Dienstag, 27. April 2021

Neue T-Shirts braucht das Kind: mein 1. Versuch

 Hallo  zusammen :) 


Als der Frühling vor der Tür stand, war klar: Das Kind braucht T-Shirts. Ich habe mich also ein wenig online umgeschaut, was es so gibt. "Oh ja, das ist schön" war allerdings nicht dabei. Das habe ich zum Anlass genommen, mal wieder Jersey zu vernähen. Eigentlich wollte und will ich das ja schließlich viel viel viel viel mehr machen.

Als Schnitt habe ich mir das Schmetterling-Minutenshirt von Hummelhonig ausgesucht. Der Stoff lagert schon länger im Schrank - der sollte im vorletzten Winter mal eine Mütze werden. Gut, dass er das nicht geworden ist. Die Mütze hätte zu keiner Jacke gepasst und so als T-Shirt macht er sich doch richtig gut. Ich bin glatt ein bisschen neidisch.




Genäht habe im Großen und Ganzen nach Anleitung. Nur das Halsbündchen musste nochmal ab, das war mir schlicht zu weit für meine Maus. Nun ist es ganz klassisch, wie bei vielen T-Shirts: Umfang messen, für Jersey mit 0,8 multiplizieren, zum Ring schließen, gedehnt annähen.




So gefällt es mir richtig gut und ich habe sogar ein Tragefoto gemacht. OK, es ist recht schattig und der Hintergrund überbelichtet, aber das Model steht still. Leben mit Kind ist ja kein Wunschkonzert ;)

Das T-Shirt hat mir so gut gefallen, dass ich noch ein paar mehr genäht habe und so wird es hier in den nächsten Wochen reichlich T-Shirt-Content geben. Ich mische aber auch andere Sachen unter.

Liebe Grüße,
Katharina


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Dienstag, 20. April 2021

Genähte Spül- und Putzschwämme - die Alternative zu Schaumstoffschwämmen

Hallo ihr da,

heute zeige ich euch selbst genähte Spül- und Putzschwämme. Gesehen hatte ich sie schon oft, nun wollte ich selbst wissen, was sie können.



Mithilfe des Schnittmusters von "Alles für Selbermacher" (zu finden *hier*), etwas Jute, ein bisschen Frottee und einem schönen Stück Baumwolle habe ich mir ruckzuck ein paar Schwämmchen genäht. 

Nach ein paar Wochen, in denen ich sie an verschiedenen Stellen getestet hatte, ging ich in eine kleine Massenproduktion und habe sie zu Ostern verschenkt.

Möglicherweise verschenkt man keine Putzlappen. Aber diese hier sind nicht nur nachhaltiger als ihre Schaumstoff-Kollegen, sondern auch noch viel schöner und bunter. Da fällt das Schrubben gleich ein bisschen leichter. Und deshalb dachte ich, man kann sie doch verschenken.




Liebe Grüße,
Katharina


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Dienstag, 13. April 2021

Eine Regenbogen-Babydecke mit Folgen

Hallo :)

Heute kann ich euch eine Babydecke zeigen. Ich hatte überlegt, wie sie wohl werden soll, welche Farben, Muster, Motive sie bekommen soll und wo ich nach Stoff schauen könnte. Und dann habe ich mal geschaut, ob ich nicht etwas passendes da habe, denn der Stoffschrank ist ja gut gefüllt. Und wie ich da so vor mich hin schaute (in den Stoffschrank rein), da kam mir die Idee mit der Regenbogendecke.



Ein bisschen nach Bildern gesucht, ein paar Farb-Schemata angelegt, überlegt, entschieden und dann Stoffe raus gekramt. Nur ganz wenige habe ich doppelt verwendet und für orange und dunkelgrün habe ich dann doch was bestellt, denn das hätte ja schon komisch ausgesehen, wenn ich bei 2 Farben dann eine mehrfache Stoffwiederholung eingebaut hätte.


Dann habe ich geschnitten und geschnitten und geschnitten. Normalerweise bügele ich meine Stoffe vor dem Zuschnitt. Da ich hier aber immer nur eine Ecke abgeschnitten habe und die Stoffe unter dem Schneidelineal gut glatt liegen, habe ich dieses Mal nach dem Zuschnitt gebügelt. Das war deutlich einfacher, da ich so nur den benötigten Stoff gebügelt habe und nicht mal eben großzügig den halben Stoff.


Und es war richtig schön, mal von all den Stoffschätzen etwas wegzuschneiden und zu wissen, dass es sich gut machen wird in der Babydecke. Was nützt schon der schönste Stoff im Schrank, wenn keiner etwas davon hat. Man muss ihn eigentlich auch raus lassen, bevor er dann irgendwie nicht mehr so ganz so schön ist und gar nicht mehr verarbeitet wird.


Normalerweise puzzle ich ewig herum, wenn ich die Quadrate für das Top auslege. Diesmal nicht, denn durch den vorgegebenen Farbverlauf war ja schon viel klar. Ich habe dann nur noch geschaut, dass doppelte Stoffe nicht zu dicht beieinander sind und dass nicht zu viele Punktestoffe aneinandergrenzen.


Der Nähspaß ist ja tatsächlich dann recht zügig vorbei. Auch das "quilten", also zusammennähen der einzelnen Lagen (bei denen ich mit 2 geschummelt habe) geht bei einer Babydecke recht fix.



