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Sonntag, 24. Dezember 2017

Frohe Weihnachten ... und: Häkelherzen

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Hallo ihr Lieben,

Na, habt ihr es schon geschafft? Wenn ihr das lest, dann bestimmt. Wer jetzt noch Geschenke verpackt oder Plätzchen backt, liest vermutlich keine Blogposts :) Ich frage mich ja immer: Ist es sinnvoll, an Heilig Abend einen Post online zu stellen? Für viele steht bestimmt Familienzeit auf dem Programm, andere arbeiten noch ihre To-Do-Listen ab. Aber irgendwie mag ich es, einen Weihnachtspost zu schreiben - und deshalb mache ich das. Wer heute keine Zeit hat, schaut vielleicht an den Feiertagen oder "zwischen den Jahren" hier vorbei. Der Post läuft ja nicht weg :)

Letztes Jahr gab es hier nur ein bisschen Text, da war ich hin und her gerissen zwischen "Oh ja, Weihnachten!" und "Och nö, Weihnachten?", weil wir trotz Stress und einer Überdosis Familie oft übersehen, wie gut es uns geht. Leichte Weihnachtsverstimmung.



2015 hatte ich euch die Betonsterne gezeigt, die ich verschenkt habe. Sie entwickelten sich zum beliebtesten Blogpost aller Zeiten - und das auf einem Blog, bei dem es vorrangig ums Nähen geht. Ähm ja, ich muss mir Gedanken über meinen Bloginhalt machen *lach*.



Und dieses Jahr? Da gibt es Häkelherzen. Die hatte ich vor einigen Jahren, als es den Blog noch nicht gab, schon mal gehäkelt in exakt den gleichen Farben: rot, weiß, grün (hell und dunkel). Die finde ich einfach weihnachtlich. Damals habe ich sie bei Instagram gezeigt. Für die 3 Bilder gab es zusammen 8 Herzchen. So war das damals. Nun bin ich gespannt, wie viele es dieses Jahr werden ;) Ich möchte mindestens 9 dafür haben :)



Nun werden die Herzchen verschenkt. Hoffentlich gefallen sie. Ansonsten behalte ich sie einfach alle selbst :)


Euch wünsche ich ein wunderbares Weihnachtsfest mit wenig Stress, einer glücklichen Familie, leckerem Essen und vielleicht auch ein bisschen Langeweile. Macht euch ein paar schöne Tage und genießt die Zeit. Merry christmas!

Liebe Grüße,
Katharina

Anleitung: von Pfiffigstes Häkelblog (leider kann ich nicht finden, ob/wo es die Anleitung noch gibt)
Material: LangYarns Jawoll Superwash
Häkelnadel: 2,5

Verlinkt bei:
Herzensangelegenheiten von Ellen (nellemies design)
Gehäkeltes und gestricktes von Ruth (HäkelLine)
Weihnachtszauber 2017 von Gesine (Allie and Me)

Donnerstag, 6. April 2017

Langzeitprojekt beendet: Meine Granny-Stripes-Häkeldecke

Werbung wegen Produktnennung und Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo zusammen :)

heute zeige ich euch endlich endlich endlich meine Häkeldecke aus Granny-Stripes. Anfang 2016 hatte ich mir vorgenommen, diese bis zum Jahresende fertig zu stellen. Jetzt ist April 2017. Wisst ihr, die Decke war im Dezember auch fertig - nur der Rest halt nicht. Also Fotos und Text. Mit den Fotos war es so, dass es immer so düster war. Oder ich unterwegs war, wenn es hell war. Die ersten Fotos haben mir nicht gefallen. Ich wusste nicht, dass Granny-Stripes so unfotogen sind. Deshalb habe ich erneut auf gutes Wetter gewartet. Und dann wollte ich Text. Informativen Text. Weil: als ich beschloss, eine Decke zu häkeln, suchte ich in diesem Internet nach Infos. 

Welche Wolle?
Wie viel davon?
Was kostet das überhaupt?
Wie häkelt man die Decke?
Wie viele Maschen schlage ich dafür an?
Wie groß häkelt man eine Decke?
Wie lange wird es wohl dauern?
Das alles (und noch viel mehr) weiß ich jetzt und möchte das mit euch teilen.


