Dienstag, 9. Juni 2020

Probegenäht: Das neue Schnittmuster von Greenfietsen - Täschchen KISS

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Hallo,

heute kann ich mal wieder ein Probenähergebnis zeigen. Katharina von Greenfietsen hat eine neue Nähanleitung geschrieben und zwar für ein kleines Laschentäschchen, das Täschchen KISS. Dieses gibt es in 5 verschiedenen Größen und es kann zusätzlich auf eigene Wunschmaße angepasst werden. Und das ist wirklich nicht schwer, sonst würde ich es nicht extra erwähnen.


Die Besonderheit des Täschchens? Es kommt ohne Knopf, Reißverschluss, Klettverschluss, Magnetknopf, Schnalle oder ähnlichem aus. Verschlossen wird es durch eine Klappe, die man durch eine Lasche zieht - und die schneidet man einach aus einem Stückchen Stoff zu. Toll für die Umwelt und unseren Geldbeutel. Und ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man immer alles im Haus hat und der passende Verschluss niemals fehlt.


Nun zu meiner Näherei: ich habe nur 2 Größen genäht, das Mini-Täschchen (das quasi die Basisgröße ist) und zusätzlich ein Stifte-Etui. Dieses könnte man noch mit einem Tunnel sowie Gummizug versehen, um es an ein Notizbuch zu schnallen. Eine tolle Option, aber ich wollte die Tasche für die Kinderzahnbürste nutzen und dafür brauche ich natürlich keinen Gummi.


Genäht habe ich das kleine Laschentäschchen innen und außen aus Baumwolle. Beim Etui aka der Zahnputzhülle habe ich innen auf Wachstuch zurückgegriffen.


Und wisst ihr was? Das Täschchen hat großes Potential, mal eines meiner "Seriengeschenke" zu Ostern oder Weihnachten für die ganze Familie und für Freunde zu werden, denn: hat man einmal ein Täschchen genäht, gehen alle weiteren ruckizucki und das ist bei einer größeren Stückzahl ja supergut.



Wer auch gerne viele Geschenke näht oder einfach ein kleines Täschchen für seinen Kram in der Handtasche oder im Kulturbeul oder das Hobbyzubehör oder oder oder (das Täschchen ist wirklich in ganz vielen Bereichen einsetzbar) braucht, der gehe doch einmal zu Katharina auf die Greenfietsen-Seite, dort findet ihr jede Menge Infos und die Bezugsquellen für diese ausführlich bebilderten Anleitung: HIER KLICKEN


Und wer jetzt von den Fotos überrascht ist: Ich habe den Flatlay-Crashkurs von Lisa/Mein Feenstaub mitgemacht und danach drauf los geknipst. Leider weiß ich nun auch nicht, welches Foto ich am besten finden soll, deshalb zeige ich hier einfach ganz viele (nicht alle ;) ). Ihr dürft also gespannt sein, ob sich hier fototechnisch ein wenig was ändert.


Liebe Grüße,
Katharina


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Dienstag, 2. Juni 2020

Stilleinlagen nähen aus Stoffresten (mit Anleitung)

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Hallo  zusammen :)

Vor einiger Zeit habe ich mir - besser spät als nie - Stilleinlagen genäht. Die Vorteile: Kein Müll, kein Neukauf (spart Wege und Geld) und: sie rutschen weniger im BH umher und knistern kein bischen. Ich weiß: man kann Stilleinlagen in den BH kleben. Aber ehrlich: das fand ich richtig unpraktisch, das hat bei mir nicht funktioniert.


Zuerst habe ich mir überlegt, aus welchem Material ich die runden Kisselchen am besten nähe. Sie sollten etwas saugfähig sein, aber natürlich nicht zu dick. Frottee? Na besten Dank, dann habe ich dauerhaft einen Ameisenhaufen auf den Brüsten. Mag ich nicht. Musselin? Gibt auch ein Abdruckmuster. Jersey? Der saugt ja fast gar nichts. Versucht habe ich es dann aus 4 Lagen: Außen Jersey und in der Mitte 2x Musselin.

Dann habe ich mir Gedanken gemacht, wie das alles am besten zusammen hält. Erster Gedanke: mit der Overlock kreisrund außenrum nähen, wie bei Abschminkpads. Aber: ich kann das nicht gut. Also habe ich da keine Lust drauf. Wie dann? Mein Gedanke: Die müssen ja überhaupt nicht dehnbar/elastisch sein. Ich nehm die ganz normale Nähmaschine. Mit Jersey-Nadel und Obertransport sollte das klappen.

Nachdem das "geklärt war", habe ich zuerst ein Test-Paar genäht. Und weil ich das für gut befunden habe und es sowohl die 60-Grad-Wäsche als auch den Trockner gut überstanden hat, ging ich in Serie, sodass ich nun zwischen 2 Waschmaschinenwaschgängen über die Runden komme. Und weil das Thema vielleicht noch mehr Stillmamas interessiert, habe ich mitgeknipst und erzähle euch jetzt, wie ich meine Stilleinlagen genau genäht habe.


