Mittwoch, 14. September 2016

Klein, aber oho ... mein neues Tampontäschchen


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Hallo,

kennt ihr das auch, dass ihr Dinge zimelich lange vor euch her schiebt obwohl sie keine große Sache sind? Ich kann das ja manchmal (oft) ganz gut. Zum Beispiel im Falle meines total ausgeleierten Tampontäschchens. Das hatte ich mir vor einigen Jahren mal gekauft, als ich noch nicht selbst genäht habe. Nun war der Grummi zum verschließen total verschlissen. Natürlich hab ich mir nicht einfach ein neues gekauft, denn mittlerweile kann ich ja nähen. Und nachdem ich mich allmonatlich wieder geärgert habe, ist nun endlich ein neues Täschchen entstanden. In nicht einmal 30 Minuten.



Materialbedarf: 2 kleine (7,5 x 7,5 cm inkl. NZ) und 2 etwas größere Stoffstücke (7,5 x 10 cm inkl. NZ), ein kurzes Stück Gummi (in meinem Fall ein Haargummi, weil die Farbe so gut passte) und die üblichen Nähutensilien. Anleitungen gibt es reichlich im Netz. Auf Vlieseline-Einlagen habe ich komplett verzichtet. Beim nächsten Mal würde ich ich das Täschchen einen halben Zentimeter weniger breit nähen, aber trotzdem ist es so brauchbar.




Und weil das Täschchen klein und fein ist, schick ich es noch ganz schnell zum Taschen-Sew-Along-2016-August-Thema. Dort kann man nämlich noch bis heute Abend alle Täschen, die "klein - aber oho!" sind, verlinken.



Montag, 12. September 2016

12von12 im September 2016

Werbung wegen Verlinkung. Unbezahlt. Unbeauftragt.

Hallo,
nach der Urlaubspause im August bin ich heute wieder bei 12von12 mit dabei. So war mein Septembertag:

1. Frühstück in gesund. Weil ich aber damit nicht abnehme, könnte Nutella bald wieder auf dem täglichen Speiseplan stehen. So!
2. Den Sonnenaufgang angeschaut. Normal seh' ich den so nicht, nur weil ...
3. UMLEITUNG. Die 7. Woche schon (statt angekündigten 4). Bergauf, bergab. Schotterpiste. Könnt ihr euch vorstellen, wie das bei dem aktuell herrlichen Wetter staubt? Der Wald sieht aus wie im Krieg. Alles grau. Wenn ihr euch das vorstellen könnt, dann könnt ihr erahnen, wie mein Auto aussieht ;) Grundfarbe war ursprünglich schwarz. Ab morgen soll es wieder möglich sein, auf echten Straßen aus dem Dorf zu kommen. Dann schau ich mal, ob ich das Auto wieder sauber bekomme.

4. Mittagesen mit neuer Lektüre. Na, wer weiß, welche Dor.... blaue Bücher schreibt?
5. Laufrunde. Heute ein bisschen weiter als letzte Woche. Aber hey, was ist das? Etwa Spuren von Herbst?
6. Schoki bei dem Wetter schmeckt nicht so gut, deshalb gibt's ne Hand voll Obst.

7. Schnelle Staubsauger-Runde. Das Bild steht stellvertretend für all die Hausarbeit und Banalitäten wie duschen etc., die man so an einem Tag bewältigt.
8. Ne Finanzspritze als Geburtstagsgeschenk präpariert. Da bastel ich noch irgendwie ne Karte dazu. Morgen. Vielleicht.
9. Erdbeer-Nachzucht gegossen, denn ich kann die nicht in den trockenen Boden setzen. Deshalb leben sie bis zum nächsten ordentlichen Regen in Eimern im Schatten.

10. Futter für mich: Brot mit Salat, Käse, Gurke und Ei. Es musste schnell gehen, denn ich musste los.
11. Freundin aus dem Urlaub zurück begrüßt und ihr ihre Arbeitskiste zurück gegeben und direkt abgerechnet. Und von da direkt weiter zur Party-Organisation (davon gibbet kein Foto).
12. Ein Tag ohne Kreativität ist ein verlorener Tag ... oder so ähnlich. Mein Material für das nächste Projekt. Ich kann wohl schlecht behaupten, kein passendes Webband zu haben. Aber welches nehm' ich nun? In welche Richtung die Reise gehen soll, kann man ja unschwer erkennen :) Bis Freitag muss ich fertig sein. Das könnte knapp werden, die Woche ist schon vollgepackt.

Die Entscheidung mit dem Webband, liebe Leserinnen und Leser (sorry, mir war gerade danach, das zu tippen ....) vertage ich auf morgen, denn ich mache jetzt Feierabend (nachdem ich mich bei Frau Kännchen verlinkt habe). Euch wünsche ich einen schönen ebensolchen. Macht's gut und am Mittwoch geht's hier weiter.

Freitag, 9. September 2016

Tüüüüüüt, tüüüt .... Mit der Dampflok durch den Harz

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Hallo an diesem wunderschönen
Spätsommer-Freitag!

