichts, das sieht auch schön aus.



Optional kann man die Eier noch anmalen. Vollflächig, getupft, gestreift, ... was euch einfällt. Mit Chalky-Farben, Tafellack, Goldfolie, ... oder einfach Acryl-Lack: seid kreativ. Meine Eier bleiben erst einmal, wie sie sind, denn ich mag den Beton so wie er ist. Und anmalen kann ich sie immer noch. Nächstes Jahr. Oder noch später. Oder doch nicht?



Ob das Einölen der Eierschalen-Innenseite etwas bringt, weiß ich nicht. Ich habe geölt - aber letztendlich das Ei in Fleißarbeit aus seiner Schale gepellt. Eine Wiederholung dieses DIY wird es also frühestens dann geben, wenn ich diese Friemelei vergessen habe ;)



An alle, die hier schon etwas länger mitlesen: Hattet ihr ein kleines Déjà-vu? Das kann gut sein, denn mein Weihnachts-Post von 2015 fiel ähnlich aus. Im Gegensatz zu den Betonsternen (die ich alle verschenkt habe) dürfen die Betoneier nun bei mir bleiben. Deshalb schicke ich sie noch schnell zu RUMS. Und was ich dieses Jahr zu Ostern verschenkt habe, zeige ich euch zu einem späteren Zeitpunkt. Denn A) ist es dieses Jahr keine spezielle Oster-Deko, also kein Verblogg-Zeitdruck (im Vergleich die Geschenke vom letzten Jahr siehe *hier*) und B) bin ich noch gar nicht fertig. Klar, was ich am morgigen Feiertag zu tun habe ;)

Euch wünsche ich ein wunderschönes langes Wochenende,
einen braven und fleißigen Osterhasen 
und natürliche FROHE OSTERN!