Zuerst braucht ihr Reste von Jersey und Musselin. Die Stücke sollten etwas größer sein als die fertige Stilleinlage und vom Jersey wären 4 gleiche Stoffstücke "ganz nett" - der Optik wegen. Ich habe da wirklich wild gemischt was die Restekiste hergab. Ihr legt dann zuerst ein Musselin-Stück vor euch und darauf das zweite. Es folgt eine Lage Jersey mit der rechten (schönen) Seite nach oben und darauf ein zweites Jersey-Stück, jedoch mit der rechten Seite nach unten. Bei einem Stoff, der mit einem Muster bedruckt ist, habe ich einfach entschieden, dass die linke Seite ohne Muster "meine rechte Seite" wird. Nicht, dass er Druck nachher an mir haftet. Obwohl, so ein "Anker-Tatoo" auf der Brust ... zurück zum Thema.


Zeichnet euch einen Kreis auf euer Stoffpäckchen. Der Kreis soll so groß sein, wie die Stilleinlage später werden soll. Ich bin mit meiner Einmalstilleinlagen durch die Wohnung gezogen und habe die Trinkschokoladendose als gut passend gefunen. Dann wird das Päckchen mit ein paar Nadeln zusammen gesteckt.


Los geht es mit dem Nähen: 1x im Kreis herum auf der Linie - aber lasst eine Wendeöffnung.


Dann wird die Nahtzugabe mit der Zickzackschere bis kurz vor die Naht zurück geschnitten. Nur im Bereich der Wendeöffnung muss etwas mehr Stoff stehen bleiben.

Next step: Wenden und ausformen. Beim Wenden darauf achten, dass ihr zwischen die Jerseylagen greift und alles dazwischen heraus zieht, sodass später außen Jersey und innen Musselin ist. Die Nahtzugabe nach innen schlagen und mit einer Stecknadel fixieren.

Noch einmal knappkantig außenrum steppen und schon ist die Stilleinlage fertig.


Ich gebe zu, die Einlagen sehen etwas wellig aus und das sieht man auch durch den BH und das T-Shirt. Aber: das ist nur am Anfang so, bei mir hat sich das ganz schnell gelegt und die selbstgenähten Einlagen haben nicht mehr aufgetragen als die gekauften.

Fazit: Das hätte ich schonmal früher tun sollen. Trotzdem bin ich froh, dass ich sie noch genäht habe.

Viele Grüße,
Katharina


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Dienstag, 26. Mai 2020

Eine Kindergarderobe. Kunterbunt und selbst gemacht.

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Hallöle

Hier neulich so: Noch ein bisschen Winter (morgens), aber auch schon Frühling (mittags) und ein klein wenig sommerlich (vereinzelt). Und der Jacken-Anzüge-Matschosenbestand vom Baby so: 2 ... 5 ... viele. Der Korb für Jacken, Mützen, Überziehschuhe und solchen Kram quoll längst über. Ich habe versucht, die Jacken etc. zu falten und neben dem Korb zu stapeln. Sah ok aus. Bis zum nächsten Ausgang. Natürlich war die Jacke, die oben auf lag, nie die, die wir gerade brauchten. Der Jackenberg machte den Pisa-Turm und stürzte sich dann wahlweise gegen das Mützenkörbchen oder komplett von der Komonde.


Eine kleine Weile lang habe ich mir das angeschaut und mitgemacht. Und dann eine Garderobe auf die DIY-Liste gesetzt.


Ein Brett haben wir beim Aufräumen in der Garage gefunden, 4 Haken hatte ich noch im Materialfundus und 3 weitere haben wir uns aus dem Baumarkt mitbringen lassen (Anmerkung für irgendwann mal: zu Corona-Zeiten verlies man möglichst wenig das Haus). Das Brett wurde gekürzt und die Löcher vorgebohrt. Next step: Die Gestaltung. Aber wie nur? Ich habe ein bisschen drüber nachgedacht. Das ist ja immer gut. Und dann habe ich mich an eine Instagram-Story von Bine Brändle erinnert, in der sie Steine bemalt hat. Ich wollte das Muster unbedingt auch irgendwo haben. Nur wo? ... Na auf dem Brett! So viel Fläche!


Die Multimarker von Bine hatte ich mir Ende letzten Jahres schon bestellt und nur für ein kleines Projekt genutzt. Nun waren sie fällig. Das Brett bot ja reichlich Fläche. Klar, das hat ein bisschen Zeit gekostet. Aber es war so meditativ! Und die ganze Farbe macht richtig gute Laune. Und süchtig. Ein paar Mal dachte ich: "Jetzt bin ich fertig". Und dann: sah ich doch wieder einen Kringel, in den ich noch ein Tüpfelchen machen könnte. Und noch eins. Und hier noch. Und da.


Irgendwann habe ich dann die Stifte weg gepackt und das Brett wurde an die Wand geschraubt. Klar, es gibt diese Kreise, in die hätte man noch etwas Farbe malen können. Es gibt Blümchen ohne Tupfen in der Mitte. Aber: die Garderobe sieht gut aus, wie sie da an der Wand hängt. Man sieht das nur, wenn man sie ganz genau betrachtet. Ok, ich mach das manchmal. Aber dann schau ich halt ein anderes Stückchen von der Garderobe an. Kurzum: Ich bin voll zufrieden mit meiner Malerei und der neuen Jacken-Ordnung.