Heute nehm ich euch mit auf die Harzer Schmalspurbahnen - dort waren wir auf dem Weg in den Urlaub. Bitte einsteigen! (Die Türen schließen nicht selbstständig ;)

Los ging es an einem ebenso herrlichen Sonntag am Bahnhof in Wernigerode. Bis zur Abfahrt unseres Zuges hatten wir noch genügend Zeit, uns umzusehen.

Seht ihr den Baum oben rechts? Der hatte kein einziges Blatt - alles weggedampft und rußverschwärzt.


Da kommt sie raus aus der Garage.

Schatten im Gleis.


Tuff Tuff Tuff schb sich die Dampflok den Berg hinauf.


Oben gab es dann die Aussicht über den Harz.

Unser Ziel: Drei Annen Hohne. Dort haben wir erstmal wieder Dampflok geschaut.



Und schon war es Mittag. Wo wir am Nachmittag gelandet sind, erzähle ich euch ein anderes Mal, denn das würde hier und heute zu viel werden und unser Ziel hat einfach einen separaten Blogpost verdient - und ihr sollt das Wetter genießen. Für heute wünsche ich euch nur noch ein ganz ganz tolles Spätsommer-Wochenende (dieses Wetter kann man gar nicht oft genug loben).

Ist das nicht ne wunderschöne alte Uhr?

Dienstag, 6. September 2016

Mein bisher größtes Nähwerk - eine Maßanfertigung von Zelt

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In letzter Zeit gab es hier viele kleine Nähwerke. Irgendwo dazwischen habe ich aber auch etwas richtig großes genäht - quasi ein Zelt, das auch gleichzeitig eine Maßanfertigung war: eine Grillabdeckung. Da ich es nämlich gerne sauber habe, hätte ich den neu angeschafften Grill ja ständig putzen müssen (ich sag nur: Blütenstaub, Krabbeltiere und so) - worauf ich natürlich keine Lust habe. Die Original-Grillhaube vom Hersteller war ein bisschen überteuert, weshalb ich mich zum Versuch einer Maßanfertigung entschied. Grillabdeckung selber nähen? - Das geht!


Zuerst wollte ich eine feste Folie im Baumarkt kaufen. Aber ganz ehrlich: Wer will ein großes Monster in wahlweise schwarz, braun oder dunkelgrün auf der Terrasse stehen haben? Ich zumindest nicht. Deshalb habe ich 3 Meter günstiges Wachstuch geordert.

Die Abdeckung besteht aus 3 verschiedenen Schnitteilen:
- oben: ein Rechteck
- vorne und hinten: ein "Haus"
- rechts und links: ein Trapez
Für die Maße habe ich den Grill vermessen, und zwar ehr einen Zentimeter mehr als weniger, damit man die Grillabdeckung leicht überstülpen kann. Dazu kommt noch die Nahtzugabe von 1 cm ringsum und an der unteren Seite ein paar Zentimeter zum umschlagen/umnähen. Hier mal meine Maße. Für eure Feuerstelle müsst ihr natürlich selbst Maß nehmen.



Die Seitenteile habe ich dann jeweils unten rechts und links auf 10 cm Höhe "begradigt", um das Wachstuch später unten leichter umnähen zu können. 15 oder gar 20 cm wären besser gewesen. Das habe ich aber erst später festgestellt.

Genäht habe ich zuerst die Vorder- und Rückseite an die lange Seite des Oberteils - wegen dem Knick, der im Zeltdach ist. Danach kamen die Seitenteile an die kurzen Seiten des oberen Schnittteils. Nun die senkrechten Nähte zur Verbindung der Vorder-/Rückseiten mit den Seitenteilen nähen, einmal anprobieren (wirklich zu empfehlen, meine Abdeckung wäre sonst ein gutes Stück zu lang geworden) und zum Schluss noch die untere Kante umnähen.





Das ist zwar ein großes "Zelt" geworden, der Überwurf ist aber recht zügig genäht, da man nur ein paar gerade Nähte hat und weder Futterstoff braucht noch am Wachstuch Kanten versäubern muss. Und günstiger als gekauft war's auch noch.

Und so sah das übrigens beim Nähen aus:


Samstag, 3. September 2016

Ach wär' ich doch nur zu Hause geblieben ... 10 Urlaubs-Vermieser + Buchempfehlung

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Hallo,

nun bin ich schon wieder ein paar Tage aus dem Urlaub zurück und der Alltag hat mich wieder. So manches Mal habe ich im Urlaub wirklich denken müssen, dass es zu Hause womöglich schöner wäre. Deshalb hier meine 10 Urlaubsvermieser. Vielleicht könnt ihr bei der Vorstellung ein wenig darüber schmunzeln? Vielleicht liest ja auch ein Hotelier mit und kann damit etwas anfangen? Ich musste es auf jeden Fall mal aufschreiben.
1.) Schnupfen. Hatte ich gar nicht eingepackt. Zum Glück hilft die Nordseeluft ganz gut.

