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Hallo,
Wie ich ausgerechnet auf dieses Schnittmuster und die Umsetzung kam? Das war so:
- Zuerst legte ich für mich fest, dass ich eine robuste Tasche haben will, die ich lange überall hin mitnehmen (und auch mal abstellen) kann. Weiße Streifen (oder auch sonstiges weiße Stoffanteile) fielen also raus. Jeans fand ich als Material richtig gut.
- Bei Jeans dachte ich sofort an die Chobe-Bag. Das Schnittmuster wartete seit ein paar Monaten auf die Umsetzung. Warum also nicht jetzt? In der Tasche sind übrigens 4 verschiedene Hosen verarbeitet. 2 Streifen konnte ich sogar noch aus meiner alten Lieblingsjeans rausschneiden.
- Senfgelb mag ich sehr, vor allem in Kombination mit blau. Deshalb habe ich entsprechendes Garn für die Steppnähte auf dem Vorderteil verwendet. Im Nachhinein würde ich dafür die Farben der Stickerei aufgreifen, aber die standen zu dem Zeitpunkt noch gar nicht fest.
- Als das Vorderteil fertig war, musste die Tasche natürlich noch den maritimen Touch bekommen. Seit ich die
Nicky genäht habe, mag ich Stickerei auf Jeans total gerne. Zuerst habe ich an einen großen Anker gedacht, aber dann wollte ich doch ein Papierboot haben. Das konnte ich natürlich nicht einfach so mittenrein klatschen und so kam die Welle dazu ... und danach die Fische. Ein Boot auf dem Wasser mit 4 Fischen, das ist doch maritim. Farblich habe ich mich bei der Stickerei am Vogel auf meiner
Vicky orientiert: rot-orange-türkis. Und irgendwie hat sich noch pink dazu gemogelt.

- für den Boden gab es braunes Kunstleder, wegen der Robustheit. Diesen habe ich mit Decovil I (ohne light) verstärkt. Das ist ganz schön fest geworden, ließ sich aber gut nähen.
- Schon im Dezember hatte ich mir für das Juli-Thema mal vorsorgehalber blauen Ankerstoff gekauft. Der kam nun als Innenstoff zum Einsatz. So ist die Tasche durch und durch maritim ;) Auf der Innenseite habe ich noch ein Einsteckfach mit Schlüsselband aufgenäht. Das Fach ist 2-geteilt, damit Schlüssel und Handy getrennt sind.
- Für die Reißverschlusstasche auf der Rückseite der Außentasche habe ich den Ankerstoff natürlich auch verwendet. Ich mag es, dass sie beim Öffnen heraus blitzeln. Bei diesem Reißverschluss sowie bei dem des Hauptfachs habe ich zum ersten Mal metallisierte Reißverschlüsse (von
I'm sew happy) verwendet. Davon brauche ich wohl noch ein paar :)
- Beim Gurt hatte ich es dann recht leicht. In der Schublade fand ich einen fertigen Ledergurt, der ganz gut zur Tasche passte. Karabiner eingehakt - fertig. (Im eBook ist eine Anleitung enthalten, wie man sich selbst einen Gurt nähen kann. Ich bin aber bekennende Taschen-Querträgerin und mag unbedingt einen längenverstellbaren langen Gurt haben.)
Mein Fazit: Ich fand die Tasche sehr gut zu nähen. Natürlich braucht man für das Vorderteil etwas Zeit (erst recht, wenn man es auch noch bestickt), aber das lohnt sich. Und der Rest flutscht dann wirklich gut. Da könnte noch die eine oder andere entstehen. Ich muss bei meiner Familie mal anmerken, dass ich ein paar ausrangierte Hosen gut gebrauchen könnte ;)
Die Tasche könnte meine neue Lieblingstasche werden. Ich hoffe, dass wir zwei in den kommenden Wochen mit ganz viel Sommerfeeling unterwegs sind. Und deshalb darf sie nicht nur zum Taschen-Sew-Along-Juli von
Greenfietsen und
mir, sondern natürlich auch zu
RUMS und zu
Taschen und Täschchen.
Edit: Gabi von MadeWithBluemchen.at hat mich eingeladen, bei Ihrer
Linkparty für handgesticktes mitzumchen. Dieser bin ich sehr gerne gefolgt und habe meine Chobe auch dort verlinkt.