Liebe Grüße,
Katharina

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KiddiKram von Kristina (LunaJu)

Dienstag, 19. Mai 2020

Eine Jack-Tar-Bag mit langer Geschichte und Komplettverwandlung

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Hey!

Heute habe ich eine Tasche mit Geschichte für euch.
Es war vor einem Jahr, als ich mir meine Jack-Tar-Bag genäht habe. Sie gefiel mir so gut, dass ich dachte, die nähe ich meiner Bloggerfreundin Kati zum Geburtstag. Und weil die so groß ist, zählt das Geschenk für Weihnachten gleich mit. Das war der Plan.

Nach dem Plan kam das Baby, noch bevor ich die Tasche nähen konnte und danach hatte ich keine Zeit dafür. Hm. Also habe ich den Plan verschoben und dachte mir, dass ich das ja auch zu Weihnachten machen kann. Weihnachten kam und ihr könnt euch sicher denken: ich habe es nicht geschafft, die Tasche zu nähen. Was ein Glück!

Ja, da hatte ich wirlich Glück, denn Kati hat sich einem Umstyling unterzogen und die Tasche hätte mit den von mir geplanten Materialien nicht mehr zu Kati gepasst.


Dann habe ich mir neue Gedanken gemacht, wie die Tasche denn nun werden sollte und habe mich für den Jeansstoff mit Pünktchen für außen sowie einen rosafarbenen Unistoff für innen etschieden und die Tasche dann auch tatsächlich genäht. Die Henkel habe ich 2-farbig genäht, um das rosa an dieser Stelle nochmal etwas sichtbar zu machen. Der Tragegurt ist aus rosa-weiß-gestreiftem Gurtband und innen habe ich - wie bei meiner Tasche - ein großes Reißverschlussfach für Wertsachen (Geldbeutel, Schlüssel, Handy) genäht. Das ist mir wichtig bei einer Tasche, die so offen ist.

Und dann war die Tasche fertig. Oder auch nicht. So, wie die Tasche jetzt ist, finde ich sie sehr nackig. Der fehlt noch was. Ich habe mir den Kopf zerbrochen, diverse Farben, Materialien und Techniken durchgespielt. Entscheiden konnte ich mich nicht. Letztendlich habe ich die Tasche mitten im Jahr und ganz ohne Geburtstag und Weihnachten an Kati verschickt und ihr geschrieben, dass sie die Tasche doch nach ihren Wünschen "pimpen" soll, denn das kann sie richtig gut.

Nun bin ich gespannt, was dabei heraus kommt und mache es mir am Geburtstag (den wir übrigens am gleichen Tag begehen) und an Weihnachten einfach. Hihihi :)

Liebe Grüße,
Katharina



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Dienstag, 12. Mai 2020

DIY-Kits für Kids: Blumenkranz, Ostereierkranz und Lego-Girlande

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Hallo  zusammen :)

Schon wieder komme ich hier mit einem kreativen Papierbeitrag daher. Aber keine Sorge, es geht dann mit etwas genähtem weiter.

Heute zeige ich euch gleich 3 DIY-Kits für Kids. Das sind Bastelsets, die ich zusammengestellt habe. Ursprünglich wollte ich sie zu Ostern verschenken. Als dann aber wegen Corona keine Schle und kein Freizeitprogramm mehr stattfand, habe ich sie schon früher verschickt - in der Hoffnung, dass die Kinder etwas beschäftigt und die Eltern ein klein wenig entlastet sind.

Fangen wir an mit dem Blumenkranz. Den habe ich an 2 Grundschülerinnen verschickt.

Die Blumen (und ein paar Blätter) aus Tonpapier werden zuerst angemalt, dann ausgeschnitten und anschließend auf einen Pappkranz geklebt.

Und weil auch Jungs kreativ sein können, die meisten aber nicht auf Blümchen stehen (ich will hier keinen in Schubladen stecken, aber es gibt eben 10-jährige, denen ich damit nicht kommen brauche), gab es noch eine Lego-Girlande

Hier sollten verschiedene Legogesichter in die Köpfe gemalt werden. Dann ausschneiden und zusammenknoten und schon hat man eine schöne Girlande.

Und für die Kleinste im Kindergartenalter gab es noch einen Ostereierkranz als Vereinfachung des Blumenkranzes.



Die Vorgehensweise dabei war wie beim Blumenkranz.

Ich habe mir auch Gedanken gemacht, ob ich hier Druckvorlagen und meine Anleitungen veröffentliche. Da ich mir die Vorlagen aber aus dem Internet zusammen gesucht habe, habe ich mich aus rechtlichen Gründen dagegen entschieden. Zeigen wollte ich euch die Ideen trotzdem. Vielleicht inspirieren sie euch für ein ähnliches DIY. Vorlagen sowohl für Blumen als auch Eier oder Legoköpfe findet sicher jeder.

Auf bald!
Katharina

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