Antworten in einer logische Reihenfolge kann ich euch hier nicht liefern (Feststellung beim schreiben), da das alles von viel zu vielen Faktoren abhängt. Und ich muss euch auch enttäuschen: die ultimativ immer richtigen Angaben gibt es hier auch nicht, denn so ein Kreativprojekt ist sehr individuell. Der eine häkelt fester, der andere lockerer usw. Aber was ihr hier bekommt, sind auf jeden Fall Richtwerte. Ich hoffe, sie helfen euch.




Welche Wolle?
Verarbeitet habe ich die Wolle rico baby classic dk von RICO DESIGN (165 m pro 50 g) mit der Häkelnadel 3,5. Sie setzt sich aus 50% Polyacryl und 50% Polyamid zusammen, ist laut Banderole bei 30° waschbar und sogar trocknergeeignet (letzteres werde ich vor lauter Angst, dass es schief gehen könnte, niemals testen).

Wie häkelt man die Decke?
Ich habe zuerst Luftmaschen und dann eine Reihe Stäbchen gehäkelt, danach werden die Granny-Stripes gearbeitet: 3 Stäbchen in eine Lücke, 2 Lücken frei lassen. 3 Stäbchen in eine Lücke, 2 Lücken frei lassen. .... Das müsst ihr sehr oft machen. Ich habe insgesamt 126 Doppelreihen (also 1x hin und 1x zurück, das ergibt den Stripe) gehäkelt (die Luftmaschenreihe am Anfang sowie die Kettmaschenreihe am Ende nicht mitgezählt). Am Anfang und am Ende jeder Reihe muss man die "3er-Päckchen" ein wenig ausgleichen, z.B. 2 Stäbchen in die vorletzte Lücke + 1 Stäbchen in die letzte Lücke, Decke wenden, 2 Luftmaschen anstatt dem 1. Stäbchen (mit 2 Luftmaschen beginnt jede Reihe) + 1 Stäbchen zwischen dem doppelten und dem einfachen Stäbchen der Vorreihe. Meine Decke ist auf diese Weise am Rand sehr schön gerade geworden. Eine Umrandung habe ich nicht gehäkelt (in meiner Vorstellung hat mir das nicht so gut gefallen wie ohne).



Wie viele Maschen?
Ich habe ein paar mal neu angefangen. Meine Decke ist nun mit 228 Maschen in der Breite gearbeitet. Die Zahl ist so krumm, weil sie durch 3 teilbar ist (immer 3 Stäbchen, siehe oben).
Insgesamt besteht meine Decke aus 58.164 Maschen

Vorsicht! - Schwindelgefahr.


Wie groß ist die Decke?
Meine fertige Decke ist 146 cm breit und 224 cm lang - das ist ordentlich groß und kuschelig.

Wie viel Wolle?
11 Knäuel hellgrau (Farbe 031)
11 Knäuel anthrazit (Farbe 032)
10 Knäuel türkis (Farbe 025)
und je 1 Knäuel vanille (Farbe 003) und coralle (Farbe 033).
In der Summe sind das 34 Wollknäule.
3 der 5 Farben gibt es mittlerweile gar nicht mehr - gut, dass ich mein Material rechtzeitig zusammen gesammelt hatte. Gestartet bin ich damals mit 14 Knäuel (4 Stück je Grundfarbe + die beiden Extra-Farben). Das war natürlich vieeeeeel zu wenig :) und so habe ich immer, wenn sich die Gelegenheit bot, nachgekauft (im Geschäft oder wenn ich sowieso etwas bestellt habe). Irgendwann habe ich mal die "Mitte" festgelegt, mir den bisherigen Materialverbrauch angeschaut und diese Menge dann nochmal bestellt. Wenn ihr ein solches Großprojekt in Angriff nehmt, dann achtet also darauf, dass ihr euer Material noch für einige Zeit nachkaufen könnt.



Was hat's gekostet?
Das Knäuel kostet 2,99 € und somit hat die Decke einen Warenwert in Höhe von - haltet euch fest! - 101,66 € (ohne Versandkosten). Hätte ich nicht gedacht - schreckt mich aber auch nicht ab.