So stand am Ende die Frage nach dem Binding (der Umrandung). In Kombination mit dem Regenbogen konnte ich mir da nur etwas schwarzes vorstellen. Das fand ich zwar für eine Babydecke nicht so passend, aber letztendlich ist es ja nur ein schmaler Streifen und deshalb bin ich - auch im Nachhinein - vollkommen zufrieden mit meiner Wahl.


Und dann ... ja, dann war die Decke fertig, aber ich irgendwie noch nicht. Da sind noch so viele Stoffe im Schrank, die raus wollen, die mal weg müssen. Stoffabbau! Und deshalb habe ich mir da etwas vorgenommen. Ich will mal noch nicht zu viel verraten. Nur noch so viel: Die Babydecke habe ich im Januar genäht. Natürlich habe ich längst angefangen und mein Ziel ist November. Oder früher ;)

Liebe Grüße, 
Katharina


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Dienstag, 6. April 2021

Noch einen Schwung Wärmekissen vom Probenähen für Greenfietsen

Hallo  zusammen :)


Heute zeige ich euch nochmal ein paar Wärmekissen mit Traubenkernfüllung, die im Rahmen des Probenähens für das eBook von Greenfietsen schon im November entstanden sind. Ich hatte damals gleich mehrere genäht, weil sie sich als Weihnachtsgeschenk gut eignen, hatte euch im Blogpost (*hier*) aber nicht alle auf einmal gezeigt. Das hole ich nun nach.

Hier erstmal die kleine Größe. Sie hat 4 Kammern (das große Kissen hat 6 Kammern) und ist insgesamt kleiner und leichter als die das große Kissen. So eignet sich diese Größe gut für Kinder, was man an meiner Stoffwahl vielleicht schon erkennen kann.



Für dieses Kissen habe ich hauptsächlich türkise Stoffe gewählt und dann mit einem pinken Streifen einen Akzent gesetzt. Auf den Fotos könnt ihr gut das Körnerkissen und den separaten Bezug erkennen.


Zum Schluss nun noch die ganz dezente Variante in grau-beige-Tönen, wobei ich auch hier nicht ganz auf die Farbe verzichten konnte/wollte und den Bezug mit einem orangen Streifen aufgepeppt habe.

Liebe Grüße,
Katharina


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Dienstag, 30. März 2021

Als ich nach 1,5 Jahren dann doch mal eine Windeltasche nähte ...

Huhu :)


In den letzten Jahren habe ich hier ja einiges an selbst genähter Babyausstattung gezeigt. Kleidung war da nicht so viel dabei, wie ich mir das gewünscht hätte, aber ansonsten habe ich doch richtig viel für das Baby (und mittlerweile Kleinkind) genäht.



Eigentlich wollte ich vor der Geburt noch viel, viel mehr nähen, aber natürlich habe ich das zeitlich einfach nicht geschafft. Erst war da der Vollzeit-Job, dann eine Mutterschutzzeit, die gerade so dahin raste und in der noch so viel anderes zu erledigen war und letztendendes wurde meine Mutterschutzzeit dann ja auch noch ordentlich abgekürzt. Naja, so ist es halt. Wenn der prognostizierte Geburtstermin verstrichen ist und man immer noch vor sich hinkugelt und wartet, ist das bestimmt auch nicht toll.



Eine Sache, die ich nicht geschafft hatte, war eine Wickeltasche. Wir haben also nach der Geburt einen simplen Stoffbeutel genommen, in diesen immerhin die selbst genähte Wickelunterlage gesteckt und dazu 2 Reißverschlussbeutel - Werbegeschenke mit Babyprodukten - die wir mit Windeln und Co bzw. Ersatzkleidung gefüllt hatten. Das ganze ging fast 1,5 Jahre gut. Aufgrund von Corona waren wir ja auch nicht viel unterwegs und wenn, dann meist auf ausgedehnten Spaziergängen, bei denen der  Wickelbeutel teilweise dabei war, aber meist nicht zum Einsatz kam.



Irgendwann ging aber der Reißverschluss der Windeltasche kaputt. Wir haben ihn erstmal offen in den Stoffbeutel gestopft. Das ging viele Wochen gut, denn wir waren ja verdammt viel zu Hause (bzw. spazieren - im Winter ohne Wickelsachen) und haben immer vergessen, dass da was kaputt ist. Irgendwann habe ich den kaputten Beutel dann auf den Tisch gelegt, damit ich ihn sehe und Abhilfe schaffe.


Nach einiger Recherche in den Weiten des Internets habe ich mich für die Windeltasche von "Nähte von Käthe" inkl. der Erweiterung (gibt's beides for free) entschieden. Das Suchen und Entscheiden hat am Ende länger gedauert als das Nähen an sich *hust*.


Ob meine Materialwahl mit dem Dry Oilskin für die Außenseite so gut war? Und ob eine Steckschnalle an der Lasche hält? Das wird wohl erst die Zeit zeigen. Ansonsten sollte die Windeltasche für uns vollkommen ausreichen, viel brauchen wir da nicht und die Klamotten sind ja immer noch ausgelagert. Den Stoffbeutel gibt es natürlich auch noch und vermutlich ändert sich das auch nicht. Falls doch, erfahrt ihr es vermutlich hier ;)


Liebe Grüße,
Katharina


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