2.) 2 Schulklassen, die - unabhängig voneinander - im falschen Wagon des ICE's gelandet sind, weil der Zug spontan auf einem anderen Gleis fuhr (ist mir in Hamburg jetzt 3 Jahre nacheinander passiert) und nach der Device "Hauptsache alle im Zug" absichtlich in den falschen Wagen gestiegen sind. Die beiden Klassen hätten dann aneinander vorbei gemusst. Da es im Zug aber ohnehin schon sehr voll war, hat das nicht geklappt und so standen die Schüler samt Gepäck im Gang. Und andere Zugreisende natürlich auch. Nichts ging mehr. Schüler und Lehrer taten mir schon Leid. Aussteigen konnte bei der Verstopfung eigentlich auch keiner mehr. Wir haben unsere reservierten Plätze mit Glück vor dem Stau erreicht und fuhren bis zur Endstation :)

3.) Matratzen, die jede Nacht Rückenschmerzen machen. Selten habe ich so schlecht geschlafen. Natürlich wirkt sich sowas auf die Laune aus.

4.) Hotelzimmertüren, bei denen der Schallschutz wohl vergessen wurde. Mehrfach lag ich abends im Dunkeln im Bett und dachte, es stünden Leute in unserem Zimmer. War natürlich nicht so, hörte sich nur so an. Saublöd.

5.) Fehlende Verdunklungsmöglichkeiten. Ein Vorhang wäre im August wenn's früh hell wird richtig schön, wenn's schon keine Rollläden gibt.

6.) Bescheuerter Sichtschutz am Fenster, wenn man im Erdgeschoss wohnt und das Fenster am Zugang von der Straße zum Hoteleingang liegt. Leider konnte man die vorhandenen Plissees nur von oben nach unten schließen. Da die Passanten ehr im unteren Teil reinschauen konnten, mussten wir diese also immer geschlossen halten. Vollflächig. Technisch wäre es ja möglich, sie von unten nach oben zu schließen. Dann hätten wir wenigstens noch den Himmel gesehen. Aber wir konnten die Dinger ja schlecht ummontieren.

7.) Schlechtes Wetter. Windstärke 6, immer mal wieder Regen. Spontan und gerade so in der Menge, dass es für durchnässte Hosen reicht. Nein, Schirm hilft nichts, denn bei starkem Wind kommt der Regen nicht mehr von oben. Dazu wurde ich zweimal von einer Welle erwischt. Die davor (und danach) waren ehrlich nicht so hoch. Und meine Hose bis übers Knie sandig, salzig und nass. Aber die Fotos, die ich da geschossen habe, sind gut geworden ;)

8.) Fehlende Garderobe/Aufhängemöglichkeit im Hotelzimmer. Kommt bestimmt nicht oft vor, dass man an der Nordsee nassgeregente Jacken und Hosen aufhängen möchte. Oder alternativ Badekleidung und Handtücher. Ein paar Haken außerhalb des Schrankes wären schon schön gewesen. Gilt auch für andere Reiseziele.

9.) Keine Wirtshauskultur. Da könnten sich die Friesen von den Bayern mal was abschauen ;) Dass es im August nicht ruhig auf der Insel sein würde, war mir klar. Dass es aber so wenige Gaststätten gibt die dann so überfüllt waren, damit hatte ich nicht gerechnet. Hauptmahlzeit um 16:30 Uhr war dann unsere Lösung. SB-Restaurants haben ja zum Glück durchgehend warme Küche und um diese Uhrzeit sogar einen Sitzplatzt frei.

10.) Deutsche Bahn nochmal (wir mussten ja wieder zurück fahren). Geänderte Wagenreihenfolge. Stellt euch vor, der Bahnsteig von Westerland auf Sylt. Es ist Vormittag, viele abreisende Urlauber warten mit ihrem Gepäck auf den Zug. Und dann fährt dieser ein mit geänderter Wagenreihenfolge. Ohne Vorwarnung. Schlagartig setzten sich alle in Bewegung, Bereich A tauscht mit Bereich E, Bereich B tauscht mit Bereich D, Bereich C hat Glück gehabt ;)

So, das war jetzt mal eine Negativsammlung. Warum ich euch davon schreibe? Weil einfach nicht immer alles so toll ist, wie es im Blog vielleicht aussieht. Ganz bald zeige ich euch nämlich die Fotos von den schönen Momenten, mit blauem Himmel und Sonne. Die vielen Regenmomente habe ich nämlich nicht fotografiert. Es wird nach einem tollen Urlaub mit tollstem Wetter aussehen. Darf es auch.



Ein tolles Buch kann ich euch noch empfehlen: Eat, bike, live - das Sylt-Reisebuch von Vera und Katharina-Maria. Es ist kein normaler Reiseführer mit Daten, Fakten, Kirchenfotos sondern ein wunderschön illustriertes Buch mit tollen Fotos und Tipps, die man im Urlaub wirklich braucht und dazu kurze, pfiffige Texte. Vor dem Urlaub habe ich es verschlungen und hoffe nun auf weitere Bücher vom Eat-Write-Live-Team.