Und wie lange hat es nun gedauert?
Bei mir von Februar 2014 bis Dezember 2016, knapp 3 Jahre. Aber in dieser Zeit habe ich immer nur phasenweise gehäkelt. Für eine genauere Angabe habe ich mal die Zeit gestoppt, weil es mich auch wirklich interessiert hat.
Ein Wollknäuel aufwickeln dauert knapp 11 Minuten, macht bei 34 Wollknäulen zusammen 374 Minuten, also habe ich 6 Stunden und 14 Minuten Wolle aufgewickelt *kleiner.Schreck* ich wickle wohl sehr langsam.
Eine Doppelreihe zu häkeln dauert ca. 35 Minuten, macht bei  126 Reihen 4.410 Minuten (73 Stunden 30 Minuten)
Fäden vernähen dauert pro Doppelreihe (2 Fäden) ca. 2:30 Minuten. Dazu war bei gefühlt jeder 3. Reihe mittendrin das Knäuel zu Ende. Deshalb rechne ich nochmal Zeit für 30 Doppelfäden (das entspricht ca. jeder 4. Reihe, ich will's ja nicht übertreiben mit der Zeit und die 3 ist wirklich nur ein Gefühlswert). Wir benötigen dafür also um die 390 Minuten (6 Stunden 30 Minuten). Fäden vernäht habe ich übrigens immer mal wieder. Am Ende alle auf einmal zu vernähen wäre wohl eine sehr unbefriedigende Aufgabe gewesen.
Wenn man nun alles zusammen zählt, kommt man auf round about 5.174 Minuten oder 86 Stunden und 14 Minuten oder auch 3 volle Tage, 14 Stunden und 14 Minuten (ohne die ganzen Überlegungen und Materialbeschaffung). Man braucht ein gewisses Durchhaltevermögen. Aber wenn ich das so lese, müsste eine Decke in deutlich weniger als 3 Jahren zu schaffen sein :)




So, nun wisst ihr Bescheid :)
Wenn ihr die Decke schmaler häkelt, müsst ihr natürlich weniger Maschen anschlagen. Ihr werdet weniger Wolle und weniger Zeit benötigen.
Wenn ihr dickeres Garn verwendet, braucht ihr für die gleiche Breite weniger Maschen und ihr werdet viel schneller fertig sein.
Sowieso: wenn ihr andere Wolle kauft, wird die Decke günstiger. Oder teurer. Kommt auf die Wolle an.
Und vielleicht häkelt ihr viel schneller als ich und seid viel schneller fertig. Oder ihr seid langsamer, dann .... na das wisst ihr ja.
Ihr seht: jede Menge Unbekannte. Eine feste Formel gibt es nicht. Ich hoffe, die Angaben helfen trotzdem dem einen oder anderen weiter.
Es sind noch Fragen offen? Dann schreibe mir einen Kommentar oder eine Mail. Wenn ich kann, beantworte ich deine Frage gerne.

Und nun die bittere Wahrheit:
In den 3 Jahren, in denen ich an der Decke gehäkelt habe, hat sich so einiges geändert. Und so ist neben einem Mann auch ein grasgrüner Teppich eingezogen. Und der passt so gar nicht zum Türkis der Decke. Also der Teppich passt nicht ;) Der Mann mag sich nicht vom Teppich trennen. Ich mag mich wegen dem Teppich nicht vom Mann trennen. Also häkle ich eine neue Decke. Die dauert erfahrungsgemäß so um die 3 Jahre. In 3 Jahren wird der Teppich verschlissen sein, ein neuer Teppich wird kommen ..... also ich bin gespannt, ob Teppich und Decke eines Tages zusammen passen :) Aber ich brauche ja auch einen Grund, um weitere Decken zu häkeln. Mir hat's nämlich richtig Spass gemacht.

Und noch was zu guter letzt: Das Schlafzimmer hat sich in den 3 Jahren auch verändert. Nach dem Häkeldeckenstart und bevor der Mann einzog. Und da passt die Decke farblich ganz gut hin. Nur brauche ich da gar keine Häkeldecke - ich hab ja den Mann :) Aber hier könnt ihr mal ganz gut sehen, wie groß das Ding in etwa geworden ist:

Verlinkt bei RUMS und bei gehäkelts + gestricktes.

Freitag, 25. November 2016

Novemberblümchen

Hallo,

heute gibt es nach langer Zeit wieder mal einen Häkelpost. Einzelne Blümchen haben sich den Sommer und Herbst über immer mal wieder eingeschlichen (*hier* oder *hier* oder *hier* oder *hier*). Nun gibt es Blümchen pur, einen ganzen Blumenstrauß. Bereits im September habe ich sie verschenkt. Aber ich bin optimistisch, dass sie noch immer halten ;)






2 mal habe ich Häkelblumen auf eine Geburtstagskarte genäht. Ein paar Stiche per Hand, Fadenanfang und -ende auf der Rückseite verknoten und sie halten schon. Nach kleben war mir bei der Wolle einfach nicht. Verwendet habe ich einfache weiße Klappkarten, etwas Musterpapier als Hintergrund, darauf die Häkelblumen gesetzt, mit schwarzem Filzstift einen Stil drangezeichnet und etwas Wiese angedeutet. Noch ein Stück Geburtstags-Masking-Tape dazu, schon war ich fertig.


Einen Strauß weiterer Blumen habe ich zu einer Blumenkette aufgefädelt. Man kann sie nun aufhängen, wie man lustig ist: von oben nach unten oder von rechts nach links (oder von links nach rechts ;). Vors Fenster, an die Wand, an den Schrank ... oder einfach wieder auseinanderschneiden und kreativ weiterverarbeiten.


Schade, dass ich mich immer entscheiden muss, ob ich meine Zeit fürs Nähen oder fürs Häkeln verwende. Es macht beides solchen Spass. Der Vorteil beim Häkeln ist eindeutig, dass man das Material leicht mitnehmen kann und auch unterwegs/im Urlaub kreativ sein kann. Und bald kommt wieder ein Häkelpost und zwar ganz ohne Blümchen. Aber zurerst wünsche ich euch ein tolles erstes Adventswochenende.

Dienstag, 20. September 2016

Die Kosmetiktasche von der Taschenspieler-CD-3 in blau-gelb

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Hallo,

heute zeige ich euch die Kosmetiktasche von der Taschenspieler-CD-3, die ich als Geschenk genäht habe. Super Sache, denn: geht einfach und recht zügig und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten. Farblich sollte sie gelb und blau werden. Dazu kam dann das rote Webband und dem entsprechend die Wollfarben. Der Rest des schönen metallisierten Reißverschlusses in  senfgelb reichte gerade so Also eigentlich war er zu kurz. Ich konnte nicht auf einer Seite ein Stück wegschneiden, um den Schieber einzufädeln. War 'ne Fummelei, aber hat geklappt und sich gelohnt.

Vorne gab es eine Häkelblume. Ich mag sie einfach. Sie sind ein Eyecatcher, ich kann sie farblich und in der Größe anpassen.

Innen habe ich beschichtete blaue Punkte-Baumwolle verwendet und natürlich auch gleich ein wenig Füllung ins Geschenk gepackt. Und wenn ihr mal keinen farblich exakt passenden Faden habt: macht 'ne Kontrastnaht draus. Sieht 1.000 Mal besser aus als ein falscher Farbton. Ich mag das total. Und senfgelb ja sowieso.


Meine 1. Kosmetiktasche findet ihr *hier*.

Dienstag, 9. August 2016

Apfelstoff trifft Häkelblume | Stoffbeutel Oma's Liebling

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I did it again. Schon wieder habe ich einen Stoffbeutel "Oma's Liebling" nach Farbenmix genäht. Dieses Mal aus dem Apfelstoff aus der "Surprise, Surprise!"-Collection von Jolijou. Ein bisschen retro, ich mag es.




Damit das Muster nicht verdeckt wird, habe ich auf eine Applikation verzichtet. Stattdessen baumelt nun eine 3-farbige Häkelblume am Träger. In die bin ich total verschossen. Die werdet ihr demnächst bestimmt noch einmal (oder mehrmals) hier sehen. Habt ihr eine Idee, was ich daraus machen könnte?




Dienstag, 28. Juni 2016

Nochmal Milly und: wie die Henkeltasche zum Reißverschlusstäschchen wurde

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Hallo da draußen,

heute geht es weiter mit meinen Nähwerken für die Kinderonkologie des UKE in Hamburg im Rahmen des Taschen-Sew-Alongs 2016 von Greenfietsen im Juni.
Bereits letzte Woche hatte ich euch eine Blümchen-Milly gezeigt. Der Schnitt lässt sich so toll nähen, dass gleich eine zweite entstanden ist - weniger blumig, dafür ziemlich eulig. Die Häkelblume kam trotzdem wieder dran.




Kinder-Wendetasche Milly nach der Anleitung von Pattydoo + Häkelblume mit Nadel 3,0 + 3,5 nach dem Youtube-Video von HäkelMaus; Henkellänge wieder 32 cm und - Achtung, sehr ungewöhnlich für mich - innen komplett in rosa-pink! Den Stoff habe ich neulich bestellt, weil ich der Meinung war, dass alle Farben im Stofflager vertreten sein sollten. Und hier fand ich ihn echt passend und habe ihn direkt angeschnitten. Zu schade, dass ich kein rosanes Garn für die Häkelblume hatte. Pinkes Gurtband habe ich bereits direkt bestellt.



Nun hatte ich also 2 süße Henkeltäschchen, wollte aber unbedingt auch ein Reißverschlusstäschen für Mutperlen mit ins Paket packen, die in der Klink gebraucht werden. Im Stapel der kindertauglichen Stoffe, die ich mir zu Monatsbeginn zurechtgelegt hatte, war noch ein Rest beiger Eulenstoff, passend zur grauen Eulen-Milly. Daraus muss sich doch ein Reißverschlusstäschen machen lassen. Warum nur fällt es mir so schwer, mich für eine Machart zu entscheiden? Solcherlei Täschchen habe ich doch wirklich schon viele genäht. Die Antwort ist einfach: weil ich noch auf die zündende Idee warten musste. Diese kam mir eines Samstagmorgens im Bett. Ausschlafen wird überbewertet - Machen war angesagt und das Schnittmuster Milly wurde kurzerhand abgewandelt.



Das Schnittmuster habe ich auf 80% verkleinert, Stoff zugeschnitten, die Kellerfalten wie bei Milly gelegt und angenäht. Um oben eine gerade Kante zu bekommen, werden die Trägeransätze abgeschnitten. Mit dem Patchworklineal, das ich an der Kellerfalte und der Markierung der Mitte auf der Rückseite (siehe Scherenspitze auf dem folgenden Foto) ausgerichtet habe, geht das ganz gut. Und schon habt ihr eure Schnittkante (siehe Stift auf dem Foto). Die 2. Seite gleich groß fertigen.



Von diesem "fertigen" Schnittteil habe ich mir dann das Schnittmuster für den Innenstoff abgenommen, denn dort sollte keine Kellerfalte hin. Den Innenstoff habe ich mit Volumenvlies H630 gefüttert und danach die Vorgehensweise von Milly (mit den schönen Ecken am Boden) mit der eines Reißverschlusstäschchens (z.B. dem von Grinsestern) gemixt. In der Kurzfassung: Reißverschluss zwischen die Innen- und Außenteile nähen, die Seiten beidseitig zunähen, den Boden wie bei Milly einschlage und nähen (bei der Innentasche eine Wendeöffnung lassen). Dadurch, dass der Boden wie bei Milly genäht wird, erhält das Täschchen eine schöne Tiefe und einen guten Stand. Ich mag es.



 Damit man den Reißverschluss schön öffnen kann, habe ich noch ein paar farblich passende Perlen an den Zipper geknotet. Ein kleines schönes Detail.

Am Ende bin ich aber noch nicht, denn im UKE gibt es bestimmt auch ein paar Jungs, und für die wollte ich natürlich auch etwas mitschicken - und zwar keine Blümchen und auch kein rosa. Vielleicht ahnt ihr es ja ;) das zeige ich euch nächste Woche.

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Dienstag, 21. Juni 2016

Mini-Flower-Power - Kindertasche Milly für den Taschen-Sew-Along 2016 im Juni

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Hallo zusammen,

2/3 des Junis sind schon um, langsam wird es Zeit für meinen Beitrag zum Taschen-Sew-Along 2016 von Greenfietsen. Diesen Monat geht es um Taschen rund um das Thema "Mit Kind und Kegel". Kind. Hm. Was soll ich da nähen? Toll, dass Katharina für alle kinderlosen Näherinnen den Tipp hatte, etwas für die Kinderonkologie des UKE in Hamburg zu spenden. Spenden mag ich und der Gedanke an strahlende Kinderaugen hat mich motiviert. Nähen wollte ich die Kinder-Wendetasche Milly nach der Anleitung von Pattydoo. Den Blümchenstoff fand ich dafür super geeignet. Ist die Tasche nicht total niedlich für kleine Mädchen?


Zur Verzierung gab es noch eine Häkelblume nach dem YouTube-Video von HäkelMaus, gehäkelt mit Nadeln 3,0 und 4,0. Das geht ratz-fatz und ist für mich das I-Tüpfelchen der Tasche.

Die Innenseite ist sehr schlicht ausgefallen. Aus den Blumen-Stoffresten "musste" ich dann einen Streifen schneiden und als Schleife aufnähen. Eigentlich gar nicht meins, aber irgendwo da draußen ist bestimmt ein Mädchen, das es mögen wird. Hoffe ich. Und es passt einfach zur Tasche.


Mit einer kleinen Tasche bin ich natürlich nicht zufrieden, das Päckchen in den Norden soll sich ja lohnen und eine Milly kommt selten allein ;) Im UKE werden außerdem Täschchen mit Reißverschluss für die Mutperlen-Sammlung der Kinder benötigt. Darüber, wie ich diese nähen will, habe ich mir viele Gedanken gemacht, aber die zündende Idee war nicht dabei ... bis mir am Samstag morgen im Bett der passende Einfall kam. Was nach meiner sofortigen Bettflucht entstanden ist, zeige ich euch nächste Woche.

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Dienstag, 7. Juni 2016

Mal wieder ein Zpagetti-Körbchen - dieses Mal in oval (Häkeln)

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Hallo,

mir ist mal wieder Zpagetti-Garn in die Hände gekommen. Gleich zu Beginn gebe ich zu, es ist das gleiche Garn wie *hier* vor 1,5 Jahren. Auf einer Rolle mit knapp einem Kilo ist halt doch 'ne ganze Menge d'rauf. Das wiederum ist bei dieser Farbe, die mir supergut gefällt, zum Glück überhaupt nicht schlimm.



Entstehen sollte ein Körbchen für die Ablage von Geldbeutel und Schlüssel. Bei der Überlegung, wie groß es werden soll, war mir schnell klar, dass es keine runde Sache wird - oval sollte es werden. Dafür habe ich einige Luftmaschen angeschlagen, in die ich dann feste Maschen gehäkelt habe. Am Anfang und Ende der Luftmaschenkette habe ich dann ziemlich planlos und rein nach Gefühl Maschen verdoppelt oder auch verdreifacht, sodass die Rundung entsteht und das in jeder Runde wiederholt, rein nach Gefühlt. OK, ganz gleichmäßig ist das Körbchen nicht geworden, aber dafür, dass ich rein nach Augenmaß gearbeitet habe, passen Geldbeutel und Schlüssel super hinein.



Es ist übrigens noch immer Garn übrig für weitere Körbchen. Ich mag die sehr, denn durch das dicke Garn sind sie schnell gehäkelt und haben einen tollen Stand.


Donnerstag, 25. Februar 2016

Häkeln: Großprojekt Häkeldecke Nr. 2 - ein Zwischenbericht


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Nachdem es vor einiger Zeit schon einen Zwischenbericht zum "Großprojekt Häkeldecke Nr. 1" gab, folgt nun konsequenterweise Nr. 2. Es soll eine Sternendecke geben, wie ich sie vor langer Zeit bei Hamburger Liebe entdeckt habe, nach der Anleitung von Frau Schaubude.

Entschieden habe ich mich für gelbe Sterne in Kombination mit weiß und dunkelblau. Mit den Farben bin ich ganz zufrieden. Allerdings ist die von mir ausgewählte Wolle ein wenig dünn, sodass diese Decke wohl nicht besonders groß werden wird. Bisher habe ich ganze 22 Sterne mit Umrandung sowie 22 weitere Sterne geschafft - noch nicht wirklich viel.



Warum ich - vor mittlerweile über einem Jahr - überhaupt eine 2. Decke begonnen habe, wo doch die erste noch lange nicht fertig ist? Na, weil die erste Decke irgendwann so groß war, dass ich sie unmöglich irgendwo hin mitnehmen kann (sie wohnt in einer großen Plastikkiste, die auch wirklich voll ist). Normal bin ich durchaus so eingestellt, dass ich erst eine Sache zu Ende bringe bevor ich eine zweite beginne (erst recht bei 2 so ähnlichen Projekten), aber ich wollte unterwegs (Wochenendurlaube, Autofahrten etc.) einfach etwas zum häkeln haben. Dazu ist übrigens alles, was ich zum häkeln brauche, in meinem ersten Ordnungshelfer untergebracht. Er eignet sich dazu wirklich wunderbar - und gefällt mir auch nach 2 Jahren noch richtig gut.

Wenn die Decke dann eines Tages einmal fertig wird, gibt es natürlich einen neuen Post - mit Mengenangaben etc. - denn noch weiß ich ja nicht, wie groß die Decke wird und wie viele Knäuel Wolle es am Ende werden.



Verlinkt bei RUMS und bei HäkelLine

Dienstag, 16. Februar 2016

Häkeln: Osterkörbchen aus Filzwolle - schnell und einfach selbst gemacht

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Osterkörbchen? - Ja, ihr habt richtig gelesen. Denn wenn Ostern schon früh im Kalender steht und ich auch noch früh dran bin, dann gibt es halt schon im Februar einen Blogpost über Osterkörbchen.

links: Körbchen häkeln in Runden | rechts: viele bunte Fadenabschnitte
4 Körbchen habe ich gehäkelt, nachdem ich neulich spontan Filzwolle beim Discounter zu einem unschlagbaren Preis bekommen habe. Wie? Ich habe 9 Reihen im Runden gehäkelt mit Maschenzunahme (1. Reihe jede verdoppeln, 2. Reihe jede 2. verdoppeln usw. - übrigens ein gutes 1x1-Training) und danach ohne Zunahme weiter gehäkelt bis ein Wollknäuel aufgebraucht war. Zum Schluss eine Kettmasche und schon ist das Körbchen fertig. Durch die dicke Wolle geht es wirklich ratzfatz.

Häkelmuster der Filzwolle vor dem Verfilzen
Links: die gehäkelten Körbchen | rechts und unten: Sterne zum Aufnähen


Wer es schlicht mag, ist nun schon fertig. Ich wollte die Körbchen etwas individueller gestalten und habe Sterne sowie Blumen und Blätter gehäkelt und mit Nähgarn mit groben Stichen auf die Körbchen genäht. Warum es 2x pinke Blumen gibt wo ich doch pink (eigentlich) gar nicht mag? Na damit es unter den beschenkten keinen Streit gibt. Und das Pink finde ich in diesem Fall sogar passend.

Dann alles ist die Waschmaschine ... gespannt abwarten .... trocknen lassen .... Fäden ziehen (die Nähgarnfäden von den Applikationen) ... fertig. OK, da muss noch ne Füllung rein. Aber dafür ist ja noch etwas Zeit.

links: ungefilzt | rechts: gefilzt nach einer Runde in der Waschmaschine
weißes Osterkörbchen aus Filzwolle mit pinken Blumen und grünen Blättern (links ungefilzt, rechts gefilzt)

grünes Osterkörbchen aus Filzwolle mit pinken Sternen (links ungefilzt, rechts gefilzt)
blaues Osterkörbchen aus Filzwolle mit Sternen (links ungefilzt, rechts gefilzt)